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Beschreiben und Verwalten

Describe and Govern

Borbala Zsuzsanna Möller Török (ORCID: 0000-0001-6307-7353)
  • Grant-DOI 10.55776/M2220
  • Förderprogramm Lise Meitner
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.07.2017
  • Projektende 30.06.2019
  • Bewilligungssumme 162.180 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (75%); Rechtswissenschaften (25%)

Keywords

    Verwaltungsgeschichte, Wissensgeschichte, Habsburgermonarchie, Zusammengesetzter Staat, Statistik, Europäische Geshichte

Abstract Endbericht

Mein Projekt analysiert die wissenschaftlichen Grundlagen der Staatsbildung in der Habsburgermonarchie vom späten achtzehnten Jahrhundert bis zur Etablierung des dualen Staatensystems bzw. des österreichisch-ungarischen Ausgleichs, 1867. Der Fokus liegt dabei auf Staatenkunde (akademische Statistik, Staatsbeschreibung), einer wissenschaftlichen Disziplin, die seit den 1790er Teil der Juristenausbildung wurde. Das Projekt erforscht die Praktiken und Inhalte dieser heute in Vergessenheit geratenen Disziplin. Laut traditioneller Statistikgeschichte verlor Staatenkunde schon in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts an Bedeutung und Innovation. Im Gegensatz dazu vertritt das Projekt die These, dass diese bis in die 1870er Jahre florierte und dass sie eine besondere, nämlich integrative Funktion in den Habsburger Ländern ausübte. Staatenbeschreibungen trugen zur Herausbildung einer einheitlichen Betrachtungsweise des Staates sowie einer Fachsprache für die öffentliche Verwaltung und ihre Aufgaben in allen Ländern der Monarchie bei. Ihre Besonderheit war die Öffentlichkeit: im Gegensatz zu geheimen Verwaltungsdaten vermittelte Staatenkunde faktisches Wissen über den Staat in Lexikonformat an das gebildete Publikum. So hatten nicht nur Beamte und juristische Experten Zugang zum wertvollen Wissen. Staatenkunde führte auch zur Einbindung interessierter Laien, die sich somit an der Diskussion über den Staat und seine Gestaltung beteiligten. Das Novum des Projekts besteht in der Erschließung neuer Wege zur Erforschung der Staatsbildung in der Habsburgermonarchie und weist darüberhinaus auf die Bedeutung dieser Art des Wissens für die Herausbildung des staatsbürgerlichen, auf die Verbesserung der Verwaltung zielenden, Engagements hin. Die Analyse verbindet die Geschichte der Statistik mit der Verwaltungsgeschichte im Rahmen der neueren, räumlich orientierten Geschichte des Wissens. Methodisch verbindet das Projektdennetzwerkanalytischen und des verflechtungsgeschichtlichen Zugang mit einer Analyse ausgewählter Begriffe und statistischen Methoden in den Staatenbeschreibungen. Die Netzwerkanalyse der Autoren in ausgewählten Ländern der Monarchie beleuchtet zuerst die Aneignung, Verwendung und räumliche Mobilität des Staatswissens. Im Sinne der Verflechtungsgeschichte analysiert die zweite Forschungsebene Staatenbeschreibungen mit Bezug auf die Entwicklung der Statistik in Europa (v.a. in den deutschen Staaten). Besonderes Augenmerk gilt der Erfassung der verschiedenen Ebenen der Verwaltung, des Staatsbegriffs, sowie dem Zugang und Vermittlung von numerischen big data über die Bevölkerung, Wirtschaft und Militärs in Zeiten der Zensur. Wie also wurden politisch brisante Inhalte gehandhabt und vermittelt, welcher Methoden bediente sich der Staatenkundler, um die qualitativen und quantitativen Dimensionen des Landesterritoriums und der Bevölkerung zu erfassen? Ziel des Projektes ist es, die Verbindung zwischen dem Stand des Wissens über den Staat und dem Zugehörigkeitsgefühl zum Staat zu eruieren und sie in den Kontext der Integration äußerst verschiedener Länder in der Mitte Europas zu setzen. Das Projekt bereitet eine Monographie vor sowie eine interaktive online Landkarte über die Produktion und Vernetzung des Staatswissens.

