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Die sozialen Dimensionen des Zweifels und der Gewissheit

The social dimensions of doubt and certainty

Anna Boncompagni (ORCID: 0000-0002-0010-004X)
  • Grant-DOI 10.55776/M2639
  • Förderprogramm Lise Meitner
  • Status frühzeitig beendet
  • Bewilligungssumme 169.260 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (100%)

Keywords

    Doubt, Social Epistemology, Epistemic Injustice, Certainty, Wittgenstein, Hinge Epistemology

Abstract

Unsere Weise, die Welt zu sehen, richtet sich nach einem Bezugsrahmen aus Voraussetzungen, offensichtlichen Annahmen und Gewissheiten, die wir normalerweise für selbstverständlich halten. Einige dieser Gewissheiten sind (vermutlich) universell; andere hängen vom kulturellen Umfeld ab. Es ist zum Beispiel offensichtlich (für alle Menschen), dass wir von körperlichen Gegenständen umbegeben sind oder dass die Erde seit sehr langer Zeit existiert. Und es ist selbstverständlich (für Menschen, die unserer Kultur angehören), dass Könige eine Krone tragen und dass Kirchen heilige Orte sind. Nach einer von Ludwig Wittgenstein vorgeschlagenen Metapher fungieren diese Gewissheiten im gesunden Menschenverstand wie Angeln, um die sich unsere täglichen Handlungen drehen. Die Angeln bestimmen (auf zumeist implizite Weise), was in einer Gesellschaft als normal, natürlich oder gegeben betrachtet wird. Gerade weil diese Angeln bestimmen, was normal ist, können sie Vorurteile, die tief in einem kulturellen Zusammenhang verwurzelt sind, verbergen oder konstituieren. Bis vor weniger Zeit waren zum Beispiel die Rechte farbiger Menschen aufgrund des Vorurteil-Angelpunkts Die Schwarzen sind weniger wert als die Weißen (oder sogar Die Schwarzen sind keine Menschen) nicht anerkannt. Wie aber ist es dann möglich, aus dem Inneren einer gegebenen Kultur sich der Tatsache bewusst zu werden, dass einige Gewissheiten tatsächlich bloße Vorurteile sind? Wie kann man die Vorurteilsangelpunkte erkennen? Das Antragsprojekt untersucht dieses Problem, indem es zwei wichtige Richtungen der rezenten Erkenntnistheorie kombiniert: die hinge epistemology, die sich an den zitierten Überlegungen des späten Wittgenstein orientiert, und die social epistemology, welche sich für epistemische Ungerechtigkeit interessiert, und zwar insbesondere dafür, wie Stereotypen und Vorurteile unsere Wahrnehmung der Glaubwürdigkeit anderer Menschen beeinflussen. Genauer gesagt, können nach Meinung der sozialen Epistemologien Menschen, die sozialen Randgruppen angehören, in ihrem Status von epistemischen Agenten beschädigt sein. Die das Antragsprojekt leitende Hypothese verbindet auf originelle Weise die genannten theoretischen Ansätze um zu einer überzeugenden und nützlichen Erklärung zu gelangen, wie Vorurteile zu fassen sind und wie sie funktionieren. Allgemein betrachtet ist die Hypothese, dass eine integrierte Perspektive ideal plaziert ist um Fragen zu beantworten wie etwa: Lässt sich die Idee verteidigen, wonach Objektivität von sozialen Routinen abhängt, ohne damit in einen anything goes Relativismus zu verfallen? Wie unterscheiden wir einen kann man einen gesunden Zweifel an vorgefassten Gewissheiten von einem ungesunden Zweifel an aller Wissenschaft, Expertise und ethischen Prinzipien? Das Projekt soll eine innovative und glaubhafte Antwort auf diese überaus aktuellen Fragen der gegenwärtigen Welt geben.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

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