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Mythos in der Struktur des menschlichen Denkens und eine Hermeneutik des Mythos

Myth in the Structure of Human Mind and Hermeneutics of Myth

Mayya Soboleva (ORCID: 0000-0001-5904-8701)
  • Grant-DOI 10.55776/M2590
  • Förderprogramm Lise Meitner
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.04.2019
  • Projektende 31.03.2021
  • Bewilligungssumme 169.260 €

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (50%); Sprach- und Literaturwissenschaften (50%)

Keywords

    Myth, Hermeneutics, Theory Of Meaning, Heimat-myth

Abstract Endbericht

Generelles Ziel des Projektes ist, das Verhältnis von Mythos und Logos zu bestimmen. Wir gehen aus von einigen prominenten Theorien zu diesem Verhältnis. Diese Theorien sind sich darin einig, dass das Verhältnis keines der simplen Opposition ist beziehungsweise keines ist, das ein rein rationales Denken zu isolieren gestattet. Allerdings finden wir in diesen Theorien sehr unterschiedliche Bestimmung des Verhältnisses von Mythos und Logos vor. Unsere Vorgehensweise wird darin bestehen, Strukturen des Denkens mithilfe von Analysewerkzeugen zu untersuchen, die aus einer vergessenen hermeneutischen Tradition stammen. Diese Theorie läuft generell darauf hinaus, dass es im alltäglichen Denken Prozeduren oder Strukturen gibt, die durch eine Analyse des Denkens nicht erfasst werden können, die sich auf Operationen der Subsumption unter Begriffe und der argumentativen Verkettung nach Regeln der Logik beschränkt. Eine zentrale Aufgabe des Projektes wird darin bestehen, die alternativen Analysewerkzeuge, die diese hermeneutische Tradition bereitstellt, in sich zu sichten und daraufhin zu prüfen, inwieweit sie das Verhältnis von Mythos und Logos zu bestimmen gestatten. Ein moderner Mythos, an welchem sich der hier umrissene theoretische Zugang verifizieren lässt, ist der Mythos Heimat. Eine reflektierte Auseinandersetzung mit diesem Mythos soll dazu beitragen, einerseits das wesentlich menschliche Bedürfnis nach Heimat zu verstehen und andererseits die einseitige Vereinnahmung von Heimat durch Identitätspolitiken zu problematisieren.

Seit dem 20. Jahrhundert ist der Mythos in unterschiedlichen Ansätzen zum Brennpunkt der Reflexion geworden, mit dem Resultat, dass dieser Begriff seine klare Kontur verloren hat. Daher bestand das Ziel des Projekts in der Klärung dieses Phänomens. Das wichtigste Ergebnis dieser Forschung ist die Formulierung einer neuen logisch-hermeneutischen Theorie des Mythos, die folgende innovative methodologische Aspekte umfasst: eine hermeneutische Bedeutungstheorie mit dem Fokus auf die Genese begrifflicher Strukturen; eine Theorie des produktiven Narratives, in der Narrativ als der ursprüngliche Prozess der Bewusstwerdung individueller gelebter Erfahrungen interpretiert wird; eine Theorie der "Lingualität" basierend auf der Idee des "Denkens im Akkusativ" als differentia specifica des menschlichen Denkens überhaupt; eine Theorie der logischen (nicht-sprachlichen) Metapher, die Metaphern als primären Mechanismus der Generierung der Begriffe auffasst; und eine hermeneutische Theorie der Subjektivität, die sich auf eine basale selbstreflexive Struktur konzentriert, die unseren kognitiven Zugang zur Welt ermöglicht. Dank dieser neuen Theorie ist es möglich geworden, den Mythos als eine spezifische Form der konstitutiven Interpretation der Welt zu analysieren. Der bedeutendste theoretische Befund des Projekts ist die These, dass der Mythos aus der menschlichen Fähigkeit zur produktiven begrifflichen Vorstellungskraft hervorgeht, die sich ihrerseits als eine wesentliche Qualität der menschlichen Rationalität als solcher erweist. Das machte deutlich, dass das mythische Denken kein Gegenstück zum Logos und nicht in bestimmte historische Kulturbereiche verteilt ist, sondern ein universelles Phänomen darstellt, das das Ganze des menschlichen Bewusstseins und Handelns durchdringt. Ein Teil des Projekts war die Klärung des Begriffs "Heimat", der in jüngster Zeit in Gesellschaft und Wissenschaft rege diskutiert wird. Im Laufe dieser Debatte wurde deutlich, dass dieser Begriff mit sehr unterschiedlichen, ja kontroversen Bedeutungen ausgestattet wurde, was in der Konsequenz zu Verwirrung führte. Die im Rahmen dieses Projektes durgeführte logisch-hermeneutische Analyse des Begriffs "Heimat" hat seine Ambivalenz offenbart und erlaubt, sein vorherrschendes Verständnis im neueren gesellschaftspolitischen Diskurs zu diesem Thema als rein materieller Gegenstand oder Ort in Frage zu stellen. Unsere Analyse hat gezeigt, dass "Heimat" im Gegensatz zum gewöhnlichen sozialgeographischen Verständnis dieses Begriffs auch als eine ideelle Konstruktion - das Imaginäre, eine besondere Art von Mythos - außerhalb von Zeit und Raum funktioniert und die Selbstidentität eines Menschen konstituieren kann. Es ist also nicht der Ort und das soziale Umfeld, die das Selbstverständnis einer Person bestimmen, sondern ihre Fähigkeit, den Begriff "Heimat" in einem freien Akt der Selbstbestimmung zu formen. Damit zeigt das Projekt, dass Mythos, wie er im Rahmen der vorgeschlagenen Theorie verstanden wird, als eine wirksame Kategorie des konzeptuellen Primats in der Kultur-, Sozial- und Politikwissenschaft verwendet werden kann.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Klagenfurt - 100%

