OKT3-associated morbidity: interrelated function of complement and reactive oxygen intermediates in the generation of enhanced leukocyte adhesiveness
OKT3-associated morbidity: interrelated function of complement and reactive oxygen intermediates in the generation of enhanced leukocyte adhesiveness
Wissenschaftsdisziplinen
Medizinisch-theoretische Wissenschaften, Pharmazie (100%)
Keywords
-
Monoclonal antibody therapy OKT3 side effects granulocyte activation adhesion,
Adhesion,
Granulocyte Activati,
Monoclonal antibody,
OKT3,
Side Effects
Der monoklonale Antikörper OKT3 ist ein wertvolles Hilfsmittel zur Behandlung von akuten Abstoßungskrisen nach Organtransplantationen, seine Anwendung ist jedoch mit beachtlichen Nebenwirkungen nach der ersten Gabe verbunden. Ziel dieser Studie ist es, die komplexen molekularen und zellulären Mechanismen aufzuklären, welche zur Ausprägung früher Nebenwirkungen, insbesondere der respiratorischen Manifestationen, führen. Trotz der etablierten Rolle einer systemischen Zytokinfreisetzung für OKT3 - Nebenwirkungen, werden respiratorische Sofortreaktionen auch auf Komplementaktivierung und Akkumulation von Leukozyten in der Lungenstrombahn zurückgeführt. Für die Manifestation der OKT3 - bedingten Lungenaffektionen wie Abfall des arteriellen pO2, Atemnot, Keuchen, Lungenödem bis hin zu lebensbedrohlicher respiratorischer Insuffizienz, scheinen Adhäsion und Aggregation eine wichtige Rolle zu spielen. Ausgehend von unseren früheren Ergebnissen über eine direkt stimulierende Wirkung von OKT3 auf die Sauerstoffradikalfreisetzung und Degranulation von neutrophilen Granulozyten, von der beschriebenen Komplement-aktivierenden Eigenschaft von Sauerstoffradikalen sowie den oben genannten Umständen postulieren wir ursächliche funktionelle Wechselwirkungen zwischen diesen Komponenten in der Entwicklung von Sofortreaktionen nach OKT3. Es ist daher beabsichtigt, Untersuchungen über den gegenseitigen Einfluß von Sauerstoffradikalen und Komplement auf die Leukozytenaktivierung durch OKT3 durchzuführen, was funktionell mit Hilfe von entsprechenden Aggregations- und Adhäsionsassays nachgewiesen werden soll. Anhand dieser Ergebnisse erwarten wir uns neue Aufschlüsse über die Beteiligung derartiger Mechanismen beim klinischen Einsatz monoklonaler Antikörper.