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Langobardische Gesetzbücher im langem 11. Jahrhundert

Lombard Law-books in the Long-Eleventh Century

Thomas Gobbitt (ORCID: 0000-0002-8588-0187)
  • Grant-DOI 10.55776/M1698
  • Förderprogramm Lise Meitner
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.05.2014
  • Projektende 30.04.2016
  • Bewilligungssumme 125.000 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (75%); Rechtswissenschaften (25%)

Keywords

    Early Medieval Law, The Liber Legis Langoardorum, History of the Book, Manuscript production, Eleventh-century Italy

Abstract Endbericht

Das Interesse an langobardischen Gesetzbüchern, das bei ihren Herstellern und Benutzern im gesamten 11. Jahrhundert zu beobachten ist, zeigt ihre anhaltende Bedeutung für historische und rechtliche Fragestellungen weit über das Ende der langobardischen Herrschaft (568-774 n.Chr.) hinaus. Mein Forschungsvorhaben zielt darauf ab, die historische Entwicklung der frühmittelalterlichen langobardischen Gesetze mit den Schreiberpraktiken und der Buchproduktion im langen 11. Jahrhundert zu verbinden. Im Zentrum des Projekts steht die Entwicklung des sogenannten Liber legis Langobardorum. Diese Sammlung von langobardischen, fränkischen und sächsischen Rechtstexten soll in ihren acht erhaltenen Handschriften untersucht werden. Durch die Untersuchung der Materialität, der Mise-en- page (der Präsentation der Texte und anderer Elemente auf der Buchseite) und der verschiedenen Adaptionen der Gesetze werde ich die sozialen Rahmenbedingungen und das Rechtsverständnis der Schreiber und Leser der Gesetzbücher ausloten. Ich werde dafür Methoden, die in der Sozialgeschichte und in der vergleichenden Rechtsgeschichte entwickelt wurden, mit jenen der Kodikologie und Paläographie kombinieren. Nach der kodikologischen und paläographischen Analyse der Handschriften und einer vergleichenden Untersuchung des Corpus werden die unterschiedlichen Möglichkeiten der Mise-en-page und der Strategien, die dem Leser den Zugang zu den Gesetzen erleichtern sollten, durch gezielte Fallstudien erweitert und ergänzt werden. In der ersten Fallstudie werde ich die Gesetze des Liutprand untersuchen, die während seiner Regierungszeit von 712 bis 740 n.Chr. in mehreren Phasen promulgiert wurden. Die zweite Fallstudie wird der Analyse der Kapitularien gewidmet sein, die von Karl dem Großen für Italien ausgestellt und bei der Kompilation des Liber legis Langobardorum in die Sammlung integriert wurden. Ziel meines Projektes ist es, neue Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie die Rechtsgelehrten im 11. Jahrhundert Bücher und Texte heranzogen, um die langobardischen, fränkischen und sächsischen Gesetze zu studieren und neu zu definieren, und welchen Einfluss dies auf die Schrift- und Rechtskulturen Italiens und Nordwesteuropas hatte.

In diesem Projekt wurde die Buchkultur der lombardischen Rechtsstudien anhand einer detaillierten Untersuchung von sieben Gesetzbüchern, die im Laufe des 11. und frühen 12. Jahrhunderts entstanden, erforscht. Jedes dieser Gesetzbücher enthält eine Abschrift des Liber Papiensis, eine aus dem späten 10. Jahrhundert stammende Redaktion der frühmittelalterlichen langobardischen Gesetze. Meine Forschung konzentrierte sich dabei auf die Herstellung, Entwicklung und Verwendung dieser sieben Gesetzbücher im Hochmittelalter. Als wichtigstes Ergebnis des Projektes kann festgehalten werden, dass fünf der sieben Handschriften des Liber Papiensis ursprünglich die Form zweier voneinander unabhängiger Teile hatten, die erst zu einem späteren Zeitpunkt zu einem Band zusammengefügt wurden. Nur in einem Fall wurde ein Gesetzbuch nachweislich von vorneherein als einheitliches Buch hergestellt. Im Rahmen dieses Projektes wurde der Einfluss der materiellen Form der Bücher auf die Art ihrer Verwendung sowie deren Aussagekraft im Hinblick auf die juristische Schriftlichkeit in dieser Zeit untersucht. Ein besonderer Fokus lag auf den Methoden, mit denen Peritext und Layout (mise-en-page) der Gesetze verwendet wurden, um die Interaktion zwischen dem imaginierten Leser und dem Inhalt zu erleichtern und zu leiten. Dies wiederum erlaubte die handschriftengeleitete Reflexion über die sich entwickelnde Buchkultur des Liber Papiensis und der langobardischen Rechtsgelehrsamkeit im 11. und frühen 12. Jahrhundert.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 100%

Research Output

  • 2 Zitationen
  • 6 Publikationen
Publikationen
  • 2016
    Titel Snook, Ben. The Anglo-Saxon Chancery: The History, Language and Production of Anglo-Saxon Charters from Alfred to Edgar (Thomas Gobbitt)
    DOI 10.1484/j.mss.5.111920
    Typ Journal Article
    Journal Manuscripta
    Seiten 292-296
  • 2015
    Titel Textus Roffensis
    DOI 10.1484/m.sem-eb.5.108433
    Typ Book
    Verlag Brepols Publishers NV
  • 2015
    Titel Palaeographic Preferences and Manuscript Contexts of a Mid-Eleventh-Century English Legal Collection: London, British Library, Cotton MS Nero A. I (Part A).
    Typ Journal Article
    Autor Gobbitt T
  • 2015
    Titel The Other Book: Cambridge, Corpus Christi College MS 383 in Relation to the Textus Roffensis.
    Typ Book Chapter
    Autor Gobbitt T
  • 2014
    Titel Codicological Features of a Late-Eleventh-Century Manuscript of the Lombard Laws
    DOI 10.1080/00393274.2013.853899
    Typ Journal Article
    Autor Gobbitt T
    Journal Studia Neophilologica
  • 2014
    Titel Book Review: Donald Scragg, A Conspectus of Scribal Hands Writing English, 960-1100 (Cambridge: Brewer, 2012).
    Typ Journal Article
    Autor Gobbitt T
    Journal Leeds Studies in English

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