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Heidegger and Wittgenstein: a common path of thinking

Heidegger and Wittgenstein: a common path of thinking

Catalin Cioaba (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/M963
  • Förderprogramm Lise Meitner
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.08.2007
  • Projektende 31.07.2009
  • Bewilligungssumme 58.300 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (80%); Sprach- und Literaturwissenschaften (20%)

Keywords

    Philosophie des 10. Jahrhunderts, Sprachphilosophie, Ludwig Wittgenstein, Ontologie, Martin Heidegger, Metaphysik

Abstract

Das vorliegende Forschungsprojekt bezieht sich auf die zwei bedeutendsten Philosophieautoren des 20. Jahrhunderts, die einerseits die philosophische Lage nach ihnen stark geprägt haben - indem ihre Wirkung verschiedene Richtungen des gegenwärtigen Philosophierens in Gang gesetzt hat - und andererseits seit langem in einer bekannten und scheinbar unüberbrückbaren Inkompatibilität standen. Der Versuch aber, zwischen deren Ansätze und Auffassungen "Konvergenzen" und "Übereinstimmungen" zu finden, wurde sehr früh gemacht und dieses Unternehmen war und bleibt äußerst provozierend. Obwohl der Stand der Forschung in diesem Gebiet sehr avanciert ist und gegenwärtig die Gegenüberstellung dieser Namen innerhalb der philosophischen Diskussion ein Schwerpunkt geworden ist, scheint es, dass die entscheidende Perspektive dafür noch aussteht. Wir wollen durch unsere Forschungsarbeit dieser Gegenüberstellung eine neue Form geben und ziehen dafür einen wichtigen Ansatzpunkt in Betracht, nämlich die Frage nach der inneren Entwicklung, d. h. des Denkweges dieser beiden Philosophen, die bekanntlich je zwei verschiedene Philosophien entfaltet und je eine "Übergangsperiode", d. h. eine Wende von der Früh- zu einer anders gearteten Spätphilosophie gekannt haben. Das ist unseres Erachtens die erste und wichtigste "Gemeinsamkeit" zwischen den genannten Philosophen. Martin Heidegger hat seinerseits über eine "Kehre" in seinem Denken gesprochen hat und dieses Wort zu einem zentralen Begriff seiner Spätphilosophie gemacht. Er behauptet zugleich, dass diese Kehre "sich im Sachverhalt selbst spielt. Sie ist weder von mir erfunden, noch betrifft sie nur mein Denken." 1 Ausgehend von dieser Dimension der "Kehre" werden wir versuchen, zu zeigen, inwiefern dann über eine mögliche "Wittgensteinische Kehre" gesprochen werden kann und inwiefern durch diese Fragestellung das Problem der Kontinuität im Denken Wittgensteins, das heute in der Wittgenstein-Forschung noch offen ist, in richtiger Weise gestellt wird. In eins damit werden wir versuchen, ein gemeinsames Paradigma zu beschreiben, das diese beiden Philosophen in ein neues Licht bringt, nämlich als diejenigen, die je in extremer Weise sich mit der alten Metaphysik konfrontiert haben. 1 Brief an W. J. Richardson, Anfang April 1962, erschienen erstmals als Vorwort zu W. J. RICHARDSON, Through Phenomenology to Thought, Den Haag, 1963.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

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