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Flexibler Werkzeuggebrauch und seine Grenzen bei Keas

Probing the limits of flexible tool use in kea

Megan Lambert (ORCID: 0000-0003-3618-7260)
  • Grant-DOI 10.55776/M2563
  • Förderprogramm Lise Meitner
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.01.2019
  • Projektende 31.12.2020
  • Bewilligungssumme 156.140 €

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (50%); Psychologie (50%)

Keywords

    Animal Cognition, Problem Solving, Tool Use, Animal Behavior, Kea Parrot

Abstract Endbericht

Dr Megan Lambert & Professor Ludwig Huber Hintergründe: Der Werkzeuggebrauch bei Menschen ist unbestreitbar komplex. Wir errichten Hochhäuser, schicken Satelliten ins Weltall und verwenden technische Errungenschaften, um jederzeit mit Leuten auf der ganzen Welt zu kommunizieren. Dank mehreren kognitiven Kapazitäten sind wir zu diesen außergewöhnlichen Taten fähig: Beispielsweise sind wir im Stande, flexibel zwischen verschiedenen Werkzeugen für eine spezifische Handlung zu wählen, selbst wenn wir dazu zuerst ein anderes Werkzeug gebrauchen müssen (z. B. Schärfen einer Pfeilspitze mittels eines Steinwerkzeuges). Ebenso informieren wir uns aktiv, wie Objekte als Werkzeuge funktionieren könnten, bevor wir sie benutzen. Wir erachten diese Fähigkeiten oft als selbstverständlich in unserem täglichen Leben. Zusätzlich ist es unklar, in welchem Ausmaß wir diese mit anderen Tieren teilen. Des Weiteren wissen wir, dass unsere eigene Fähigkeit Werkzeuge zu gebrauchen durch verschiedene Faktoren wie Erinnerung oder Aufmerksamkeit beeinträchtigt ist. Jedoch werden diese Faktoren in Studien über Werkzeuggebrauch bei Tieren meist übersehen. Ziele: Das Projekt wird untersuchen, welche Faktoren die Problemlösung und den Werkzeuggebrauch von Keas, einer Papageienart mit einem großen Gehirn, beeinflussen. Im Speziellen sollen drei Fragen beantwortet werden: Erstens, was sind die Grenzen des flexiblen Werkzeuggebrauchs? Zweitens, wie erlernen diese Vögel Zusammenhänge zwischen Objekten, um sie für die Lösung von Problemen einzusetzen? Drittens, informieren sich Keas aktiv darüber, wie Objekte als Werkzeuge verwendet werden können, bevor sie diese benutzen? Methoden: Studie 1: Wir werden Keas mehrere Aufgaben mit Werkzeuggebrauch stellen, die unterschiedliche Anforderungen anAufmerksamkeit,Erinnerungsvermögenund geistige Repräsentation beinhalten. Dadurch können wir feststellen, in welchem Ausmaß der flexible Werkzeuggebrauch durch diese Faktoren beeinträchtigt wird. Studie 2: An einer neuen Rätselbox können die Keas lernen, wie die verschiedenen Teile der Box sich bewegen und miteinander interagieren. Daraufhin untersuchen wir, wie sie diese Informationen nutzen können, um Zusammenhänge zwischen Objekten zu kreieren, um ein Problem zu lösen. Studie 3: Den Keas wird eine Auswahl zweier Objekte zur Problemlösung präsentiert. Das Aussehen der beiden Objekte ist identisch, jedoch unterscheiden sie sich im Hinblick auf die Lösung eines Problems in ihrer Funktionsweise. (z.B. eines der Objekte ist schwerer als das Andere). Dadurch können wir herausfinden, ob Keas die Objekte zuerst untersuchen, um zu lernen, wie sie funktionieren. Beitrag: Dieses Projekt wendet eine neuartige Methode an, um die grundlegenden kognitiven Elemente des Werkzeuggebrauchs in verschiedenen Situationen zu erforschen. Das Verstehen dieser Elemente und deren Einfluss auf das Lösen von Problemen wird uns dabei helfen, umfassendere Vergleiche von kognitiven Fähigkeiten zwischen verschiedenen Arten zu ziehen. Schlussendlich wird es uns eine Einsicht in zentrale Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen menschlichem und nichtmenschlichem Werkzeuggebrauch verschaffen.