Research Output

  • 7 Zitationen
  • 10 Publikationen
Publikationen
  • 2021
    Titel Der Mythos ,Heimat‘ in der politischen Philosophie Iwan Iljins
    DOI 10.23963/cnp.2021.6.1.7
    Typ Journal Article
    Autor Soboleva M
    Journal Colloquium: New Philologies
    Seiten 85-99
    Link Publikation
  • 2021
    Titel ,Heimat‘: eine Begriffsanalyse
    DOI 10.23963/cnp.2021.6.1.1
    Typ Journal Article
    Autor Soboleva M
    Journal Colloquium: New Philologies
    Seiten 1-4
    Link Publikation
  • 2017
    Titel Dynamical canonical systems and their explicit solutions
    DOI 10.3934/dcds.2017069
    Typ Journal Article
    Autor Sakhnovich A
    Journal Discrete and Continuous Dynamical Systems
    Seiten 1679-1689
    Link Publikation
  • 2020
    Titel << >> [Myth as the Imiginative Absolut]; In: (Yakov Golosovker's degrees of life)
    Typ Book Chapter
    Autor Соболева Майя (Soboleva Maja)
    Verlag Dmitro Burago Publishing House
    Seiten 85-106
    Link Publikation
  • 2019
    Titel Myth in the Structure of Human Mind and Hermeneutics of Myth: on Possibility of a Hermeneutic Explanation of Myth
    Typ Journal Article
    Autor Soboleva Maja
    Journal Internationale Zeitschrift für Philosophie und Psychosomatik
    Link Publikation
  • 2021
    Titel R?tionality, conceptual imagination and myth
    DOI 10.21638/spbu17.2021.309
    Typ Journal Article
    Autor ???????? ?
    Journal ??????? ?????-?????????????? ????????????. ????????? ? ??????????????
    Seiten 479-492
    Link Publikation
  • 2021
    Titel ,Heimat': eine Begriffsanalyse
    Typ Book
    Autor Emil Angehrn
    editors Soboleva Maja
    Verlag Department of English Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
    Link Publikation
  • 2020
    Titel << >> (Myth as the Imiginative Absolut)
    DOI 10.5281/zenodo.4683733
    Typ Other
    Autor Соболева (Soboleva)
    Link Publikation
  • 2020
    Titel << >> (Myth as the Imiginative Absolut)
    DOI 10.5281/zenodo.4683734
    Typ Other
    Autor Соболева (Soboleva)
    Link Publikation
  • 2020
    Titel Ist ,Heimat‘ ein Mythos?
    DOI 10.1515/dzph-2020-0035
    Typ Journal Article
    Autor Soboleva M
    Journal Deutsche Zeitschrift für Philosophie
    Seiten 514-531
    Link Publikation

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