Tumorhemmende Rutheniumkomplexe
Tumor-inhibiting Ruthenium Complexes
Wissenschaftsdisziplinen
Chemie (100%)
Keywords
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RUTHENIUM COMPOUNDS,
TUMOR-INHIBITING AGENTS,
DRUG DESIGN,
COORDINATION CHEMISTRY,
RU(III)- RU(II)-COMPLEXES,
PLASMA PROTEINS
Ruthenium Komplexe zeigen eine vielversprechende tumorhemmende Wirksamkeit an für die Klinik prädiktiven Modellen in vitro und in vivo. Einige der im Projekt bearbeiteten Rutheniumverbindungen sind insbesondere an einem Darmtumormodell, das den menschlichen Darmtumoren sowohl von Histologie, als auch Tumorwachstum und Chemosensibilität sehr ähnlich ist, außerordentlich effektiv. Diese Rutheniumverbindungen zeigen hier eine deutlich bessere Wirksamkeit als die klinisch eingesetzten Therapeutika. Ziel des Projektes ist die Synthese von Derivaten dieser Komplexverbindungen mit verbesserter Wasserlöslichkeit, um sie in eine klinische Prüfung übernehmen zu können. Außerdem ist die Untersuchung der Stabilität dieser Substanzen und deren Folgereaktionen in Wasser und in biologischen Medien vorgesehen. Von besonderem Interesse ist hierbei die Wechselwirkung mit Blutplasmaproteinen, die eine wichtige Rolle beim selektiven Transport der Wirkstoffe zur Tumorzelle spielen. Darüber hinaus soll die Wechselwirkung mit anderen biorelevanten Zielmolekülen, wie z.B. DNA und Nucleobasen, untersucht werden. Dies soll zu einem besseren Verständnis des Wirkmechanismus dieser neuen Wirkstoffklasse führen.
- Universität Wien - 100%
- Thomas Pieper, Universität Wien , assoziierte:r Forschungspartner:in
- Axel Hanauske, Katholieke Universiteit Leuven - Belgien
- Heinz-Herbert Fiebig, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg - Deutschland
- Ryszard Lobinski, Universite de Pau et des Pays de l´Adour - Frankreich
- Mauro Collucia, University of Bari - Italien
- Jan Reedijk, Universiteit Leiden - Niederlande
- Viktor Brabec, Academy of Sciences of the Czech Republic - Tschechien
- Peter J. Sadler, University of Warwick - Vereinigtes Königreich
Research Output
- 187 Zitationen
- 1 Publikationen
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2004
Titel Transferrin binding and transferrin-mediated cellular uptake of the ruthenium coordination compound KP1019, studied by means of AAS , ESI-MS and CD spectroscopy DOI 10.1039/b309160k Typ Journal Article Autor Pongratz M Journal Journal of Analytical Atomic Spectrometry Seiten 46-51