Wissenschaftsdisziplinen
Klinische Medizin (35%); Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (15%); Psychologie (50%)
Keywords
-
Insomnia,
Digital,
Sleep Monitoring,
Treatment,
Cognitive Behavioral Therapy,
App
Dieses Forschungsprojekt entwickelt innovative Lösungen zur präzisen Schlafmessung und Therapie von Schlafstörungen. Der Schwerpunkt liegt auf einer App-basierten Lösung, die physiologische Parameter wie die Herzfrequenz erfasst und diese Daten mit bewährten therapeutischen Ansätzen, wie der kognitiven Verhaltenstherapie für Insomnie (CBT-I), kombiniert. Schlafstörungen, insbesondere Insomnie, sind häufig und beeinträchtigen das tägliche Leben vieler Menschen. Da aktuelle Behandlungsmethoden oft schwer zugänglich oder ineffektiv sind, wird im Rahmen dieses Projekts eine digitale Lösung entwickelt, die Betroffenen eine benutzerfreundliche und kostengünstige Therapie bietet. Sensoren messen kontinuierlich die Schlafqualität, und die App gibt den Nutzern tägliches Feedback, um Verbesserungen zu fördern. Die Studie folgt einem klar strukturierten Ablauf: Teilnehmende werden in drei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhält klassische kognitive Verhaltenstherapie (CBT-I) in Form von Gruppensitzungen, die zweite Gruppe nutzt das App-basierte Programm, und die dritte Gruppe dient als Kontrollgruppe mit regelmäßiger Schlafüberwachung, aber ohne spezifische Therapieinhalte. Die Effektivität der Therapie wird durch subjektive (Schlaf-Fragebögen) und objektive Messungen (Polysomnographie und Herzfrequenzsensoren) bewertet. Durch den Vergleich der Ergebnisse zwischen den Gruppen sollen nicht nur die subjektive Schlafqualität, sondern auch objektive Parameter wie Schlafdauer, Schlafunterbrechungen und Schlafphasen analysiert werden. So soll die Wirksamkeit der digitalen Therapie im Vergleich zur herkömmlichen Behandlung und zu einer Kontrollgruppe ermittelt werden. Dieses Projekt könnte neue, effektive Wege zur Behandlung von Schlafstörungen aufzeigen und den Zugang zu solchen Therapien verbessern.
- Universität Salzburg - 100%
- Alexander Kunz, nationale:r Kooperationspartner:in
- Kerstin Hödlmoser, Universität Salzburg , nationale:r Kooperationspartner:in
- Christine Blume - Schweiz