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Polsterforschung: Multiple Diagnosen und verborgene Talente

Pillow Research: multiple diagnoses and hidden talents

Bernd Kräftner (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/L528
  • Förderprogramm Translational-Research-Programm
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.2008
  • Projektende 31.08.2012
  • Bewilligungssumme 206.741 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Sozialwissenschaften (40%); Kunstwissenschaften (40%); Soziologie (20%)

Keywords

    Sociology Of Translation, Participatory Research, Transdisciplinarity, Empowerment, Science And Art, Sensory Regulation

Abstract Endbericht

Ziele Das Projekt verbindet akademische und künstlerische Arbeitsweisen, um Fragen öffentlichen und philosophischen Interesses im Bereich der Neurowissenschaften, klinischen Medizin und Patientenversorgung zu untersuchen. Es ist handelt sich um einen kollaborativen Forschungsansatz im Rahmen der Langzeitbehandlung Schwerstbehinderter. Der Begriff "Polsterforschung" bezieht sich auf eine heuristische Methode, die zum Ziel hat, ein "Polster Kit", (eine Werkserie verschiedener Polster und Visualisierungen) zu entwickeln, welches es erlaubt einen innovativen Beitrag zu Fragen der Lebensqualität in der Gesundheitsversorgung, zu Diskussionen über die Beschaffenheit von Körpern in Zeiten der "Biopolitik", zu der Rolle einer forschungsgeleiteten klinischen Medizin und Pflege, sowie zu Kooperationen von ExpertInnen und NichtexpertInnen zu leisten. Hintergrund Die Langzeitbehandlung von PatientInnen mit apallischem Syndrom - ein Zustand fehlenden oder herabgesetzten Bewusstseins mit weitgehend fehlendem Antwortverhalten auf äußere Reize - verlangt eine 24 Stunden Betreuung in spezialisierten Pflegeeinrichtungen, wo diese Patienten mit Pflegepersonen, Angehörigen, TherapeutInnen und - fallweise - mit ForscherInnen, KünsterInnen und EthnografInnen zusammenleben. Der Verlauf dieser Interaktionen ist ungewiss, da fallspezifische Diagnose, Prognose und Therapie unsicher sind und kontrovers diskutiert werden. Methode Wir gehen davon aus, dass PatientInnen und Nicht-PatientInnen das Potential besitzen, "verborgene Talente" und Fähigkeiten zu entwickeln. In Anlehnung an therapeutische Konzepte der sensorischen Stimulation und Regulation, die bei dieser PatientInnengruppe diskutiert werden, möchten wir die Methode der Polsterforschung entwickeln, die ein allgegenwärtiges "Interface" transformiert: den Polster. Die Entwicklung einer kleinen Serie analog/digital "verstärkter" Polster folgt den Prinzipien einer Soziologie der Translation. Es geht um die Schaffung eines erweiterten, in den Klinik- und Pflegealltag eingebettetes Diagnosedispositivs, welches die Relevanz des Diagnostizierens für Bewusstsein, Wahrnehmung und Emotionen an der Schnittstelle von klinischer Medizin, therapeutischer Pflege und Laienexpertise untersuchen möchte. Nutzen Das Projekt ermöglicht es, unser Verständnis der Interdependenzen zwischen Logiken der Medizin, Pflege und klinischen Alltag zu vertiefen. Außerdem glauben wir, einen originären Beitrag im Bereich "Kunst und Wissenschaft" leisten zu können. Team Die Teammitglieder stützen sich auf Methoden aus der Wissenschaftsforschung, Medizinanthropologie, und auf Strategien der Digitalen und Bildenden Kunst sowie der Ethnografie.

