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Die Wirkung ätherischer Öle gegen schädliche Thripsarten

Bioactivity of essential oils against thrips pests

Elisabeth Helene Koschier (ORCID: 0000-0002-4048-4682)
  • Grant-DOI 10.55776/P14172
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.04.2000
  • Projektende 30.09.2002
  • Bewilligungssumme 55.615 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (25%); Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (75%)

Keywords

    THRIPS TABACI, REPELLENTS, KAKOTHRIPS ROBUSTUS, ESSENTIAL OILS, VOLATILE PLANT ALLELOCHEMICALS, LAMIACEAE

Abstract Endbericht

Forschungsprojekt P 14172Die Wirkung ätherischer Öle gegen schädliche ThripsartenElisabeth H. KOSCHIER 24.01.2000 Forschungsziel des vorliegenden Projektantrages ist die Evaluierung der Rolle ätherischer Öle von Pflanzen aus der Familie der Lamiaceae und deren flüchtigen Duftkomponenten auf die Ökologie von Thrips tabaci Lind und Kakothrips robustus (Uzel). Um das Forschungsziel zu erreichen, werden folgende Biotests im Labor durchgeführt: beide Thripsartenarten werden im Freiland gesammelt und im Labor gezüchtet. Olfaktometrische Y-Wahlrohrversuche geben Aufschluß hinsichtlich der repellenten Wirkung der ausgewählten ätherischen Öle und ihrer Einzelkomponenten in verschiedenen Konzentrationen auf beide Thripsarten. In einem zweiten Schritt wird in Flugkäfigexperimenten ein Vergleich des Siedlungsverhaltens der Thripse auf eingetopften Wirtspflanzen, auf denen diese Duftstoffe appliziert wurden, gegenüber unbehandelten Pflanzen angestellt. Weiters wird in Blattscheibentests wird der Einfluß der Duftstoffe auf die Reproduktionsrate und die Ovipositionspräferenz adulter Thripsweibchen getestet. Die Blattscheibchen werden mittels Potter Spray Tower besprüht und Anzahl geschlüpfter Larven auf unbehandelten Blattscheiben der Anzahl auf behandelten gegenübergestellt. In ähnlichen Tests mit Blattscheiben wird die insektizide Wirkung der ätherischen Öle und ihrer Einzelkomponenten auf Adulte und Larven beider Thripsarten geprüft. Da derzeit keine effiziente nicht-chemische Bekämpfungsmöglichkeit gegen schädliche Thripsarten in Feldkulturen zur Verfügung stehen, stellen diese Untersuchungen einen neuen Forschungsansatz zur Entwicklung von Repellents, Deterrents und natürlichen Insektiziden zum Einsatz sowohl in biologischen Schädlingsbekämpfungsstrategien als auch im Integrierten Pflanzenschutz dar.

Die biologische Aktivität ätherischer Öle und ihrer Einzelkomponenten kann genutzt werden, um gezielt in die Wirtspflanzenwahl des Kalifornischen Blütenthrips und des Zwiebelthrips einzugreifen oder ihre Saug- und/oder Vermehrungsaktivität auf Wirtspflanzen zu hemmen. Pflanzen produzieren ätherische Öle als wesentlichen Teil ihres Abwehrsystems. Die Öle bzw. ihre Einzelkomponenten können das Verhalten von schädlichen Insekten beeinflussen und z.B. verhindern, dass ein Insekt eine Pflanze als Wirtspflanze auswählt. Das vorliegende Projekt erbrachte erste grundlegende Daten über die Behandlung von Kulturpflanzen mit ätherischen Ölen zur Beeinflussung der Wirtspflanzenwahl bestimmter Thripsarten. In Biotestserien im Labor wurden von Pflanzen aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) ätherische Öle gewonnen und ihre Einzelkomponenten gegen die Thripsarten Kalifornischer Blütenthrips Frankliniella occidentalis (Pergande) und Zwiebelthrips Thrips tabaci (Lindeman) eingesetzt - beides verbreitete Schädlinge an gärtnerischen bzw. landwirtschaftlichen Kulturpflanzen unter Glas bzw. im Freiland. Die wichtigsten Resultate: - Behandlung von Wirtspflanzen mit ätherischen Ölen oder Einzelkomponenten (Reinsubstanzen) in Konzentrationen von 1 % und 0,1 % hemmt beide Thripsarten in ihrer Saug- und/oder Vermehrungsaktivität. - Viele dieser Pflanzeninhaltsstoffe wirken erst bei Kontakt der Thripse mit behandelten Pflanzenteilen abweisend, wenige weisen Schädlinge auf Wirtspflanzensuche schon vor dem Kontakt ab. - In einigen Fällen läßt sich die Wirkung der Öle direkt auf Einzelkomponenten zurückführen. - Abweisend auf den Zwiebelthrips wirken die ätherischen Öle von Majoran (Origanum majorana L.), Rosmarin (Rosmarinus officinalis L.), Oregano (Origanum vulgare L.) und Thymian (Thymus vulgaris L.) sowie die Reinsubstanzen Carvacrol, Thymol, 1,8-Cineol und Salicylaldehyd. - Abweisend auf den Kalifornischen Blütenthrips wirken die ätherischen Öle von Majoran, Rosmarin, Lavendel (Lavandula angustifolia L.) und Minze (Mentha arvensis L.) sowie die Reinsubstanzen Carvacrol, Terpinen-4-ol, Linalool und Eugenol. - Allgemein haben die getesteten Öle/Einzelkomponenten nur geringe insektizide Wirkung auf beide Thripsarten. Effizienter Schutz der Pflanze entsteht vielmehr durch Hemmung der Saugtätigkeit der Thripse, insbesonders während sensibler Wachstumsphasen, was in der Folge auch die Eiablageaktivität und damit die Verbreitung saugender Larven hemmt. Die relativ einfache und kostengünstige Herstellbarkeit von ätherischen Ölen, ihre weitgehende Ungefährlichkeit für Mensch und Umwelt und ihre Mischbarkeit zur Herstellung von gewünschten Wirkungsspektra empfehlen diese Wirkstoffe für die Entwicklung von Deterrents zum Einsatz im Rahmen biologischer Pflanzenschutzstrategien und im Integrierten Pflanzenschutz.

Forschungsstätte(n)
  • Universität für Bodenkultur Wien - 100%

Research Output

  • 215 Zitationen
  • 3 Publikationen
Publikationen
  • 2003
    Titel Bioactivity of carvacrol and thymol against Frankliniella occidentalis and Thrips tabaci
    DOI 10.1046/j.1439-0418.2003.00767.x
    Typ Journal Article
    Autor Sedy K
    Journal Journal of Applied Entomology
    Seiten 313-316
  • 2003
    Titel Labiate essential oils affecting host selection and acceptance of Thrips tabaci lindeman
    DOI 10.1016/s0261-2194(03)00092-9
    Typ Journal Article
    Autor Koschier E
    Journal Crop Protection
    Seiten 929-934
  • 2002
    Titel Influence of plant volatiles on feeding damage caused by the onion thrips Thrips tabaci
    DOI 10.1016/s0261-2194(01)00124-7
    Typ Journal Article
    Autor Koschier E
    Journal Crop Protection
    Seiten 419-425

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