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Die Auseinandersetzung Plotins mit dieGnostikerindieEnneaden

Plotinus´ Debate with the Gnostics in the Enneads

Luciana Gabriela Soares Santoprete (ORCID: 0000-0001-9442-8996)
  • Grant-DOI 10.55776/M2552
  • Förderprogramm Lise Meitner
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.2019
  • Projektende 31.10.2020
  • Bewilligungssumme 169.260 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (10%); Philosophie, Ethik, Religion (80%); Sprach- und Literaturwissenschaften (10%)

Keywords

    Plato, Religion, Early Christianity, Plotinus, Philosophy, Late Antiquity

Abstract Endbericht

Dr. Luciana Gabriela Soares Santoprete and Prof. George Karamanolis. Plotin war einer der bedeutendsten Interpreten des Platonismus in der Spätantike. Seine Ideen haben zur Entwicklung der christlichen Theologie beigetragen und beeinflussen die abendländische Philosophie und Kultur bis heute. Seine Gedanken hat er zum Teil als Antwort auf die Deutung der platonischen Tradition durch die Gnosis formuliert. Um Plotin und damit auch unsere kulturelle Tradition richtig verstehen können, müssen wir deshalb sein Verhältnis zur Gnosis verstehen. Dies ist bislang nur zum Teil gelungen, und es ist mein Ziel, diese Forschungslücke zu schließen. Das vorgeschlagene Projekt setzt die Forschungen der Bewerberin zu Plotin fort (Thema bereits der Magisterarbeit) und soll Teil ihrer Habilitationsleistung sein. Ausgangspunkt ist Richard Harders These von 1936, dass Plotin einen Groß-Traktat gegen die Gnostiker verfasst hat, der danach in die vier Traktate 30 [III, 8], 31 [V, 8], 32 [V, 5] und 33 [II, 9] aufgeteilt wurde (Tetralogie). Die Untersuchung zielt auf den Nachweis der dort vorgebrachten Gedanken auch in Schriften, die sowohl vor als auch nach der Tetralogie entstanden sind. Die Identifizierung dieser Elemente im gesamten uvre von 54 Traktaten wird ein besseres Verständnis der Entwicklung von Plotins Philosophie ermöglichen. Dieses Forschungsprojekt ist hochaktuell; denn möglich wird eine umfassende Untersuchung unter dieser Perspektive erst durch die Entdeckung eines umfangreichen, zuvor weitgehend unbekannten corpus von ca. 60 gnostischen Texten im Laufe des 20. Jh., der Großteil davon 1945 in Nag Hammadi, sowie die Publikation der Ausgaben, Übersetzungen und Studien hierzu. Auf dieser Textgrundlage lassen sich Quellen für Plotins Kenntnis der Gnosis nun mit größerer Gewissheit und Präzision identifizieren. Innovativ ist das Projekt zum einen durch die interdisziplinäre Methode, die philosophische und religiöse Schwerpunkte zusammenbringt, die üblicherweise getrennt erforscht wurden, zum anderen durch die philologische Untersuchung von termini technici und Begriffen als Beleg für die Interpretation älterer und zeitgenössischer Platonexegeten, einschließlich der der Gnostiker, durch Plotin. Damit wird nicht nur ein origineller und vertiefter Einblick in das Denken Plotins gewonnen; offengelegt werden zudem die hohe Komplexität des religiösen und philosophischen Milieus in der Spätantike und der fruchtbare Austausch von Ideen, der letztlich den Übergang von einer paganen zu einer christliche Welt konturierte. Das Projekt zielt auf die Veröffentlichung der ersten kollektiven Monographie zur Kontroverse zwischen Plotin und den Gnostikern, wie sie in den Enneaden durchgängig zu fassen ist. Sie soll bei Brepols erscheinen und umfasst 35 Originalbeiträge von internationalen Spezialisten einerseits der neuplatonischen Philosophie, andererseits der gnostischen Literatur. Dazu gehören auch vier von sechs Beiträgen der Antragstellerin zu dieser geistigen Auseinandersetzung. Die Ergebnisse werden auch online über die Datenbank Les platonismes de lAntiquité Tardive zur Verfügung gestellt. 1