Bei der sogenannten Polsterforschung handelt es sich um eine intensive Untersuchung eines umschriebenen Forschungsfeldes. Wir beziehen uns auf ein Syndrom, welches sich nach einem schweren Schädel-Hirntrauma entwickeln kann. Bezeichnungen wie Vegetative State, Unresponsive Wakefulness Syndrome oder Apallisches Syndrom versuchen einen Zustand zu beschreiben, der durch Phasen der Wachheit und durch das Fehlen bewusster Wahrnehmung der eigenen Person und der Umwelt charakterisiert wird. Die PatientInnen benötigen eine intensive Pflege in spezialisierten Einrichtungen. Unsere künstlerische Forschung betrachtete das Syndrom nicht als vorgegebene (medizinische) Entität, sondern als eine heterogene dynamische Konfiguration, die sich aus verschiedenen Syndromversionen zusammensetzt, welche durch medizinische, pflegerische, administrative, ökonomische, neurowissenschaftliche oder private Praktiken entstehen. Polsterforschung wurde als eine Art Krisenexperiment konzipiert, welche interdisziplinäre Routinen durch die Transformation der Bedeutung von Praktiken, Routinen, Gewohnheiten, aber auch Materialien bereichern sollte. Dies wurde durch den Einsatz von sozio-technischen Artefakten erreicht, die wir als Polster bezeichnen, und welche in die tägliche Routine einer Langzeitpflegeeinrichtung eingebracht wurden. Der Prozess deren Entwicklung und Anwendung war Teil dieser Intervention, die es erlaubte, unsere Forschungsfragen zu untersuchen. Die Rolle der Wahrnehmung, Kognition und Emotion wurden mittels eines Humorpolsters und eines Inside/Outsidepolsters untersucht. Das Verhältnis zwischen PatientInnen, ÄrztInnen, Pflegepersonen und externen ForscherInnen wurde mittels eines Kitzelpolsters und zusätzlicher Initiativen exploriert, die die Teilnahme an Aktivitäten zum Ziel hatten, welche das Verständnis des Syndroms im Rahmen des klinischen Alltag fördern sollten. Das Experten und Nicht-Expertenverhältnis wurde durch einen Olfaktorischen Polster und durch die Entwicklung eines Hörpolsters betrachtet.Diese Untersuchungen erlaubten uns, einen methodischen Ansatz zu entwickeln, den wir Inkubation nennen, und der es ermöglicht, sich unter gegebenen Umständen mit einem Forschungsgegenstand zu verbinden, ohne von Dichotomien ausgehen zu müssen: im Kontext der Sozialwissenschaften und von Transdisziplinarität bedeutet dies die Vermeidung einer Trennung zwischen Beschreibung und Intervention, Theorie und Praxis, Sprache und Materialität, Objektivität oder Subjektivität; im Kontext der Künste die Vermeidung der Gegenprinzipien von Kritik und Propaganda, Form und Inhalt; im Bereich von Organisationen, die Differenz zwischen Mitglied und Nichtmitglied, Kontrolle und Perturbation, Berufsgruppen und Klienten. Wir erachten diese Methode als einen wichtigen Beitrag im Rahmen der Methodenforschung im Bereich der künstlerischen Forschung, Transdisziplinarität und der Sozialwissenschaften, weil sie zeigt, wie man sich mit einem Forschungsgegenstand in ein vielschichtiges Verhältnis setzen kann.

Forschungsstätte(n)
  • XPERIMENT! - 100%

Research Output

  • 39 Zitationen
  • 4 Publikationen
Publikationen
  • 2011
    Titel The prevalence of patients in a vegetative state and minimally conscious state in nursing homes in Austria
    DOI 10.3109/02699052.2011.577047
    Typ Journal Article
    Autor Donis J
    Journal Brain Injury
    Seiten 1101-1107
  • 2010
    Titel The Syndrome we care for.
    Typ Book Chapter
    Autor Kräftner B
  • 2010
    Titel A Pillow Squirrel and its Habitat: Patients, a Syndrome, and their Dwelling(s),
    Typ Book Chapter
    Autor Chapter 9 In: Schillmeier
  • 2009
    Titel This is (not) a syndrome. Outline of a clinico-political approach to a “consciousness-multiple”
    DOI 10.1007/978-3-211-78891-2_39
    Typ Book Chapter
    Autor Kraeftner B
    Verlag Springer Nature
    Seiten 169-173

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