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Die Auslandskorrespondenten und das Dritte Reich (1932-1949)

The Foreign Correspondents and the Third Reich (1932-1949)

Norman Domeier (ORCID: 0000-0003-2235-5809)
  • Grant-DOI 10.55776/M1965
  • Förderprogramm Lise Meitner
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2016
  • Projektende 31.03.2018
  • Bewilligungssumme 119.715 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (70%); Medien- und Kommunikationswissenschaften (30%)

Keywords

    International Media History, History of Journalism, Global Public Sphere, National Socialism and its International Context, History of Dictatorships, Holocaust Studies

Abstract Endbericht

Erstaunlicherweise hat die historische Forschung bisher die Arbeit der während des Dritten Reiches in Berlin akkreditierten Auslandskorrespondenten weitgehend ignoriert und sich fast ausschliesslich der anderen Seite des Journalismus, dem staatlichen PR- und Propaganda-Apparat, gewidmet. Dies ist umso beachtlicher, wenn man bedenkt, dass die in Berlin tätigen Auslandskorrespondenten das Bild prägten, das die Welt sich vom nationalsozialistischen Deutschland machte. Durch eine Erforschung der im Dritten Reich tätigen Auslandskorrespondenten sind zahlreiche neue Erkenntnisse über die transnationale Perzeption des nationalsozialistischen Deutschland zu erwarten; nicht allein über die Extreme von Ablehnung und Zustimmung, die das Regime international erfuhr, sondern zunächst ganz elementar über den Stellenwert, der Nachrichten und Kommentaren aus Nazi-Deutschland im journalistischen Tagesgeschäft eingeräumt wurde. Bis heute existieren selbst Einzelbiographien zu den damals aktiven Auslandskorrespondenten nur vereinzelt, obwohl viele von ihnen zeitnah Memoiren geschrieben haben und erstaunlich viele Nachlässe erhalten sind. Daneben sind klassische staatliche Akten und Berichte überliefert. Diese Akten staatlicher Propagandaversuche gegen den Strich lesend und mit den Selbstzeugnissen der Auslandskorrespondenten vor allem aus den USA, Großbritannien und Frankreich vergleichend, könnte eine umfassende Analyse ihrer Arbeit möglich sein, von der Recherche, oft mit Hilfe einheimischer Informanten und Stringer, über die Produktion von Texten bis zur Rezeption der gedruckten Artikel und gesendeten Radiobeiträge in der Heimat- und Weltöffentlichkeit. Bis zum Untergang umwarb, überzeugte, täuschte und bedrohte das Dritte Reich seine Auslandskorrespondenten. Wenn alle Mittel der Anleitung, Sprachregelung und Presselenkung versagten, zögerte das Regime nicht, ausländische Journalisten zu isolieren, zu inhaftieren und auszuweisen. Dennoch blieben sie bis zum Ende eine Macht, mit der das nationalsozialistische Herrschaftssystem auf eine im mediengeschichtlichen Sinn moderne Weise rechnete: Anders als in den Öffentlichkeiten der Alliierten wurde, außer für Radioberichte, formell nie eine Vorzensur eingeführt. Dies ist ein weiterer Grund, Auslandskorrespondenten im Dritten Reich als eigenständige Konstrukteure von und Akteure in Medienereignissen in den Blick zu nehmen. Dabei soll nicht zuletzt der spätestens ab 1941/42 virulenten Kernfrage des Dritten Reiches eine Antwort abgewonnen werden: Was wussten und was berichteten die Auslandskorrespondenten über den Mord an den europäischen Juden? Über den zeitlichen Rahmen der Jahre 1933 bis 1945 hinaus will das Projekt dadurch zeithistorische Grundlagen für das gerade heute wieder drängende Problem des Verhältnisses von Diktaturen und potentiell demokratischer Weltöffentlichkeit schaffen.

Der während des Lise Meitner Projektes gemachte Quellenfund aus dem Nachlass des Auslandskorrespondenten Louis P. Lochner belegt eine geheime deutsch-amerikanische Kooperation zwischen Associated Press (AP) und dem Büro Laux, einer Agentur von SS und Auswärtigem Amt, während der Kriegsjahre 19421945. Mit Genehmigung der Roosevelt-Administration tauschten AP und Büro Laux bis zum Frühjahr 1945 täglich per Diplomatenpost Fotomaterial aus zunächst via Lissabon, ab 1944 auch via Stockholm. Schätzungsweise 40.000 Fotos wurden so zwischen den Feinden übermittelt, während die Schlachten des Zweiten Weltkrieges geschlagen wurden und der Holocaust stattfand. In Berlin war das AP-Fotomaterial für die oberste Führung des NS-Regimes bestimmt; zudem wurde es für antiamerikanische und antisemitische Propaganda in der NS-Presse genutzt. Umgekehrt gelangten durch den Austausch Tausende Fotos aus der NS-Bildproduktion jener Jahre in die amerikanische und internationale Presse. Der Fund gibt neue Einblicke in die Unternehmensgeschichte der Bild- und Nachrichtenagentur AP sowie in die Mechanismen des Auslandsjournalismus der NS-Zeit. Zugleich hat der Fund den wahrscheinlich einzigen - täglich- genutzten Kommunikationskanal zwischen den Kriegsgegnern im Zweiten Weltkrieg enthüllt.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Oliver Rathkolb, Universität Wien , assoziierte:r Forschungspartner:in

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