Strings, das Standardmodell und der LHC
Open strings, the Standard Model and the LHC
Wissenschaftsdisziplinen
Physik, Astronomie (100%)
Keywords
-
String theory,
String phenomenology,
Z' bosons,
Anomalies,
Physics Beyond the Standard Model,
LHC
Der Forschungsbereich dieses Projektes ist die Stringtheorie und ihre phänomenologischen Effekte. Der Bewerber beabsichtigt zum einen herauszufinden wie das Standardmodell der Elementarteilchen in einem Stringvakuum eingebettet ist, und wie man allgemein die effektive Wirkung eines solchen Vakuums bestimmt. Zum anderen will er, mit Hinblick auf die zu erwartenden experimentellen Daten des LHC am CERN, die phänomenologischen Implikationen solcher Vakua analysieren. Einer der wichtigsten offenen Probleme in der Stringtheorie ist die Frage wie das Standardmodell in ein Stringvakuum eingebettet ist. Fortschritt in diese Richtung ist wichtig, und führt potentiell zur Identizierung bestimmter Klassen von Vakua mit ähnlicher Phänomenologie. Diese können dann weiterhin analysiert und mit experimentellen Daten des LHC verglichen werden. In diesem Kontext will der Bewerber sich auf die Analyse von neuen massiven Eichbosonen konzentrieren. Stringtheorie sagt eine Vielzahl solcher massiven Eichbosonen voraus, welche ebenfalls ein attraktives Szenario neuer Physik am LHC sind. Die Idee ist die Natur solcher neuen Teilchen zu untersuchen, indem man spezielle Zerfallskanäle studiert und mit experimentellen Daten vergleicht. Dies kann dann verwendet werden um Rückschlüsse auf die zugrundeliegende Theorie zu ziehen. Der Forschungsbereich dieses Projektes ist Stringphänomenologie, welche in Europa stärker vertreten ist als in anderen Teilen der Welt. Daher ist es zum Vorteil Europas die führende Position in diesem Feld zu verteidigen, insbesondere da man vom LHC, dem grössten Experiment aller Zeiten, interessante experimentelle Daten für die Stringphänomenologie erwartet.
- Technische Universität Wien - 100%
- Robert Richter, Universität Hamburg - Deutschland
- Emilian Dudas, Ecole Polytechnique Palaiseau - Frankreich
- Ignatios Antoniadis, Sorbonne - Frankreich
- Elias Kiritsis, University oft Crete - Griechenland
- Massimo Bianchi, Universita di Roma La Sapienza - Italien
- Carlo Angelantonj, Universita di Torino - Italien
- Bert Schellekens, Nationaal instituut voor subatomaire fysica - Niederlande
- Marcus Berg, Karlstad University - Schweden
- Mark Goodsell, European Laboratory for Particle Physics (CERN) - Schweiz