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Emona: eine genetischer Einblick in eine römische Kolonie

Emona: A genetic snapshot of a Roman colony in Slovenia

Susanna Sawyer (ORCID: 0000-0002-8477-6089)
  • Grant-DOI 10.55776/M3108
  • Förderprogramm Lise Meitner
  • Status beendet
  • Projektbeginn 06.09.2021
  • Projektende 05.09.2023
  • Bewilligungssumme 177.980 €

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (75%); Geschichte, Archäologie (5%); Informatik (20%)

Keywords

    Paleogenetics, Ancient DNA, Roman Empire

Abstract Endbericht

Das Römische Reich herrschte über ein Jahrtausend und erstreckte sich über große Teile Europas, den Nahen Osten und Nordafrika. Nach wie vor steht es im Mittelpunkt umfangreicher historischer und archäologischer Forschungen. Durch die rezenten Entwicklungen auf dem noch jungen Gebiet der Paläogenetik eröffnete sich die Möglichkeit, aus antiken Skeletten Erbmaterial zu extrahieren, wodurch die genetische Erforschung des Römischen Reiches ermöglicht wurde. Bisher hat sich unser Team auf die breite genetische Struktur menschlicher Populationen in Europa, Afrika und dem Nahen Osten während der römischen Antike konzentriert und uns einen ersten Einblick in die genetische Komplexität dieser Zeit gegeben. Dieses neue Forschungsprojekt konzentriert sich auf eine einzige römische Kolonie, Emona, die dort errichtet wurde, wo heute das moderne Ljubljana steht. Durch die Untersuchung einer einzelnen römischen Kolonie werden wir in der Lage sein, ein tieferes Verständnis für die Komplexität einer städtischen Siedlung zu erlangen und können die umfangreichen vorhandenen archäologischen, osteologischen und historischen Daten für Emona mit den neu erlangten genetischen Daten in Kontext setzen. Die Römer errichteten viele Kolonien, die streng verwaltet wurden und sowohl römische Bürger als auch einheimische und eingewanderte Bewohner umfassten. Emona war um 14 n. Chr. eine etablierte römische Kolonie, die von norditalienischen Händlern, Legionären der pannonischen Legionen und einheimischer Bevölkerung bewohnt wurde. Die geographische Lage der Kolonie an jenem Punkt, an dem die Alpen in die Donauebene übergehen, entsprach einer strategischen Machtdemonstration Roms entlang der Grenze zwischen Italien und seinen Provinzen. Nach einem wirtschaftlichen Niedergang im Jahr 150 n. Chr. lebte die Kolonie im Jahr 250 n. Chr. wieder auf, allerdings wurde sie um 450 n. Chr. größtenteils aufgegeben. Mit weit über 3000 freigelegten Gräbern erlaubt uns Emona die soziale Dynamik dieser römischen Stadt zu rekonstruieren. In dieser Studie werden die Genome von 300 Gräbern aus den Jahren 250-450 n. Chr. untersucht, um fünf Hauptforschungsfragen zu beantworten: Erstens werden wir die Abstammung der Bevölkerung von Emona untersuchen, um zu verstehen, wer in dieser Kolonie lebte. Zweitens werden wir untersuchen, ob es Unterschiede in der Abstammung von Männern und Frauen gibt, ein Effekt, der z.B. dadurch entstehen könnte, dass Soldaten aus weit entfernten Teilen des Reiches Beziehungen mit einheimischen Frauen eingingen. Drittens wollen wir in Zusammenarbeit mit archäologischen Experten aus Emona mögliche Zusammenhänge zwischen Abstammung und archäologischen Bestattungskontexten untersuchen. Viertens werden wir uns besonders auf Grabgruppierungen aus der späteren Antike konzentrieren, um mögliche familiäre Beziehungen zu beurteilen, und schließlich werden wir feststellen, ob Emona während der letzten 300 Jahre seiner Existenz eine Bevölkerungskontinuität erlebte oder ob der Zustrom neuer Bewohner aus anderen Teilen des Reiches die genetische Zusammensetzung von Emona im Laufe der Zeit veränderte. Unsere Arbeit wird den ersten eingehenden Blick auf die genetische Komplexität einer römischen Stadtsiedlung geben und den Grundstein für weitere umfassende Studien über das Römische Reich legen.

Emona, eine römische Stadt strategisch zwischen Italien und benachbarten Provinzen positioniert, spielte eine entscheidende Rolle in sowohl stabilen als auch turbulenten Zeiten. Um die vielfältige Bevölkerung dieses antiken Stadtzentrums zu verstehen, haben wir uns mit fortschrittlichen Techniken auf antike Knochen eingelassen. Unser Fokus lag auf dem späteren Römischen Reich, speziell den Jahren 250-450 n. Chr., einer Periode geprägt von wirtschaftlichem Wachstum, militärischen Ereignissen und der Verbreitung des Christentums und anderer östlicher Religionen in der Stadt. Wir entdeckten, dass Emona ein vielfältiger Schmelztiegel war, in dem Menschen mit unterschiedlicher Abstammung zusammenlebten. Die genetische Herkunft der antiken Emonaner reichte von Nordafrika bis Nordeuropa, wobei die Mehrheit Verbindungen zu den heutigen balkanischen und norditalienischen Vorfahren hatte. Interessanterweise legen unsere Daten nahe, dass es in früheren Zeiten einen höheren Zustrom von Männern aus anderen Provinzen gab, während in späteren Perioden sowohl Männer als auch Frauen aus vielfältigen Hintergründen einwanderten. In den späteren Jahren von Emona erhielten Bestattungen ein familiäres Erscheinungsbild, obwohl wir keine eng verbundenen Familiengruppen fanden. Stattdessen zeigten zentrale Gruppen von Gräbern einen Grad der Verwandtschaft, und umliegende Gräber teilten ähnliche Abstammungen. Dies deutet auf eine Veränderung der Bestattungspraktiken hin, die möglicherweise Veränderungen in Familienstrukturen oder sozialen Dynamiken widerspiegeln. Unsere Ergebnisse gewähren einen Einblick in signifikante Bevölkerungsbewegungen und Verschiebungen in städtischen römischen Zentren. Sie werfen auch faszinierende Fragen für zukünftige Forschung auf und ermutigen zur Erkundung ähnlicher Muster in anderen römischen Kolonien.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Andrej Gaspari, University of Ljubljana - Slowenien

Research Output

  • 1 Methoden & Materialien
Methoden & Materialien
  • 0
    Titel Genotypic data from 155 late Roman inidividuals from a single necropolis
    Typ Biological samples
    Öffentlich zugänglich

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