Materialbearbeitung mit 100kW-Lasern - Laserquelle
Materialbearbeitung mit 100kW-Lasern - Laserquelle
Wissenschaftsdisziplinen
Maschinenbau (50%); Physik, Astronomie (50%)
Keywords
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High-Power Co2-Laser Modelling Of Co2-Lasers Laser Material Processing,
High-Power Co2-Laser,
Laser Material Proce,
Modelling Of Co2-Las
Ende Juni 1995 erhielt das EUREKA-Projekt EU-1390 "ULTRALAS" durch die Ministerkonferenz den offiziellen A-Status. Gegenstand dieses Projekts ist eine Feasibility Studie betreffend die Realisierung eines industriellen 100 kW Lasers und die Evakuierung möglicher Anwendungen. Die internationale Zusammenarbeit im Rahmen dieses EUREKA Projekts wird dabei durch den Antragsteller dieses Forschungsprojekts verantwortlich koordiniert. Der österreichische Beitrag zu diesem Projekt soll in enger Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Seibersdorf erbracht werden, wobei durch das gegenständliche, und ein komplementäres Förderungsansuchen die Finanzierung dieser Arbeiten sichergestellt werden soll. Am Forschungsinstitut für Hochleistungsstrahltechnik (IST) sollen Computersimulationen des Laserplasmas, der Gasströmung und des optischen Resonators eines Hochleistungs CO2 Lasers für Strahlleistungen bis 100 kW oder darüber erfolgen. Diese Berechnungen sollen zunächst allgemeine Hinweise zur Konstruktion eines 100 kW CO2 Lasers liefern, und dann im speziellen auf die Realisierung eines "koaxialen" Lasers angewendet werden. Im Forschungszentrum Seibersdorf (FZS) soll ein objektives Bewertungssystem für industrielle Laser in bezug auf Kosten/Nutzen, Sicherheit, Bedienerfreundlichkeit, etc. erstellt werden. Dabei sollen die theoretischen Ergebnisse des IST wesentliche Entscheidungsgrundlagen liefern. Das auf diese Weise erstellte System soll dazu dienen, verschiedene Laserkonzepte für 100 kW Strahlleistung miteinander zu vergleichen und das günstigste für die Realisierung vorzuschlagen. Im Forschungszentrum Seibersdorf wird dann dieses Bewertungssystem auf das Konzept des "koaxialen" CO2 Lasers angewendet. Das Ziel ist ein konkreter Plan bestehend aus Vorgaben für Zeit- und Kostenaufwand für die Realisierung eines derartigen Lasers. Außerdem werden aus Nutzwert- und Risikoabschätzungen quantitative Bewertungen diese Konzepts vorliegen, um es mit anderen Konzepten vergleichen zu können. Als Endergebnis dieses Projekts soll in Zusammenarbeit mit den anderen internationalen Partnern das erfolgversprechendste Konzept für einen 100 kW Laser ausgewählt, und weitere Schritte zu dessen Realisierung diskutiert werden.
- Technische Universität Wien - 100%