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Byzantinische Amphoren aus Ephesos

Byzantine Amphorae in Ephesus

Horacio González Cesteros (ORCID: 0000-0003-1691-2672)
  • Grant-DOI 10.55776/M2035
  • Förderprogramm Lise Meitner
  • Status beendet
  • Projektbeginn 02.01.2017
  • Projektende 01.01.2019
  • Bewilligungssumme 148.480 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Naturwissenschaften (15%); Geschichte, Archäologie (70%); Wirtschaftswissenschaften (15%)

Keywords

    Transport Amphorae, Mediterranean Trade, Ephesus, Asia Minor, Late Antiquity, Byzantine Empire

Abstract Endbericht

Amphoren stellen in der Archäologie eine wichtige Quelle für die Rekonstruktion von Handelsbeziehungen, landwirtschaftlicher Produktion sowie für Konsumgewohnheiten dar. Amphoren waren Behältnisse für verschiedene Güter, speziell für Wein, Öl, Fischprodukte und Früchte, darunter Datteln und Oliven. Ephesos bietet hervorragende Grundlagen für die Analyse dieses Gefäßtypus, handelt es sich doch um eine der größten antiken Städte mit funktionierendem Hafen, der Drehscheibe für Waren aus dem gesamtenMittelmeerraumsowiedem anatolischen Hinterland war.Ein aktuelles Schwerpunktprogramm widmet sich der ephesischen Stadtgeschichte in byzantinischer Zeit (4.14. Jahrhundertn. Chr.), wobeieineinterdisziplinäre Vorgangsweise unterAnwendung naturwissenschaftlicher Methoden und Berücksichtigung unterschiedlicher Teildisziplinen gewählt wurde. Eine Kernfrage des Forschungsschwerpunkts betrifft die Transformation der antiken Metropole in eine türkische Stadt, die auch mit einer geografischen Verschiebung des Siedlungsnukleus verbunden war. Ziel der Untersuchung ist eine Auswertung der Amphorenfunde byzantinischer Zeit in Ephesos in Hinblick auf das Konsumverhalten unterschiedlicher sozialer Gruppen sowie das Handelsnetzwerk der Stadt vor dem Hintergrund großer gesellschaftlicher Veränderungen. Dafür wurden in der antiken Stadt vier modern ergrabene Sites ausgewählt, denen unterschiedliche Funktionen zuzuschreiben sind. Anhand dieser soll untersucht werden, ob sich Orte administrativer, gewerblicher, sakraler oder privater Nutzung auch durch ein spezifisches Konsumverhalten unterscheiden. Ferner soll der Frage nach der landwirtschaftlichen Produktion des Hinterlandes von Ephesos und dessen Exportwirkung nachgegangen werden. Charakteristische, eindeutig Ephesos zuweisbare Amphorentypen können mit dem Anbau von Wein, in geringerem Ausmaß auch Öl, in Zusammenhang gebracht werden. Für ihre Bestimmung kommen neben formtypologischen Kriterien naturwissenschaftliche Methoden der Herkunftsbestimmung zur Anwendung. Eine Analyse der lokalen Produktion führt zu der Frage, ob politische und gesellschaftliche Umbrüche direkte Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Produktion nach sich zogen oder diese unberührt von sozialen Veränderungen eine kontinuierliche Fortsetzung fand. Besonderes Augenmerk liegt auf den Zerstörungendes 7.Jahrhunderts,die eine siedlungsgeschichtliche Zäsur einleiteten, und der darauffolgenden mittelbyzantinischen Zeit. Dabei handelt es sich um eine Epoche, die aufgrund ihrer desperaten Überlieferung auch als Dark Ages bezeichnet wird. Für Ephesos legen neue Forschungsergebnisse allerdings nahe, dass zwar ein deutlicher Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen ist, aber sowohl die Siedlungskontinuität als auch das funktionierende System von Hafen, Stadt und Hinterland weiterhin Bestand hatte. Die Relevanz des geplanten Projekts geht weit über die Analyse der ephesischen Amphoren hinaus, vielmehr handelt es sich um eine paradigmantische Fallstudie für den gesamten ostmediterranen Raum. 1

Das Projekt Byzantinische Amphoren aus Ephesos (Lise Meitner M 2035), wurde vom Jänner 2017 bis Jänner 2019 entwickelt. Im Laufe dieser Zeit wurden mehrere Artikel geschrieben, neue wissenschaftlichen Kollaborationen und mehrere Beiträge an Kongressen, Tagungen und Workshops gemacht. Basis des Projekts war die Bearbeitung der Amphoren mehrerer Fundplätzen aus byzantinischer Zeit aus Ephesos. Wegen der diplomatischen Schwierigkeiten zwischen Österreich und der Türkei, man konnte nur teilweise dieses Ziel erreichen. Trotz dieser Einschränkungen, in der Kampagne 2018 konnte man eine große Anzahl an Material bearbeiten, was eine sehr guten Blick von den Handelsbeziehungen von Ephesos und die lokale Produktion von Amphoren und ferner die in Amphoren eingepackten Güter erlaubt. Dank des Amphoren Studiums ist uns klar, dass Ephesos eine sehr aktive Handelsmetropole in Spätantiken war. Ab den Anfang oder Mitte 7n Jahrhundert lassen sich einige Wechsel in der lokalen Produktion von Ephesos archäologisch sehen. Neue lokale Amphoren, die sogenannten Late Roman 13, wurden im Hinterland von Ephesos hergestellt. Diese Tendenz geht weiter im 8n und Anfang 9n Jahrhundert mit den sogenannten Globular Amphorae, die auch in Ephesos vermutlich produziert wurden. Importen aus anderen Regionen kommen nach Ephesos immer noch im 7n, 8n und vermutlich Anfang 9n Jahrhundert. Regionen wie Afrika, Ägypten, Palästina oder Phönizien versandt ihren Agrarprodukten nach Ephesos im 7n und Anfang 8n Jahrhundert. Ab dem 8n Jahrhundert sieht den Amphoren Handelsaustausch an der Ägäis zu reduzieren. Die schon in Gänge petrographischen Analysen werden uns mit der Herkunftsbestimmung von den Amphoren des 8n und 9n Jahrhundert viel helfen. Es ist erwartet weitere Publikationen nach der Auswertung der petrographischen Analysen zu schreiben und im Laufe 2019 oder 2020 veröffentlichen.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Duygu Akar, Universität Wien , nationale:r Kooperationspartner:in
  • Andreas Külzer, Österreichische Akademie der Wissenschaften , nationale:r Kooperationspartner:in
  • Andreas Pülz, Österreichische Akademie der Wissenschaften , nationale:r Kooperationspartner:in
Internationale Projektbeteiligte
  • Jeroen Poblome, Katholieke Universiteit Leuven - Belgien
  • Felix Pirson, Deutsches Archäologisches Institut, Istanbul - Türkei

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