Der menschliche Einsatz von Werkzeugen ist unbestreitbar komplex. Wir bauen Wolkenkratzer, senden Satelliten in den Weltraum und nutzen Technologie, um unmittelbar mit Menschen auf der ganzen Welt zu kommunizieren. Obwohl wir jetzt wissen, dass eine Reihe anderer Arten Werkzeuge verwenden, wissen wir immer noch wenig über die kognitiven Unterschiede, die die große Kluft zwischen dem Werkzeuggebrauch von Menschen und anderen Tieren erklären könnten. Dieses Projekt konzentrierte sich auf Kea, eine sehr verspielte neuseeländische Papageienart, um zu verstehen, wie sie neue Probleme lösen und ob diese Fähigkeiten je nach Komplexität der Aufgabe eingeschränkt sein könnten. Zu diesem Zweck wurden den Kea-Papageien mehrere neue Rätsel zur Lösung vorgelegt. In einer Reihe von Studien haben wir herausgefunden, dass ihre spielerische Natur es den Kea ermöglicht, durch spielerische Erkundung rasch Lösungen für neue Probleme zu finden, was darauf hindeutet, dass das Spielen ein wichtiger Weg für die innovative Verwendung von Werkzeugen ist. Als die Kea zwischen verschiedenen Werkzeugen wählen durften, um eine essbare Belohnung aus einer Röhre zu schieben, konnten sie das richtige Werkzeug für die Aufgabe auswählen (das passende Werkzeug, welches lang genug oder dünn genug war, um in die Röhre zu passen), zeigten jedoch Schwierigkeiten, wenn sie gleichzeitig auf mehr als ein Merkmal des Problems achten mussten (das passende Werkzeug, welches sowohl lang genug als auch dünn genug war), was darauf hindeutet, dass der Werkzeuggebrauch der Kea begrenzt ist, abhängig davon, wie viele Merkmale der Aufgabe sie zur gleichen Zeit beachten müssen. Die Kea suchten häufig auch nach Informationen darüber, welches Werkzeug zur Lösung einer Aufgabe geeignet war, indem sie beispielsweise beide Objekte anhoben, um zu sehen, welche schwerer waren. Sie lernten auch schnell, Objekte allein aufgrund ihres Gewichts zu unterscheiden. Diese Ergebnisse betonen die Rolle des Spiels bei der Innovation des Werkzeuggebrauchs und zeigen, dass Kea Probleme flexibel lösen und Informationen darüber sammeln können, welche Werkzeuge sie benötigen. Im Gegensatz zu Menschen kann ihre Werkzeugauswahl jedoch auf jeweils ein relevantes Merkmal beschränkt sein.

Forschungsstätte(n)
  • Veterinärmedizinische Universität Wien - 100%

Research Output

  • 57 Zitationen
  • 4 Publikationen
  • 1 Disseminationen
  • 1 Weitere Förderungen
Publikationen
  • 2020
    Titel Do Nonhumans Seek Explanations?
    DOI 10.26451/abc.07.03.10.2020
    Typ Journal Article
    Autor Völter C
    Journal Animal behavior and cognition
    Seiten 445-451
    Link Publikation
  • 2022
    Titel ManyBirds: A multi-site collaborative Open Science approach to avian cognition and behavior research
    DOI 10.26451/abc.09.01.11.2022
    Typ Journal Article
    Autor Lambert M
    Journal Animal Behavior and Cognition
    Seiten 133-152
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Extending the Reach of Tooling Theory: A Neurocognitive and Phylogenetic Perspective
    DOI 10.1111/tops.12554
    Typ Journal Article
    Autor Colbourne J
    Journal Topics in Cognitive Science
    Seiten 548-572
    Link Publikation
  • 2021
    Titel Goffin's cockatoos discriminate objects based on weight alone
    DOI 10.1098/rsbl.2021.0250
    Typ Journal Article
    Autor Lambert P
    Journal Biology Letters
    Seiten 20210250
    Link Publikation
Disseminationen
  • 2019
    Titel Vetmed Uni Open Door Day
    Typ Participation in an open day or visit at my research institution
Weitere Förderungen
  • 2021
    Titel Kea curiosity: Causes, contexts and consequences
    Typ Research grant (including intramural programme)
    Förderbeginn 2021
    Geldgeber Austrian Science Fund (FWF)

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