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Katholizismus und Kirche in Tirol im Ersten Weltkrieg

Catholizism and Church in the Tyrol during Word War I

Richard Schober (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P14303
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.2000
  • Projektende 31.08.2002
  • Bewilligungssumme 96.736 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    CATOLIZISM, TYROL, CHURCH, HISTORY OF MENTALITIES, WORLD WAR I

Abstract Endbericht

Forschungsprojekt P 14303Katholizismus und Kirche in Tirol im Ersten WeltkriegRichard SCHOBER06.03.2000 Im Rahmen des umfassend angelegten Forschungsvorhabens zur Geschichte Tirols im Ersten Weltkrieg, das von Univ. Prof. Dr. Richard Schober und dem Vorstand des Institutes für Zeitgeschichte an der Universität Innsbruck, Univ. Prof. Dr. Rolf Steininger, initiiert wurde, bildet das Forschungsprojekt "Katholizismus und Kirche in Tirol im Ersten Weltkrieg" einen von mehreren Schwerpunkten. Untersucht werden soll nicht allein die gesellschaftspolitische Rolle der institutionellen Kirche, sondern vor allem auch die Bedeutung des Katholizismus für die individuelle und gruppenspezifische Erfahrung und Sinndeutung im Krieg. Unter Katholizismus wird dabei jene Fülle von Sozial- und Kommunikationsformen verstanden, die Kirche und Katholiken in der sich modernisierenden Gesellschaft des 19. und 20. Jahrhunderts herausgebildet haben, um die katholische Lebensweise und Identität zu bewahren. Für die Untersuchung der mentalen und sozialen Funktion von Religion in der Gesellschaft Gesamttirols während des Ersten Weltkrieges bietet sich vor allem ein Rekurs auf die Mentalitätsgeschichte an, die die komplexe Relation zwischen den materiellen Bedingungen und den geistig-psychischen Dimensionen des sozialen Handelns betont. Dieser Ansatz bedeutet zum einen, daß Mentalitätsgeschichte nicht losgelöst von einem "sozialgeschichtlichen Arbeitsgang" betrieben werden kann. Zum anderen avanciert: der Mentalitätsbegriff von einer rein kulturgeschichtlichen Kategorie zu einem sozial- und gesellschaftsgeschichtlichen Grundbegriff. Der wissenschaftlich relevante Forschungsstand zum Thema "Katholizismus und Kirche in Tirol im Ersten Weltkrieg" ist besonders aus der Sicht einer mentalitätsgeschichtlichen Fragestellung verschwindend gering. Durch die oft emotionsgeladene Beschäftigung mit der militärischen Verlaufsgeschichte an der Südtiroler Hochgebirgsfront wurde die Besonderheit der Kriegssituation und die Ausprägung des Kriegserlebnisses an der "Heimatfront" aus dem Blickfeld verloren. Da sich in Tirol eine relativ geschlossene katholische Bewußtseins und Lebenswelt entwickelt hatte, muß den religiösen Dispositionen bei der Verarbeitung dieses Kriegserlebens eine entscheidene Bedeutung zugemessen werden. Das geplante Projekt "Katholizismus und Kirche in Tirol im Ersten Weltkrieg" soll damit einen Beitrag zur Kultur- und Mentalitätsgeschichte des Krieges im regionalen Bereich liefern, der dazu geeignet ist, die angesprochene katholische Bewußtseins- und Lebenswelt besser zu verstehen lind adequater in die politische und gesellschaftliche Entwicklung Österreichs in der Zwischenkriegszeit einzuordnen.