Die Auseinandersetzung Plotins mit den Gnostikern in den Enneaden. Plotin war einer der bedeutendsten Interpreten des Platonismus in der Spätantike. Seine Ideen haben zur Entwicklung der christlichen Theologie beigetragen und beeinflussen die abendländische Philosophie und Kultur bis heute. Seine Gedanken hat er zum Teil als Antwort auf die Deutung der platonischen Tradition durch die Gnosis formuliert. Um Plotin und damit auch unsere kulturelle Tradition richtig verstehen können, müssen wir deshalb sein Verhältnis zur Gnosis verstehen. Dies ist bislang nur zum Teil gelungen, und es ist mein Ziel, diese Forschungslücke zu schließen. Ausgangspunkt ist Richard Harders These von 1936, dass Plotin einen Groß-Traktat gegen die Gnostiker verfasst hat, der danach in die vier Traktate 30 [III, 8], 31 [V, 8], 32 [V, 5] und 33 [II, 9] aufgeteilt wurde ("Tetralogie"). Die Untersuchung zielt auf den Nachweis der dort vorgebrachten Gedanken auch in Schriften, die sowohl vor als auch nach der Tetralogie entstanden sind. Die Identifizierung dieser Elemente im gesamten uvre von 54 Traktaten wird ein besseres Verständnis der Entwicklung von Plotins Philosophie ermöglichen. Dieses Forschungsprojekt ist hochaktuell; denn möglich wird eine umfassende Untersuchung unter dieser Perspektive erst durch die Entdeckung eines umfangreichen, zuvor weitgehend unbekannten corpus von ca. 60 gnostischen Texten im Laufe des 20. Jh., der Großteil davon 1945 in Nag Hammadi, sowie die Publikation der Ausgaben, Übersetzungen und Studien hierzu. Auf dieser Textgrundlage lassen sich Quellen für Plotins Kenntnis der Gnosis nun mit größerer Gewissheit und Präzision identifizieren. Innovativ ist das Projekt zum einen durch die interdisziplinäre Methode, die philosophische und religiöse Schwerpunkte zusammenbringt, die üblicherweise getrennt erforscht wurden, zum anderen durch die philologische Untersuchung von termini technici und Begriffen als Beleg für die Interpretation älterer und zeitgenössischer Platonexegeten, einschließlich der der Gnostiker, durch Plotin. Damit wird nicht nur ein origineller und vertiefter Einblick in das Denken Plotins gewonnen; offengelegt werden zudem die hohe Komplexität des religiösen und philosophischen Milieus in der Spätantike und der fruchtbare Austausch von Ideen, der letztlich den Übergang von einer paganen zu einer christliche Welt konturierte. Das Projekt hergestellt die Datenbank "Les platonismes de l'Antiquité Tardive" (https://platonismes.huma-num.fr) mit dem Ziel, den Aufbau der neuplatonischen Philosophien aus dem Studium ihrer Wechselwirkungen mit den philosophischen und religiösen Gedanken der Antike zu verstehen. Die Datenbank präsentiert, in einer Online- und sich weiterentwickelnden Edition der Traktate von Plotin, moderne Kommentare, die Beziehungen zwischen Plotin, den Medioplatonischen, den gnostischen Christen, den Christen der orthodoxen Kirche, den hermetischen und den chaldäischen Orakeln, herstellen. Das Projekt hergestellt die Veröffentlichung der ersten kollektiven Monographie zur Kontroverse zwischen Plotin und den Gnostikern, wie sie in den Enneaden durchgängig zu fassen ist. Sie soll bei Brepols erscheinen und viele Originalbeiträge von internationalen Spezialisten einerseits der neuplatonischen Philosophie, andererseits der gnostischen Literatur.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

Research Output

  • 5 Publikationen
Publikationen
  • 2020
    Titel Exégèse, Révélation et Formation des Dogmes dans l'Antiquité Tardive
    Typ Book
    Autor Luciana Gabriela Soares Santoprete
    Verlag Institut d'Etudes Augustiniennes
    Link Publikation
  • 2020
    Titel The Platonisms of Late Antiquity (Database and research blog on the links between philosophy and religion in Late Antiquity)
    Typ Other
    Autor Luciana Gabriela Soares Santoprete
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Segundo repertório bibliográfico dos estudos em língua portuguesa dedicados a Plotino e ao Neoplatonismo da Antiguidade Tardia.
    DOI 10.24277/classica.v33i2.865
    Typ Journal Article
    Autor De Fátima Oliveira L
    Journal Classica - Revista Brasileira de Estudos Clássicos
    Seiten 259-285
    Link Publikation
  • 0
    Titel Plotin et les Gnostiques. Pensée philosophique et religieuse
    Typ Book
    Autor Anna Van Den Kerchove
    Verlag Brepols, collection "BEHE-SR"
  • 0
    Titel Plotin et les Gnostiques
    Typ Book
    Autor Anna Van Den Kerchove
    Verlag Brepols, collection "BEHE-SR"

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