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Die Literatur der Roma und Sinti. Von der Entstehung zur Rezeption

Die Literatur der Roma und Sinti. Von der Entstehung zur Rezeption

Fridrun Rinner (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P11268
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.04.1996
  • Projektende 31.12.2002
  • Bewilligungssumme 74.926 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (33%); Soziologie (33%); Sprach- und Literaturwissenschaften (34%)

Keywords

    Roma-Literatur Roma-Theater Imagologie Literatursoziologie typologische Analogien, Imagologie, Literatursoziologie, Roma-Literatur, Roma-Theater, Typologische Analogi

Endbericht

Die Literatur der Nicht-Roma war wesentlich daran beteiligt, das Stereotyp des "Zigeuners" zu erschaffen, zu tradieren und somit zu verfestigen; in ihrer eigenen Literatur hingegen entwerfen die Roma ein komplexes Bild des Menschen, der sich hinter dem Stereotyp verbirgt. Der "Zigeuner" / die "Zigeunerin" sind Konstruktionen der Nicht-Roma, die durch ihre Diskurse den Roma das Mensch-Sein absprachen - mit fatalen Folgen. In ihrer Literatur "erschreiben" sich die Roma wieder das Mensch-Sein. Im Mittelpunkt des Projekts stand die Untersuchung der spezifischen Entstehungsbedingungen und Charakteristika sowie der identitätsstiftenden Funktionen von Roma-Literatur aus komparatistischer Perspektive. In allen europäischen Ländern, in denen Roma leben, entstehen literarische Werke auf Romanes oder in den jeweiligen Landessprachen, wobei die Zahl der AutorInnen und deren Publikationen stark variiert. Die Literaturproduktion der Roma ist in Zusammenhang mit unterschiedlichen geschichtlichen, linguistischen und sozio-kulturellen Bedingungen der einzelnen Gruppen und deren Situation in den Ländern, in denen sie leben, zu sehen, weshalb den äußeren Umständen großes Augenmerk gewidmet wurde. So zeigte sich, daß es in einigen Ländern (z.B. UdSSR, Bulgarien, Rumänien) zu bestimmten Zeiten keine Roma-Literatur gab, weil es auch offiziell keine Roma geben durfte und Publikationen - vor allem auf Romanes - nicht erscheinen konnten. Während politischer Tauwetter-Perioden hingegen wurden innerhalb kürzester Zeit viele literarische Werke von Roma publiziert. Neben diesen länderspezifischen Umständen erschweren auch gruppenspezifische Gegebenheiten die Produktion von Roma-Literatur: So ergaben die Untersuchungen, daß Literaturproduktion in Romanes bei manchen Gruppen (z.B. den Sinti) als Verrat des eigenen Geheimcodes empfunden wird; auch paßt schriftstellerische Tätigkeit bei einigen Gruppen nicht in das Rollenbild, dem die Gruppenmitglieder entsprechen sollten (das betrifft vor allem Frauen). Sehr bemerkenswert sind in diesem Zusammenhang die Funktionen, die der schriftlichen Literaturproduktion zukommen und die im Rahmen des Projekts systematisch untersucht wurden. Funktionen der mündlichen Erzähltradition, die in der Roma-Kultur einen großen Stellenwert besitzt, sind teilweise auf die schriftliche Literaturproduktion übergegangen (Stärkung des Gemeinschaftsgefühls; Vermittlung von Selbstbewußtsein: der positive, siegreiche Held der Roma-Märchen erscheint z.B. auch in Erzählungen und Romanen; Unterhaltung etc.). Neue Funktionen kommen hinzu: Einsamkeit und Isoliertheit sollen durch literarisches Schaffen besser bewältigt werden; Literatur wird als Medium des Protests gegen bestehende Verhältnisse eingesetzt. Identitätsentwürfe in der Literatur verweisen auf die Suche nach dem Platz in der - oft als feindlich empfunden - Gesellschaft der Nicht- Roma. Diese Entwicklung von der Mündlichkeit zur Schriftlichkeit läßt sich auch an den bevorzugt gewählten Gattungen ablesen. So stellen autobiographische Texte neben der Lyrik einen wichtigen Teil im literarischen Schaffen der Roma dar. Nutzung der Forschungsergebnisse außerhalb des akademischen Bereichs: Mit großem Gewinn können die Forschungsergebnisse im schulischen Bereich eingesetzt werden. Die Begegnung mit Roma-Literatur ermöglicht es, Vorurteilsmuster zu hinterfragen und zu revidieren. Weiters werden die Ergebnisse der Forschungsarbeit zur Literatur der Roma und Sinti u.a. vom jüngst ins Leben gerufenen Projekt "Romani Library" genützt. Ziel der Romani Library ist es, moderne Roma-Literatur in sechs verschiedenen Sprachen zu publizieren und somit LeserInnen europaweit zugänglich zu machen. Die Initiatoren und Projektpartner der Romani Library sind akademische Institutionen, mehrere europäische Verlage, Roma- Kultur-Organisationen, die Internationale Romani-Writers` Association und NGO`s.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%

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