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Gottes Fragen. Ambivalenz und Ironie in Ijob 38,1–42,6

God´s Questions. Ambivalence and Irony in Job 38:1–42:6

Tobias Niklaus Häner (ORCID: 0000-0002-5573-4189)
  • Grant-DOI 10.55776/M2395
  • Förderprogramm Lise Meitner
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.08.2018
  • Projektende 31.10.2020
  • Bewilligungssumme 140.208 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (100%)

Keywords

    Job 38:1-42:6, Irony, Old Testament Exegesis, Reader-response criticism, Ambivalence, Intertextuality

Abstract Endbericht

Das Forschungsprojekt mit dem Titel Gottes Fragen. Ambivalenz und Ironie in Ijob 38,1-42,6 behandelt die Gottesreden im Schlussteil des Ijobbuches. Die beiden an Ijob gerichteten Reden Gottes aus dem Sturmwind folgen auf das lange Gespräch Ijobs mit seinen Freunden (Ijob 3-37), das am Ende ohne Ergebnis abbricht. Daher erwartet der Leser, nun von Gott selbst Antworten auf die durch Ijobs unschuldiges Leiden hervorgerufenen Fragen zu gewinnen. Indes werden die Gottesreden in dieser Hinsicht oft als enttäuschend wahrgenommen, da sie vor allem Beschreibungen enthalten von Elementen der Schöpfung, besonders von Wildtieren (Löwe, Wildesel, Strauß u.a.) und angsteinflößenden Urtieren (Behemot/Nilpferd und Leviatan/Krokodil). Neben dem Inhalt der Gottesreden verdient allerdings auch deren rhetorische Ausprägung Beachtung. Denn tatsächlich bestehen die beiden Reden über weite Teile aus rhetorischen Fragen und Aufforderungen, die einen ironischen Unterton erkennen lassen. Zugleich weisen die Motive, die den Beschreibungen von Behemot und Leviatan zugrunde liegen, ein hohes Maß an Ambivalenz auf, da beispielsweise das Nilpferd (Behemot) im Alten Ägypten sowohl Tod als auch Leben symbolisieren kann. In der bibelwissenschaftlichen Forschung zu den Gottesreden fanden jedoch textpragmatische Aspekte bisher oft nur wenig Beachtung. Ziel der Studie ist es daher, mittels einer wirkungsästhetischen Analyse von Ijob 38,1-42,6 die pragmatische Funktion von Ambivalenz und Ironie in den Gottesreden des Ijobbuches zu ermitteln. Die zugrundeliegende These lautet dabei, dass der Antwortcharakter der Reden Gottes an Ijob nicht allein aufgrund von deren thematischem Gehalt, sondern nur unter Berücksichtigung der von ihnen ausgehenden Wirkung im Zusammenspiel von Text und Leser zu erfassen ist. In einem ersten Schritt sind hierzu literaturtheoretische Ansätze bezüglich des Stilmittels der Ironie zu durchleuchten, um davon ausgehend ein Instrumentarium zur Identifizierung ironischer Elemente in den Gottesreden zu entwickeln. Im Eröffnungsteil des Buches werden die Lesererwartungen im Hinblick auf die Buchlektüre vorgeprägt. Daher ist als zweiter Schritt die Eingangserzählung (Ijob 1,1-2,13) auf intertextuelle, ambivalente und ironische Elemente hin zu untersuchen. Der Hauptteil der Studie ist, auf der Grundlage der gewonnenen Ergebnisse, der Analyse von Intertextualität, Ambivalenz und Ironie in den Gottesreden gewidmet. Zudem ist auch die Verbindung der Gottesreden zum Epilog (Ijob 42,7-17) mit in den Blick zu nehmen. In der abschließenden Zusammenfassung wird die zugrunde gelegte Methodik ausgewertet. Das Forschungsprojekt versteht sich einerseits als Beitrag zur Auslegung der Gottesreden im literarischen Kontext des Buchganzen. Andererseits soll die Studie auch hinwirken zur Entwicklung einer Methodologie, die zur textpragmatischen Qualität des Ijobbuches korrespondiert.