Das Forschungsprojekt "Katholizismus und Kirche im Ersten Weltkrieg" ist Teil eines großangelegten regionalgeschichtlichen Forschungsvorhabens über den Ersten Weltkrieg, das vor einigen Jahren am Institut für Geschichte der Universität Innsbruck ins Leben gerufen wurde. Die Ergebnisse dieses Forschungsprojektes gelangen in der 1995 begründeten wissenschaftlichen Reihe "Tirol im Ersten Weltkrieg - Politik, Wirtschaft und Gesellschaft", herausgegeben vom Projektleiter Univ. Prof. Dr. Richard Schober, zur Veröffentlichung. Der theoretisch-methodische Zugang zur Thematik "Katholizismus und Kirche in Tirol im Ersten Weltkrieg" basiert auf einer Verbindung des sozialhistorischen Ansatzes mit den neuen Methoden der Erfahrungs- und Mentalitätsgeschichte. Dabei wird davon ausgegangen, dass traditionelle Weltbilder und kulturelle Deutungsmuster im Fall von historischen Zäsuren oder Krisenphänomenen besonders deutlich zu Tage treten. Die Konstruktion von Sinndeutungen und ihre konstitutiven Trägerelemente werden somit in Krisensituationen besonders deutlich fassbar. Um die soziale Dimension in diesem Prozess herauszuarbeiten, ist es notwendig in einem "sozialgeschichtlichen Arbeitsgang" die sozioökonomischen Rahmenbedingungen dieser Entwicklung abzustecken. Die Umsetzung dieses Konzeptes verlangt eine überzeugende Quellenbasis, die unter anderem durch die Heranziehung von erfahrungs- und mentalitätsgeschichtlichem Quellenmaterial aus dezentralen Pfarrarchiven gelegt wurde. Daneben wurden aber auch lebensgeschichtliche Aufzeichnungen aus Privatbesitz für die Forschung zugänglich gemacht. Im Folgenden seien kurz zwei Themenbereiche umrissen, bei denen gerade die Analyse der genannten Quellengattungen interessante Ergebnisse gebracht hat. Durch die geleistete Forschungsarbeit ergibt sich eine völlig neue Einschätzung des ländlichen "Augusterlebnisses" 1914 in Tirol. Das Erlebnis des Kriegsausbruches und seine Deutung durch die Kirche waren im ländlichen Bereich weit stärker von religiös motivierten Sichtweisen geprägt als von staats- bzw. habsburgtreuer Kriegseuphorie. Die kirchliche Deutung des Augusterlebnisses bezog ihre konstitutiven Elemente aus der katholisch konservativ geprägten Erinnerungskultur um den Herz-Jesu-Bund von 1796 und die Tiroler Freiheitskämpfe von 1809. Das "Erbe der Väter" wurde besonders stark propagiert und vom Tiroler Volk ein Opfer im Sinne der katholisch konservativen Landesidentität gefordert. Seinen Sinn erhielt der "Opfergang" des Krieges im christlich ertragenen Leiden, das als Ziel die schlussendliche Erlösung umfasste. Nicht zuletzt passt die religiöse Sinndeutung des August 1914 in die längerfristige Strategie kirchlicher Herrschaftssicherung in Tirol. Die strategische Zielsetzung der Amtskirche im Krieg waren einerseits gesellschaftspolitischer Machtzuwachs innerhalb des Staates und andererseits eine Revitalisierung der Religiosität und Kirchenbindung im Land. Die erste Zielvorstellung zeigt, dass die Kirche in Tirol keineswegs nur als Erfüllungsgehilfe der Habsburgermonarchie gesehen werden darf. Die Hoffnungen der Amtskirche auf die positiven Auswirkungen des Krieges auf die Seelsorge erfüllten sich nicht. Die Priester in den Gemeinden waren Zeugen einer religiösen Euphorie zu Kriegsbeginn, die im Laufe des Krieges in Gleichgültigkeit und Erbitterung umschlug. Sie mussten feststellen, dass der Krieg alles andere als der Verbündete des Priesters in der Seelsorge war, wie es von maßgeblichen Vertretern des Klerus immer wieder propagiert wurde. Daraus ergab sich ein gewisser Gegensatz zwischen den höheren Rängen der kirchlichen Hierarchie und dem Seelsorgsklerus, wobei die wirtschaftliche und soziale Lage der Kooperatoren eine besondere Rolle spielte.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Innsbruck - 100%

Research Output

  • 16 Zitationen
  • 1 Publikationen
Publikationen
  • 2009
    Titel Product Length, Dye Choice, and Detection Chemistry in the Bead-Emulsion Amplification of Millions of Single DNA Molecules in Parallel
    DOI 10.1021/ac900633y
    Typ Journal Article
    Autor Tiemann-Boege I
    Journal Analytical Chemistry
    Seiten 5770-5776
    Link Publikation

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