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Wechselbeziehung der Ramanuja-Schule zu der Tradition des Advaita-Vedanta und der Tradition des Pancaratra

On the history of the School of Ramanuja

Gerhard Oberhammer (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P13382
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.07.1999
  • Projektende 31.10.2002
  • Bewilligungssumme 226.693 €

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (30%); Sprach- und Literaturwissenschaften (70%)

Keywords

    VISISTADVAITA-VEDANTA, INTERRELIGIÖSE KOMMUNIKATION, ADVAITA-VEDANTA, PANCARATRA

Abstract Endbericht

Forschungsprojekt P 13382Zur Geschichte der Ramanuja-SchuleGerhard OBERHAMMER28.06.1999 Die Arbeiten des Projektes sollen eine Einsicht in die bisher noch nicht genügend untersuchten Wechselbeziehungen des Visistadvaita-Vedanta zur Tradition des Advaita-Vedanta und zur Tradition des Pancaratra geben. Beide Traditionen stellen wichtige Faktoren für die Entwicklung religiöser und philosophischer Begriffe des Visistadvaita-Vedanta dar. Die von Sankara ausgehende Tradition des Advaita-Vedanta beeinflußt die Entwicklung des Visistadvaita insofern wesentlich, als sie in philosophischen Fragen einen der Hauptgegner des Visistadvaita-Vedanta darstellt und in der Auseinandersetzung mit dieser Tradition wichtige Grundlehren und -begriffe entwickelt werden. Die kritisch- polemische Auseinandersetzung des Visistadvaita-Vedanta mit dem Advaita-Vedanta soll am Beispiel ausgewählter Themen herausgearbeitet werden. Die Untersuchung der Polemiken gegen den Advaita-Vedanta soll auf die entsprechenden Textpassagen folgender Werke eingegrenzt werden: Ramanujas Sribhasya, Sudarsanasuris Srutaprakasika, Varadugurus Parmeyamala und Tattvasara, Narayanaryas Nitimala, Meghanadarisuris Nayadynumani sowie Venkatanathas Satadusani und Nyayasiddhanjana. Die für die genannte Thematik relevanten Textpassagen sollen gesammelt und zunächst in Übersetzung und Analyse zugänglich gemacht werden und anschließend historisch-philologisch in Hinblick auf die Entwicklung des philosophischen Gedankens ausgewertet werden. Schließlich soll der Vergleich mit der kritisierten Lehre des Advaita-Vedanta und der Polemik des Visistadvaita-Vedanta zu einem Verständnis der eigenen Lehren des Visistadvaita-Vedanta verhelfen. Das Pancaratra seinerseits stellt das religiöse Umfeld vieler Vertreter des Visistadvaita-Vedanta dar. Ihre religiöse Weltanschauung und Praxis und wohl auch ihre sozial-kulturelle Umwelt wurde von dieser Tradition wesentlich bestimmt. Deshalb können die theologisch-philosophischen Anschauungen des Visistadvaita-Vedanta in ihrer historischen Entwicklung nicht ohne die Erforschung des Einflusses des Pancaratra erklärt und verstanden werden. Um die Wechselbeziehungen dieser beiden Traditionen zu verstehen, ist es notwendig, die philosophischen und theologischen Lehren beider Systeme genau zu kennen. Während die Lehren zumindest des älteren Visistadvaita- Vedanta relativ gut erforscht sind, wurden jene des Pancaratra von der Wissenschaft erst wenig beachtet. Aus diesem Grund soll ein bisher noch nicht übersetzter Text dieser Tradition, die Paramesvarasamhita, in Form einer Studie zugänglich gemacht werden. Dieser in Südindien entstandene Text ist besonders interessant einerseits, da er dem Ranganathasvami-Tempel in Srirangam, dem Zentrum der heutigen Srivaisnavas, zugehört, wo viele berühmte Vertreter des Visistadvaita-Vedanta als acarya tätig waren, andererseits, da er im Vergleich zu den ältesten Texten des Panacaratra einen weiteren Entwicklungsschritt dieser Tradition darstellt. Ziel der Untersuchungen dieses Textes sind eine umfassende und systematische Darstellung ihrer philosophischen, theologischen und kosmologischen Lehren und die Darlegung des Verhältnisses der Paramesvarasamhita zu den beiden Texten Jayakhyasamhita und Pauskarasamhita, zu welchen sie in inhaltlicher und historischer Abhängigkeit steht.

