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Hans Pühringer (1875-1970) - Bühnenbildner der Hofoper in Wien

Hans Pühringer (1875-1970) set designer for the Vienna Opera

Wolfgang Greisenegger (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P14280
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.11.2000
  • Projektende 28.02.2003
  • Bewilligungssumme 45.588 €

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (100%)

Keywords

    HANS PÜHRINGER, BÜHNENBILD, OPER WIEN, LANDSCHAFTSMALER, PORTRÄTIST, KOSTÜM

Abstract Endbericht

Forschungsprojekt P 14280Hans Pühringer (1875-1970) Bühnenbildner der Hofoper WienWolfgang GREISENEGGER26.06.2000 Das Projekt befaßt sich mit Leben und Werk des bisher von Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft zu wenig beachteten akademischen Malers, Prof. Hans Pühringer (1875 - 1970), Bühnen und Kostumbildner der Wiener Hofoper in den Jahren der zu Ende gehenden Monarchie. Es gibt über ihn kaum Veröffentlichungen, die Künstlerlexika erwähnen ihn nicht. Doch muß sich Hans Pühringer als Künstler zu Beginn unseres Jahrhunderts einen Namen gemacht haben: Unter den Schülern der Meisterklasse Franz von Matsch an der damaligen Kunstgewerbeschule und heutigen Universität für Angewandte Kunst wird er 1901 als der begabteste erwähnt. In der Kunstausstellung des Stiftes Klosterneuburg von 1908 - oft genannt, weil hier Egon Schiele erstmals öffentlich gezeigt wird - ist Pühringer durch zahlreiche Gemälde vertreten; Schieles Arbeiten sind nur mit 80-90 Kronen ausgepreist, Pühringers mit 400- 1000. Vom 1. Juli 1911 bis zum 30. Juni 1919 wirkt Hans Pühringer als künstlerischer Beirat des Ausstattungswesens der K.K. Hofoper in Wien. Seine Tätigkeit ist annähernd zeitgleich mit dem Direktorium von Hans Gregor an der Hofoper. Auch Hans Gregor hat bis heute noch keinen Biographen und die ihm zustehende Würdigung in der Wiener Operngeschichte gefunden. In der Aera Gregor hatte Hans Pühringer eine Reihe der den Wiener Ausstattungsstil bestimmenden Arbeiten geschaffen, wobei einige Erst- und Uraufführungen für die spätere Aufführungsgeschichte dieser Werke prägend wurden, etwa "Das Mädchen aus dem goldenen Westen", "Jenufa", "Salome". Da es bis in die zwanziger Jahre nicht üblich war, den Künstler der Ausstattungen auf den Theaterzetteln zu nennen, ist es jetzt eine der wichtigen Forschungsaufgaben, die Werke Hans Pühringers wieder für ihn zu identifizieren. Einige der Bühnenausstattungen wurden bisher anderen Künstlern zugeordnet, insbesondere dem Dekorationsmaler Anton Brioschi. Ein wesentlicher, noch nicht bearbeiteter Teil der künstlerischen Produktion des Bühnen- und Kostümbildners Pühringer befindet sich im Österreichischen Theatermuseum, Wien. Die über 400 Blätter belegen, daß Pühringer mindestens bei 25 Inszenierungen Hans Gregors, in leitender Funktion an der Ausstattung mitgearbeitet hat. Das Heeresgeschichtliche Museum in Wien besitzt neben einigen Gemälden auch Skizzenbücher, gemalte Kriegstagebücher aus den Jahren 1915/16, von Hans Pühringer, in denen er das Kampfgeschehen an der Süd- und Ostfront festhielt. Weitere 400-500 Objekte von der Hand Pühringers sind in öffentlichen Museen (Klosterneuburg, NO Landesmuseum/St. Pö1ten, Janacekmuseum/Brünn) und hauptsächlich in Privatbesitz nachzuweisen. Es gilt nun, katalogisch die Objekte des Theatermuseums mit denen anderer Sammlungen zusammenzuführen. Es gilt auch, Hans Pühringer als einen -neben Alfred Roller- für das Ausstattungswesen des ersten Viertels unseres Jahrhunderts bestimmenden Bühnengestalter und Kostümbildner in der Entwicklung der Wiener Oper einzuordnen und die entsprechende Würdigung zukommen zu lassen. Damit konnte auch eine Lücke in der Geschichtsschreibung der Hofoper geschlossen werden, die bis heute noch die Aera Hans Gregor und die Kriegsjahre 1914-18 vernachlässigt hat.

