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Rahmenprogramm für Simulationswerkzeuge

Component Framework for Simulation Tool Development

Herbert Prähofer (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P14123
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2000
  • Projektende 28.02.2003
  • Bewilligungssumme 49.347 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Informatik (100%)

Keywords

    SIMULATION, SIMULATION COMPONENTS, FRAMEWORK TECHNOLOGY, COMPONENT PROGRAMMING, SIMULATION TOOLS, SOFTWARE ENGINEERING.

Abstract

Forschungsprojekt P 14123Rahmenprogramm für SimulationswerkzeugeHerbert PRÄHOFER24.01.2000 Simulation ist eine Problemlösungsmethode für die Analyse und den Entwurf von komplexen Systemen, bei der ein zu untersuchendes System durch ein Simulationsprogramm nachgebildet wird und als Experimentierplattform fungiert. Trotz ihres Erfolges und des bereits weitverbreiteten Einsatzes hat die Simulation noch nicht ihr volles Potential erreicht. Ein wesentlicher Grund dafür stellen die aktuellen Simulationswerkzeuge dar, bei denen in bezug auf Einsatzmöglichkeiten und Verwendung noch gravierende Mängel bestehen. Heutige Werkzeuge sind oft schwer für Ingenieure zu verwenden, können nur schwer an spezielle Anforderungen angepasst werden und entsprechen in bezug auf Benutzeroberfläche nicht den heutigen Standards. Im vorliegenden Forschungsprojekt wird versucht diese Einschränkungen durch die konsequente Umsetzung eines modernen software-technischen und simulations-technischen Ansatzes zu überwinden. Im Gegensatz zur heutigen Technik wird die Realisierung von Simulationswerkzeugen verfolgt, die individuell für eine Firma bzw. für ein Anwendungsgebiet adaptiert werden. Diese Simulationswerkzeuge stellen eine Komponentenpalette analog zu dem Firmenkatalog zur Verfügung und haben eine für den Entwicklungsingenieur angepasste Benutzeroberfläche. Weiters können sie in den gesamten Entwicklungsprozeß integriert werden. Angeregt durch jüngste Entwicklungen im Bereich Software Engineering und Simulation, wird untersucht, welche Methoden für den Aufbau von Bibliotheken von wiederverwendbaren Simulationsbausteinen vorteilhaft sind, was allgemein Architekturprinzipien und Entwurfmuster für die Bildung von Simulationsbausteinen sein können und mit welchen Beschreibungsformen eine Entwicklungsingenieur bei der Formulierung des Simulationsmodells am besten unterstützt werden kann. Die theoretischen Konzepte werden bei der Realisierung eines "Simulation Framework-Programms" in Java verwendet. Pilotanwendungen mit industriellen Partnern sollen das praktische Potential des Ansatzes zeigen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Linz - 50%
  • Universität Linz - 50%
Nationale Projektbeteiligte
  • Alois Stritzinger, Universität Linz , assoziierte:r Forschungspartner:in
  • Johannes Sametinger, Universität Linz , assoziierte:r Forschungspartner:in

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