Ziel des Projektes war es, zur Kenntnis über die Beziehungen zwischen der Ramanuja-Schule und der Tradition des Pancaratra einerseits und dem Advaita-Vedanta andererseits beizutragen. Sowohl das Pancaratra als auch der Advaita-Vedanta haben die Entwicklung der religiösen und philosophischen Vorstellungen der Ramanuja-Schule stark beeinflußt. Eine Untersuchung ihrer wechselseitigen Beziehungen ist somit ein wichtiger Beitrag zur Religions- und Geistesgeschichte der Ramanuja-Schule. In bezug auf die Beziehungen zwischen der Ramanuja-Schule und dem Pancaratra wurde die Paramesvarasamhita (ParS) untersucht, die ca. im 12. Jh. n. Chr. in Südindien entstanden und in bezug auf die Ramanuja-Schule besonders interessant ist, da sie dem Ranganathasvami-Tempel in Srirangam zugehört, wo berühmte Vertreter der Ramanuja-Schule als spirituelle Lehrer tätig waren und der bis heute ein wichtiges Zentrum der Tradition der Srivaisnavas ist. Die Untersuchungen der ParS haben zu folgenden Erkenntnissen bzw. Ergebnissen geführt: Beim Verfassen des Textes der ParS wurden zahlreiche Passagen aus anderen Werken der Pancaratra-Tradition übernommen. Ca. ein Viertel dieser Passagen konnte identifiziert werden, wodurch eine relative Datierung der Texte, aus denen dies stammen, in bezug auf die ParS möglich wurde. Die ParS wurde verfaßt, um zwei wesentlichen Veränderungen im religiösen Leben der Pancaratrins zu ihrer Zeit gerecht zu werden, nämlich einerseits die Entwicklung der "Vorschrift für die fünf Zeiten", die den rituellen Tagesablauf festlegt und ursprünglich nur für eine bestimmte hochgeschätzte Personengruppe galt, zu einer allgemein gültigen Norm und andererseits die stärkere Betonung des Tempelrituals im Vergleich zu den Quellentexten und die damit einhergehende differenziertere Ausbildung von diesem. Da ihre autoritativen Werke von der Pancaratra-Tradition als von Gott selbst offenbart angesehen werden, wurde die Frage untersucht, wie die Verfasser der ParS ihre Quellentexten sehen und warum sie sich genau dieser bedienen. Diesbezüglich aufschlußreich waren zwei Erzählungen aus der ParS, die von Ursprung und Überlieferung der Lehre des Pancaratra berichten, und Versuche der Autoren der ParS, die Texte des Pancaratra zu kategorisieren. Schließlich wurden die Grundlehren der ParS systematisch dargestellt. Die Untersuchung der Polemik des Visistadvaita-Vedanta gegen den Advaita-Vedanta konzentrierte sich auf vier Themenkreise: die Wahrnehmbarkeit bloßen Seins, die Erkennbarkeit des Unterschiedes, die Bestimmung des Brahman als Erkenntnisprinzip und die Lehren über den Irrtum. Die Kritik an der advaitischen These der Wahrnehmbarkeit bloßen Seins, wie sie von Mandana im Tarkakanda seiner Brahmasiddhi vertreten wird, wurde auf der Grundlage bisher kaum berücksichtigter Texte wie die Nitimala Narayanaryas, Varadagurus Prameyamala und Venkatanathas Satadusani sowie Meghanadarisuris Nayadyumani erarbeitet und die eigenen Ansichten zur Wahrnehmung und ihres Objektes, wie sie bei diesen Autoren in der Polemik deutlich werden, im Kontext der Polemik gegen die advaitischen Lehren entfaltet. Vor dem Hintergrund der Polemik um den Begriff des Unterschiedes wurden weitere Kapitel von Venkatanathas Satadusani, ein Werk, das ausschließlich der Polemik gegen den Advaita-Vedanta gewidmet ist, behandelt. Dazu gehört vor allem die Widerlegung der advaitischen Bestimmungen des Brahman als ewig (nitya), unveränderlich (nirvikara) und bestimmungslos (nirvisesa). Vor allem die logischen Widersprüche, die diese Bestimmungen für Venkatanatha implizieren und die er seinen advaitischen Gegnern bei ihren Lehren über das zweitlose Brahman nachweist, wurden untersucht. Auf der Grundlage der angefertigten Übersetzung des 8. Kapitels des Nayadyumani Meghanadarisuris wurde versucht, eine historische Entwicklung der Irrtumstheorie des späten Visistadvaita-Vedanta darzustellen.

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