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Flechtengesellschaften in neotropischen Tieflandregenwäldern

Lichen communities in neotropical lowland rain forests

Josef Hafellner (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P13814
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 04.10.1999
  • Projektende 04.11.2002
  • Bewilligungssumme 67.719 €

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (100%)

Keywords

    LICHENS, EPIPHYTIC CRYPTOGRAMS, VEGETATION, SYNUSIA COMPOSOTION, NEOTROPICS, RAIN FOREST

Abstract Endbericht

Forschungsprojekt P 13814Flechtengesellschaften in neotropischen TieflandregenwäldernJosef HAFELLNER29.06.1999 Im laufenden FWF-Projekt P 11562-Bio hat sich gezeigt, daß lichenisierte, Pilze (Flechten) zu den artenreichsten, nicht tierischen Organismengruppen am Surumoni (südliches Venezuela) gehören. Die steil ansteigende kumulative Artenkurve läßt erwarten, daß die bis dato im Kranplot von ca. 1.5 ha gefundene Anzahl von 250 Flechtenarten längst nicht die Gesarntartenzahl darstellt. Weiters konnte eine vertikale, vor allem klimatisch bedingte und zusätzlich eine horizontale, von Substrateinflüssen dominierte, räumliche Verteilungscharakteristik von Flechtenarten aufgezeigt werden. Das hiermit neu eingereichte Projekt soll in erster Linie auf die vielfätigen Aspekte der Flechten- Vergesellschaftung eingehen. Das includiert die formelle Beschreibung der Gesellschaften unter Berücksichtigung ihrer zugrundeliegenden, ökologisch relevanten Mechanismen. Dazu zählen das Gesetz des Zufalls zum Zeitpunkt der Besiedelung, die inter- und intraspezifischen Wechselbeziehungen zwischen den Flechtenarten und die Einflüsse von Mikroklima und Substrat (Borken-pH, -Wasserkapazität, und -Textur) als Kriterien ihrer ökologischen Anpassungsfähigkeit. Als prakischer Versuchsansatz dazu werden die Veränderungen von Flechtengesellschaften im Laufe ihrer Existenz auf ein und derselben Trägerbaumart festgestellt und mit den gleichzeitig untersuchten Borkenveränderungen in Zusammenhang gebracht. Speziell im Unterwuchs des Regenwaldes, wo die klimatischen Bedingungen nicht sehr stark variieren, können so die für bestimmte Gesellschaften relevanten Substrateigenschaften herausgefiltert werden. Weiters ist die Art der Besiedelung und sukzessiven Verschiebung der Flechtengesellschaften an den dünnen, wachsenden Zweigen der Baumkronen und der Jungbäume im Unterwuchs Ziel einer eingehenden Untersuchung. Ob Regenwälder eine hoch spezialisierte und einzigartige Flechtenflora, beherbergen, soll durch einen Vergleich mit Flechtengesellschaften in angrenzenden Savannen festgestellt werden. Vereinzelt findet man in der Literatur Hinweise auf eine partielle Übereinstimmung von Savanne-Epiphyten und Regenwalddach-Epiphyten, doch liegen dazu keine genaueren Untersuchungen vor. Antworten auf diese Frage sind nicht nur von wissenschaftlichem Interesse, sondern sollen auch in Fragen von Biotop- und Artenschutz weiterhelfen, und eingearbeitet in Richtlinien für Forstmanagement Impulse liefern. Ein Vergleich des Surumoni Regenwaldes mit einem klimatisch und strukturell ähnlichem Wald in Panama soll die Aussagekraft der für den Regenwald am Surumoni erarbeiteten Ergebnisse erhöhen und die generelle Anwendbarkeit bezüglich Artendiversität, Flechtenzusammensetzung und räumlicher Verteilung zumindest für Tieflandregenwälder der Neotropis überprüfen.

Die Borke von Gehölzen wird oft von einer größeren Zahl von Niederen Pflanzen (Flechten und Moose) besiedelt, die diese relativ stabilen Oberflächen als ökologische Nische nutzen. Während in den Extratropen diese kryptogamen-dominierten Pflanzengesellschaften gut untersucht sind, ist über die der tropischen Regenwälder bisher sehr wenig bekannt. Solche Gesellschaften wurden im Rahmen dieses Projektes an ausgewählten Punkten in Süd- und Zentralamerika studiert. Die Feldarbeiten wurden im Surumoni Regenwald im oberen Orinoko-Becken, wo der Zugang zum Kronendach mittels eines Baukranes möglich war, sowie stromaufwärts im Savannengebiet von La Esmeralda durchgeführt. Ähnliche Feldstudien in Panama erlaubten einen Vergleich. Hauptziel des Projektes war, erste Einsichten in borkenbewohnende, von Flechten dominierte Gesellschaften neotropischer Regenwälder zu gewinnen. Dazu wurden die Gesellschaften in ihren Artenzusammensetzungen und nach weiteren synökologischen Kriterien untersucht. Für die Gesellschaftsanalyse wurde eine probenflächenlose Methode entwickelt, die sich am Konzept der "Nächster-Nachbar"-Methode orientiert. Die Analyse der Felddaten ergab fünf Artengruppen mit einer positiven Assoziation, das heißt, sie traten häufiger zusammen auf als zufällig zu erwarten war. Drei von diesen beschreiben Kronendachgesellschaften, zwei Savannengesellschaften. Ein weiteres Ziel des Projektes war, die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen flechtendominierten Kryptogamengesellschaften in zwei unterschiedlichen Habitaten - Regenwaldkronendach und Savanne - herauszuarbeiten. Diese beiden Habitate bieten zumindest bezüglich ihres Epiphytenbewuchses ein sehr ähnliches Erscheinungsbild. Mehrere Untersuchungen wurden durchgeführt, um die Hypothese dieses in der Literatur beschriebenen, sogenannten "Kronendach-Effektes" zu überprüfen, dem Auftreten ähnlicher Epiphytengesellschaften in Kronendach eines Regenwaldes und auf Gehölzen der offenen Savanne. Das mittlere Kronendach von Qualea Bäumen war bezüglich der Artenzusammensetzung der auftretenden epiphytischen Flechten den Clusia Büschen am ähnlichsten. Jedoch die Häufigkeiten unterschieden sich sehr deutlich: unter den 14 häufigsten Arten in beiden Habitaten war nur eine gemeinsame. Der generell ähnliche Farbaspekt beruht auf dem Auftreten orange gefärbter Trypetheliaceae, allerdings ist die Artenzusammensetzung größtenteils unterschiedlich.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%

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