Das Forschungsprojekt befasste sich mit dem weitgehend vergessenen österreichischen akademischen Maler, Hans Pühringer (1875-1970), Bühnen- und Kostümbildner an der Wiener k.k. Hof-Oper zum Ende des Habsburgerreiches. Von Nachwelt, Wissenschaft und dem Kunsthandel unbeachtet, erwähnen österreichische Fachlexika nur sein Geburtsdatum. Das ist umso erstaunlicher als Hans Pühringer neben Alfred Roller und Heinrich Leffler die optische Komponente der Hofoper über acht Jahre wesentlich mitbestimmte. Mittels Recherche in Archiven, Museumsbeständen, öffentlichen und privaten Sammlungen konnte sein 95 Jahre währendes Leben, das die K.u.K. Monarchie und zwei Weltkriege überdauerte und sein reiches, nunmehr 900 Katalognummern zählendes künstlerisches Werk wieder rekonstruiert werden: Hans Pühringer,1875 in Klosterneuburg geboren, inskribierte 1980 an der k.k. Kunstgewerbeschule des k.k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie (heute Universität für Angewandte Kunst) und blieb bis 1900, zuletzt in der Fachklasse Zeichnen und Malen bei Franz von Matsch, als dessen bester Schüler er erwähnt wird.1908 hingen in einer Klosterneuburger Ausstellung die bis zu 1000 Kronen ausgepreisten Bilder von Hans Pühringer neben den erstmals öffentlich gezeigten Arbeiten Egon Schieles zu nur 80 Kronen, ein über den damaligen Stellenwert der beiden Maler aussagereiches Detail. 1911-1918 wurde er als Künstlerischer Beirat des Ausstattungswesens der k.k. Hofoper verpflichtet und stand so in der Nachfolge Heinrich Lefflers und des als Schöpfer des neuen Wiener Ausstattungsstiles gerühmten Alfred Roller. Seine Befugnisse waren geringer als jene Rollers. Wohl vorerst nur für Ballettinszenierungen und deren Kostümentwürfe engagiert, erlangte Pühringer immer mehr Bedeutung auch als Gestalter von Bühnenbildern und Opernproduktionen. Selten wurde sein Name in der zeitgenössischen Presse erwähnt, nie auf den Programmzetteln. Später wurden einige seiner Entwürfe dem Dekorationsmaler Anton Brioschi zugeschrieben. Es gelang jedoch die Liste der heute definitiv Pühringer zwischen 1911 und 1918 zuzuweisenden Ausstattungen der Hofoper auszuforschen: Er schuf für 25 Ballette und Opern die Kostüme oder Bühnenbilder, beziehungsweise beides zusammen. Zu den bekanntesten Ausstattungen, die mit über 40 Reprisen teils bis 1939 aufgeführt wurden und damit den Inszenierungsstil der Wiener Oper prägten, zählen die Ballette "Nippes"( Musik Josef Bayer), "Die Jahreszeiten der Liebe"(Franz Schubert), "Des Teufels Großmutter"(Oskar Nedbal), "Die Prinzessin von Tragant"(Oskar Straus), "Wiener Legende"(Raoul Mader) und die Opern "Oberst Chabert"(Wolfgang von Waltershausen), "Das Mädchen aus dem Goldenen Westen"(Giacomo Puccini), "Notre Dame"( Franz Schmidt), "Mona Lisa"(Max von Schillings), "Jenufa" (Leos Janacek) "Salome"(Richard Strauss). Durch die Forschungen über Hans Pühringer und sein Werk gelang es einen im Schatten liegenden Abschnitt der Wiener Operngeschichte im neuen Licht erscheinen zu lassen. Pühringer bestimmte allmählich den Ausstattungsstil des Institutes bis zum Ende des 1. Weltkrieges immer stärker mit. Für einige Werke wurde er für die Aufführungsgeschichte prägend indem seine Entwürfe auch an anderen Opernhäusern umgesetzt wurden. Ein typisches Beispiel ist Janaceks"Jenufa". Sie gelangte in seiner Ausstattung auch in Breslau und New York (Met. 1924 mit Jeritza) auf die Bühne. Pühringer führte eine Reihe von technischen und organisatorischen Neuerungen im Ausstattungswesen ein: Bei den nunmehr in Eigenregie der Hofoper erstellten Ausstattungen wurden ohne Qualitätsverlust bis zu 40% der Kosten eingespart, indem z.B. die Kostümstoffe bemalt statt bestickt wurden. Einschneidend für den Opernbetrieb und Pühringers künstlerische Produktivität war der Kriegsausbruch 1914. Drei Jahre an der Front, erhielt er 1916 nicht einmal Urlaub, um die kommenden Operninszenierungen vorzubereiten. Zahlreiche Szenen von der Ost-, und Südfront vermitteln erschütternd seine Betroffenheit. Zurückgekehrt an die Oper, organisierte er erfolgreich 1917/18 das von Personalmangel und Materialknappheit beherrschte Ausstattungswesen. Seine Ausstattungen "Jenufa" und "Salome" erlangten großen Erfolg, jedoch der Umbruch und der Wechsel im Direktorium bedingten sein Ausscheiden von der Oper. Danach war er als Porträtist, Landschafts- und Genremaler tätig.

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