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Die Rolle von ehrenamtlicher Arbeit und Spenden im österreichischen Wohlfahrtsstaat

Volunteering and Private Giving in Austria

Christoph Badelt (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P12741
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.02.1999
  • Projektende 31.07.2001
  • Bewilligungssumme 84.591 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Sozialwissenschaften (55%); Wirtschaftswissenschaften (45%)

Keywords

    EHRENAMTLICHE ARBEIT, SOZIALE DIENSTE, SPENDEN, WOHLFAHRTSSTAAT, NONPROFIT SEKTOR, SOZIALPOLITIK

Abstract Endbericht

In unserer Gesellschaft werden viele wichtige Produktions- und Finanzierungsleistungen ohne unmittelbare Gegenleistung erbracht. Zu arbeiten, ohne dafür bezahlt zu werden bzw. Geld- oder Sachmittel zur Verfügung zu stellen, ohne einen unmittelbaren Gegenwert zu erhalten, ist nicht nur ein häufiges, sondern auch ein unverzichtbares Phänomen in unserer Gesellschaft. Trotz der wirtschaftlichen Bedeutung und auch zunehmenden politischen Relevanz - insbesondere im Sozial- und Gesundheitswesen -, ist da Phänomen der Ehrenamtlichkeit sozialwissenschaftlich noch wenig erforscht. In Österreich existieren zwar auf einzelorganisatorischen Ebene einige wichtige Einzelbefunde; ein aktuelles und konsistentes Gesamtbild des Umfangs der Ehrenamtlichkeit fehlt jedoch. Das beantragte Projekt hat zum Ziel, vorhandene Wissenslücken hinsichtlich der Ehrenamtlichkeit und des Sondenwesens in Österreich zu schließen. ("Spenden von Zeit und Geld"). Im einzelnen werden folgende Dimensionen bearbeitet: * Auf der Makroebene wird der Umfang von ehrenamtlicher Arbeit und privaten Geldspenden erfaßt sowie eine ökonomische Bewertung durchgeführt. Die Anlage der empirischen Untersuchung ermöglicht eine Vergleichbarkeit zur einzigen bisher vorliegenden empirischen Evidenz (aus dem Jahr 1982) sowie die internationale Vergleichbarkeit der Ergebnisse. * In (sozial)politisch besonders relevanten Teilbereichen werden der Umfang und die Bedingungen der Ehrenamtlichkeit und des Spendenwesens - unter besonderer Berücksichtigung des Nonprofit Sektors - einer detaillierten qualitativen und quantitativen Analyse unterzogen. Damit wird eine Voraussetzung für eine rationale Diskussion von Zukunftsentwicklungen des österreichischen Wohlfahrtsstaats geschaffen. Eine umfassende Analyse der ehrenamtlichen Arbeit und der Spenden für Österreich sowie ihrer quantitativen Dimensionierung wird demnach nicht nur wissenschaftliche Lücken schließen. Die Bearbeitung dieses Themas - insbesondere die Verbindung des ehrenamtlichen Engagements und dem zur Verfügung stellen von Geldmitteln - weist auch aktuelle Politikrelevanz auf: Es gilt die Frage zu überprüfen, ob ein Rückzug des Staats aus öffentlichen Aufgaben im Sozialbereich durch ehrenamtliche Arbeit und private Spenden "aufgefangen" werden kann.

In unserer Gesellschaft werden viele wichtige Produktions- und Finanzierungsleistungen ohne unmittelbare Gegenleistung erbracht. Zu arbeiten, ohne dafür bezahlt zu werden bzw. Geld- oder Sachmittelleistungen zur Verfügung zu stellen, ohne einen unmittelbaren Gegenwert zu erhalten, ist nicht nur ein häufiges, sondern auch ein unverzichtbares Phänomen in unserer Gesellschaft. Trotz der wirtschaftlichen Bedeutung und auch der zunehmenden politischen Relevanz - insbesondere im Sozial- und Gesundheitswesen -, ist das Phänomen der Ehrenamtlichkeit sozialwissenschaftlich noch wenig erforscht. Ziel der Studie war es, diese Lücke zu schließen. 51,1 Prozent der österreichischen Bevölkerung ab 15 Jahren sind ehrenamtlich aktiv, viele davon in mehreren Aktivitätsfeldern. Männer arbeiten - wie auch im Jahr 1982 - insgesamt etwas häufiger ehrenamtlich als Frauen. Dies gilt vor allem für den Sport, die Katastrophenhilfe und die Politik. In den sozialen und religiösen Diensten engagieren sich hingegen mehr Frauen. Ehrenamtliche wenden wöchentlich im Durchschnitt etwa fünf Stunden für ihr Engagement auf. Das Arbeitsvolumen Ehrenamtlicher beträgt rund 16,7 Mio. Arbeitsstunden pro Woche (Maximalvariante). Dies entspricht der Arbeitsleistung von 480.000 Ganztagsbeschäftigten und damit einer Größenordnung von etwa 15,4 Prozent der österreichischen unselbständigen Erwerbstätigen. Ehrenamtliche Arbeit wurde mit dem Bruttomedianeinkommen unselbständiger Erwerbstätiger bewertet. Der auf diese Weise ermittelte Produktionswert beträgt ÖS 118,1 Mrd. (Maximalvariante). Ehrenamtliche Arbeit ist somit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Weitaus die meiste ehrenamtliche Arbeit wird im Bereich der sozialen Dienste geleistet - darunter fallen Betreuungs- und Pflegeleistungen, Besuchsdienste und Mitarbeit in Eltern- oder Frauenselbsthilfegruppen, Familienverbänden usw. Aber auch Nachbarschaftshilfe sowie Kultur und Unterhaltung stellen wichtige Aktivitätsfelder dar. Etwas mehr als die Hälfte der ehrenamtlichen Arbeitsleistung wird innerhalb von Organisationen erbracht (formelle ehrenamtliche Arbeit), der Rest auf privater Basis (informelle ehrenamtliche Arbeit). Während ehrenamtliche Arbeit innerhalb von Organisationen seit Beginn der achtziger Jahre zugenommen hat, ist der Umfang jener ehrenamtlichen Arbeit, die privat geleistet wird (beispielsweise Nachbarschaftshilfe), deutlich zurückgegangen. Im Jahr 1982 machte die organisierte Gratisarbeit nur etwa ein Viertel des Gesamtarbeitsvolumens aus, wurde im Jahr 2000 mehr als die Hälfte der ehrenamtlichen Arbeit innerhalb von Vereinen und anderen Organisationen geleistet. Insgesamt ist ehrenamtliche Arbeit seit den achtziger Jahren zurückgegangen. 80,9 Prozent der ÖsterreicherInnen über 15 Jahren haben im Jahr 2000 in irgendeiner Form Geld gespendet. Etwa ein Drittel der befragten SpenderInnen gibt regelmäßig Geld, während der Rest nur gelegentlich spendet. Der Partizipationsgrad von Frauen ist höher als jener von Männern, allerdings spenden Frauen tendenziell weniger als Männer. Zudem steigt der Beteiligungsgrad mit zunehmendem Alter, ebenso wie die Höhe des Spendenbetrags. Im Jahr 2000 wurden von den einzelnen SpenderInnen durchschnittlich ÖS 1.300,- (Maximalvariante) gespendet. Das ermittelte Gesamtspendenvolumen beträgt ÖS 6,3 Mrd.

Forschungsstätte(n)
  • Wirtschaftsuniversität Wien - 100%

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