Gegenstand der bibelwissenschaftlichen Untersuchung im Rahmen des Forschungspro-jekts "Gottes Fragen. Ambivalenz und Ironie in Ijob 38,1-42,6" waren Ironie und Ambi-guität im hebräischen Text des Ijobbuches mit einem besonderen Fokus auf den Reden Gottes. In den letzten Jahrzehnten haben Ironie und Ambiguität als rhetorische Stilmit-tel im Ijobbuch in der bibelwissenschaftlichen Forschung vermehrt Beachtung gefun-den. Oft blieb dabei allerdings eher vage, was mit den beiden Begriffen gemeint und wie das Vorkommen und die Funktion von Ironie und Ambiguität im Text methodisch zu ergründen ist. Ein erster Schwerpunkt der Forschungsarbeit lag daher in der Herleitung von sachgemäßen und an den heutigen Sprachgebrauch anschlussfähigen Begriffsdefini-tionen sowie der Erarbeitung einer linguistisch und literaturwissenschaftlich fundier-ten Methodik zur Ergründung von Ironie und Ambiguität in biblischen Texten. Davon ausgehend wurden in der Eingangserzählung (Ijob 1-2) ironische Untertöne in den subtilen Anspielungen an die Prüfung Abrahams (Gen 22) und die Segensverhei-ßungen und Fluchdrohungen des Deuteronomiums (Dtn 28) sowie die unterschwellige Ambiguität der Ijobfigur freigelegt, deren unerschütterlich erscheinendes Festhalten an der eigenen Frömmigkeit nicht zuletzt durch die Mehrdeutigkeit des Verbs ("seg-nen" / "preisen" / "fluchen") hintergründig unterlaufen wird. Der anschließende Dialog zwischen Ijob und den Freunden zeigt Ijob in der Rolle des Ironikers, der den Wissens-anspruch seiner Gesprächspartner infrage stellt, indem er etwa mittels rhetorischer Ironien Tadel in die Form von Lob kleidet oder ihre Äußerungen imitierend parodiert. Zugleich lassen sich Anspielungen insbesondere an den Psalter erkennen, durch die der implizite Autor die formelhafte Gebetssprache von Psalmen hinterfragt. Durch das Stil-mittel der Ironie signalisiert damit der Dialogteil des Ijobbuches eine kritische Distanz gegenüber Tendenzen zu einer zu stark affirmativen und damit usurpatorischen Rede von Gott in biblischen Traditionssträngen, insbesondere in der Tora und im Psalter. In den beiden Gottesreden Ijob 38,1-39,30 und 40,6-41,26 akzentuiert sich diese ironische Kritik, da durch rhetorische Fragen, die vor allem in der ersten Hälfte der ersten Rede dominieren, die Grenzen der Erkenntnisfähigkeit des Menschen aufgewiesen werden. Opfer dieser Ironie in den Gottesreden kommt zunächst Ijob als deren Adressat in den Blick, im weiteren Zusammenhang des Buches indes ergibt sich, dass hier vielmehr der in den Reden der Freunde aufscheinende Kenntnisanspruch untergraben wird. Der in der Forschungsarbeit eingenommene Fokus auf Ironie und Ambiguität zeigt damit auf, wie das Ijobbuch sich in den innerbiblischen Diskurs der nachexilischen Zeit einreiht und dabei einen Vorbehalt markiert gegenüber einer Verengung theologischer Sprache, um auf einen privativen Monotheismus hinzuwirken, der die Alterität Gottes wahrt.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

Research Output

  • 8 Publikationen
  • 5 Disseminationen
Publikationen
  • 2024
    Titel Ironie und Ambiguität im Ijobbuch
    DOI 10.1628/978-3-16-162714-9
    Typ Book
    Autor Häner T
    Verlag Mohr Siebeck
  • 2022
    Titel Sacrificial Fathers and the Death of Their Children: How the Story of Job Challenges the Priestly Tradition
    DOI 10.1017/s001781602200013x
    Typ Journal Article
    Autor Awabdy M
    Journal Harvard Theological Review
    Seiten 149-170
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Feldmar, Sonja: Eschatologische Fortschreibungen im Buch Hiob (FAT II 111)
    Typ Journal Article
    Autor Tobias Häner
    Journal Review of Biblical Literature
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Job's Dark View of Creation: On the Ironic Allusions to Genesis l:l-2:4a in Job 3 and their Echo in Job 38-39
    DOI 10.17159/2312-3621/2020/v33n2a7
    Typ Journal Article
    Autor Häner T
    Journal Old Testament Essays
    Seiten 266-284
    Link Publikation
  • 2019
    Titel The Exegetical Function of the Additions to Old Greek Job (42,17a-e)
    DOI 10.2143/BIB.100.1.3286048
    Typ Journal Article
    Journal Biblica
  • 2019
    Titel Zur Ambiguität der Ijobfigur in der Prologerzählung (Ijob 1-2)
    Typ Journal Article
    Autor Tobias Häner
    Journal Protokolle zur Bibel
    Seiten 25-40
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Job, Victim of Ironies: A Linguistic Reevaluation of Job 1:10 in its Context
    Typ Journal Article
    Autor Tobias Häner
    Journal Studia Biblica Slovaca
    Seiten 87-102
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Irony in the Opening of God's Speeches (Job 38:2-3)
    Typ Journal Article
    Autor Tobias Häner
    Journal Usuteaduslik Ajakiri
    Link Publikation
Disseminationen
  • 2019 Link
    Titel Radio Broadcasts (Radio Maria Switzerland)
    Typ A broadcast e.g. TV/radio/film/podcast (other than news/press)
    Link Link
  • 2019
    Titel Talk in a Parish (Vienna)
    Typ A talk or presentation
  • 2020 Link
    Titel Article in an ecclesiastic journal
    Typ A press release, press conference or response to a media enquiry/interview
    Link Link
  • 2019
    Titel Talk in a Parish (Switzerland)
    Typ A talk or presentation
  • 2020 Link
    Titel Realization of an Online Conference
    Typ Participation in an activity, workshop or similar
    Link Link

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