Die Integration von zusammengesetzten Staaten ist eine der rätselhaftesten und kompliziertesten Ereignisse europäischer Staatenbildung. Mein Projekt untersuchte die intellektuellen Grundlagen dieses Prozesses in der Habsburgermonarchie durch die Analyse der Staatenkunde (deskriptive oder akademische Statistik), von der Einführung dieser Disziplin in der Juristenausbildung in den 1770er Jahren bis zudem Österreichisch-Ungarischen Ausgleich 1867. Während die traditionelle Wissensgeschichte die Erforschung dieses Wissensfeldes über das frühe 19. Jahrhundert hinaus weitgehend ignoriert hat, bewies meine Studie seine Widerstandsfähigkeit im habsburgischen Raum. Sie zeigte, dass Staatenkunde eine integrative Funktion hatte, indem sie zu einem empirisch fundierten administrativen Diskurs des Staates beitrug, der der sich in allen habsburgischen Ländern parallel entfaltete. Angesichts der regional-dezentralen Struktur der "monarchischen Union von Ständestaaten" und der zentrifugalen Nationalbewegungen seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts zeigte die Studie, wie die Staatenkunde als öffentlich zugängliches Wissen über den Staat eine einheitliche Definition des Staates und der Verwaltung, der Gesellschaft, der Ökonomie und der Kultur im Vergleich zu anderen Staaten lieferte. Im Gegensatz zu den bisherigen Studien erwies sich die Staatenkunde als ein robustes Gesamtwissen über den Staat, mit einer enzyklopädischen und modularen Struktur, die Recht und Geschichte mit dem empirischen Wissen über Geographie, Ethnographie und Wirtschaft verband, wobei auch die quantitativen Methoden der statistischen Ämter einbezogen wurden. Die Studie zeigte, dass die wissenschaftlich-diskursive Integration der habsburgischen Länder politisch zwiespältig war: Während Staaatenkunde zur wirtschaftlichen Integration der österreichischen Länder beitrug, ließ sie sich gleichzeitig in den ungarischen nationalstaatlichen Diskurs einbinden. Meine Studie lenkte die Aufmerksamkeit auf die wichtige Rolle der intellektuellen Milieus, die den staatlichen Institutionen vorausgingen, diese ergänzten und korrigierten, indem sie Wissen über den Staat produzierten und zirkulierten. Deskriptive Statistik war seit den 1790er Jahren ein integraler Bestandteil der juristischen Ausbildung, aber sie war gleichzeitig ein regional eingebettetes zivilgesellschaftliches Unternehmen, das bis in die 1870er Jahre dauerte. Das Projekt entdeckte auch die Rolle der Länderverwaltungen, privater Sponsoren, ziviler Organisationen und des Marktes als intermediäre Vermittlungsinstanzen zwischen der Zentralregierung und lokaler intellektuellen Milieus in der Produktion und Vermittlung vom regierungsrelevanten Wissen. Diese Rolle war besonders wichtig im Fall der Statistik, wo die soziale Praxis dem statistischen Amt viele Jahrzehnte vorausging (das Österreichische Statistische Bureau wurde 1829 gegründet, das Ungarische 1867).

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Laszlo Kontler, Central European University Private University , nationale:r Kooperationspartner:in

Research Output

  • 1 Publikationen
Publikationen
  • 2024
    Titel THE SCIENCE OF STATE POWER IN THE HABSBURG MONARCHY, 1790-1880
    DOI 10.3167/9781805395546
    Typ Book
    Autor Török B
    Verlag Berghahn Books

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