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Unsichtbare philosophische Traditionen: Aristoteles in Armenien

(In)visible Philosophical Traditions: Aristotle in Armenia

Benedetta Contin (ORCID: 0000-0003-4400-4516)
  • Grant-DOI 10.55776/M2988
  • Förderprogramm Lise Meitner
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.11.2020
  • Projektende 31.10.2022
  • Bewilligungssumme 175.780 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (40%); Sprach- und Literaturwissenschaften (60%)

Keywords

    Armenian intellectual history, Entangled Societies, Medieval history of Philosophy, Aristotle Revised, Logic and Ontology East of Byzantium, Armenian and Arabic Intellectual Interactions

Abstract Endbericht

Griechische Philosophie, vornehmlich Aristoteles und der Neoplatonismus, wirkten im östlichen Christentum ab der Spätantike. Das östliche Christentum eignete sich antike und spätantike philosophische Konzepte an und integrierte sie in einen neuen begrifflichen Raum, insbesondere in die Theologie. Den Armeniern war diesbezüglich eine fruchtbare und dauerhafte Kommentartradition zu aristotelischen und neuplatonischen Texten eigen; eine Tradition, die von 7. bis zum 18. Jahrhundert fast ununterbrochen anhielt. Eine geistesgeschichtlich besonders interessante Epoche in der armenischen Kommentartradition ist der Zeitraum vom 12. bis zum 13. Jahrhundert, die kaum bekannt hingegen ist. In der zu betrachtenden Periode wurden die Entwicklung und Umsetzung von Ideen durch Wirtschaftsaustausch und sozialen Austausch verstärkt. Die Armenier repräsentieren eine einflussreiche und mit den Ländern und Kulturen des spätmittelalterlichen Mittelmeerraums und dem Gebiet Südkaukasiens stark verflochtene Minorität. Das Phänomen des Transfers und der Anverwandlung von Ideen und Vorstellungen der griechischen Philosophie, spiegelt sich deutlich in einigen philosophischen und theologischen Kommentaren, in Kompendien und in weiteren Texten aus dieser Zeit. Das Projekt beschäftigt sich mit einer vollständigen und grundlegenden Analyse verschiedener Texte, den aristotelischen und neuplatonischen Kommentaren und Kompendien sowie einigen theologischen Originalwerken, die zwischen dem 12. und dem13. Jahrhundert in christlich armenischen Gemeinschaften entstanden und dort im Gebrauch waren. Das Projekt richtet seine Aufmerksamkeit auf die Untersuchung sowohl der grundlegenden Theorien im Forschungsgebiet der Philosophie, wie das Universalienproblem (d.h. die Kennzeichnung der Allgemeinbegriffe/Ontologie), als auch auf die Rolle der Phantasie im Abstraktionsvermögen des Denkens (d.h. Epistemologie). Diesbezüglich untersucht das Projekt sowohl sieben unedierte armenische Texte, die sich in verschiedenen Handschriften erhalten haben, als auch sieben bereits edierte armenische Texte, die aufgrund der Sprachbarriere den westlichen Wissenschaftlern nicht zugänglich sind. Die in diesen Texten zu erkennenden Theorien beeinflussten auch die Theologie. Das Projekt Unsichtbare philosophische Traditionen: Aristoteles in Armenien verfolgt ein doppeltes Ziel. Einerseits wird es die Kontinuität des Einflusses der aristotelischen und neuplatonischen Philosophie auf die armenische spätmittelalterliche Philosophie zeigen. Um dieses Ziel zu erreichen, untersucht das Projekt die Aneignungsformen der griechischen Begriffe und theoretischen Werkzeuge der armenischen Philosophen und Theologen. Andererseits wird das Projekt die Verbundenheit der armenischen philosophischen Tradition mit anderen zeitgleich Traditionen des Mittelmeerraums, also die byzantinischen und islamischen Traditionen, vergleichend analysieren. Die Methoden, die im Projekt Anwendung finden, sind jene der Weltgeschichte, insbesondere die der sogenannten connected histories und connectivity nodes Begriffe, die auf die Philologie, und die mittelalterliche Philosophie sowie die Begriffsgeschichte und Hermeneutik angewendet werden.

Dieses Projekt beffaste sich mit armenischen philosophischen Literatur aus dem spätmittelalterlichen Zeiten, d.h. von Ende des 12 Jahrhunderts bis zum Ende des 13. Jahrhunderts, als das armenische Reich von Kilikien stieg zur regionalen Großmacht auf und unterschiedliche armenische Adelige über verschiedenen Städten Großarmeniens bzw. Ostanatoliens herrschten. In dieser Epoche wurde philosophische Literatur in vielfältigen Kontexte verfasst: in den Klosteranlagen Ostarmeniens, am Kaiserhof in Sis und in den Klosteranlagen des kilikisch-armenische Reiches, und in der Stadt von Erzincan in Ostanatolien. Die Ergebnisse des Projektes liegen in vier Einzelstudien vor, die sich der intellektuellen Aneingung und Überarbeitung der griechischen philosophischen Tradition in den Händen von einer so-gennanten Minorität des östilchen Christentums. Der erste Artikel bietet eine detaillierte Analyse von drei Werken, von denen zwei von Johannes der Diakon (Yovhannes Sarkawag) und eines von dem Sekretär des Königs Lewon III verfasst wurden. Der zweite Artikel befasst sich mit der Analyse der kognitiven und psychologischen Begriffe von Johannes von Erzincan/Erznka, einem der beeinflussendsten religiösen und politischen Personalitäten im Zeitraum der Eroberung Ostanatoliens durch die Mongolen. Der dritte Artikel untersucht die Verwandlung der klassischen Ethik in einem gesellschaftliche Praxis, die auch mit der Sphäre der Politik verbunden ist, in den von Johannes von Erznka geschriebenen Sermonen und Verfassungen der Brüderschaft von Erznka/Erzincan. Der vierte Artikel analysiert die Anwendung von einigen Begriffen mit einem starken Verhältnis zu Aristotles, wie z.B. Ähnlichkeit, Analogie und Homonyme, in den Werken von armenischen Authoren der Spätantike und insbesondere der armenisch-kilikischen Zeit.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Valentina Calzolari, University of Geneva - Schweiz

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