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Atlas der deutschen Mundarten in Tschechien

Atlas of German Dialects in the Czech Republic

Hermann Scheuringer (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P14099
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.08.2000
  • Projektende 31.08.2003
  • Bewilligungssumme 93.425 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Sprach- und Literaturwissenschaften (100%)

Keywords

    GERMAN, LANGUAGE, DIALECTS, CZECH REPUBLIC

Abstract Endbericht

Forschungsprojekt P 14099Atlas der deutschen Mundarten in TschechienHermann SCHEURINGER24.01.2000 Das Projekt "Atlas der historischen deutschen Mundarten auf dem Gebiet der Tschechischen Republik (ADT)" ist ein internationales Gemeinschaftsunternehmen von Wissenschaftlern und Universitäten in der Tschechischen Republik, der Bundesrepublik Deutschland und in Österreich. Die unmittelbaren Projektziele sind: * Erforschung und Dokumentation der deutschen Mundarten Böhmens und Mähren - Schlesiens mittels Befragung von Personen aus der nach dem Zweiten Weltkrieg dort verbliebenen deutschsprachigen Bevölkerung, solange dies noch möglich ist * Besondere Betrachtung tschechischer Einflüsse in den deutschen Dialekten und damit sprachliche Dokumentation von fast einem Jahrtausend mehrheitlich friedlichen Zusammenlebens von Deutschen und Tschechen Als mittelbares Projektziel sehen wir die Verbesserung der wissenschaftlichen und überhaupt der menschlichen Beziehungen zwischen Deutsch- und Tschechischsprachigen in der Mitte Europas. Wir glauben, dass die vorurteilslose Erforschung und Dokumentation des deutschsprachigen Anteils an der (Sprach)geschichte der böhmischen Länder einen bedeutenden Baustein darstellen kann in Richtung Abbau von Feindbildern und Ressentiments, eine Brücke über die Gräben des 20. Jahrhunderts hinweg von einer gemeinsamen Vergangenheit in eine gemeinsame Zukunft.

Kohlenstoffröhrchen gehören zu einer neuen Klasse von Materialien, die durch das Aufrollen einer Lage Graphit erzeugt werden. Die äußere Wand solcher Röhrchen kann so dünn wie ein einziges Kohlenstoffatom sein, und auch der Gesamtdurchmesser des Röhrchens beträgt oft nur wenige Nanometer. Man glaubt, daß solche Röhrchen in den Computern der nächsten Generation als Leiter oder Schalter Verwendung finden könnten, und das Ziel war ein besseres theoretisches Verständnis für solche Röhrchen zu entwickeln. Durch ihre Eindimensionalität besitzen Kohlenstoffröhrchen einige besondere Eigenschaften. Ein Elektron muß zum Beispiel nach einem Umlauf um das Röhrchen wieder die selbe Phase wie am Anfang besitzen. Eine andere interessante Quanteneigenschaft bedingt, daß metallische eindimensionale Leiter bei niedriger Temperatur nicht stabil sind; sie sollten sich solange verzerren bis sie Nichtleiter werden. Dies wurde bei Kohlenstoffröhrchen aber nie beobachtet. Theoretische Berechnungen zeigen nun, daß die Instabilität zwar existiert aber so schwach ist, daß es niemals zu einer permanenten Verzerrung kommt. Stattdessen gibt es eine bestimmte Schwingungsmode, bei der es durch die Bewegung der Kohlenstoffatome zum Öffnen und Schließen einer Bandlücke kommt. Die Kohlenstoffröhrchen werden also Nichtleiter, aber nur dynamisch und sehr kurzzeitig für einige Femtosekunden. Die entsprechende Schwingungsfrequenz ist geringer als in nichtmetallischen Kohlenstoffröhrchen. Dies wurde zwar zuvor schon experimentell beobachtet, aber man verstand diesen experimentellen Befund nicht. Weiters wurden im Rahmen dieses Projekts der Einschluß von Buckminster Fullerenen in Kohlenstoffröhrchen studiert. Experimentell gibt es Hinweise, daß durch das Einbauen solcher Fullerene die Transporteigenschaften der Kohlenstoffröhrchen verändert werden können. Der theoretische Befund fiel hier etwas weniger gut aus. Zwar kann man die Bandstruktur von Kohlenstoffröhrchen etwas `verbiegen`, die Effekte sind aber viel zu klein um die Transporteigenschaften maßgeblich und in dem Bereich, in dem es für elektronische Schaltkreise wichtig ist, zu tunen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Albrecht Greule, Universität Regensburg - Deutschland
  • Mojmír Muzikant, Universität Brünn - Tschechien

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