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Die Handschriften des Lehrbüchermeisters

The manuscripts of ´The Master of the School Books´

Andreas Fingernagel (ORCID: 0000-0002-2793-8213)
  • Grant-DOI 10.55776/P15518
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.05.2002
  • Projektende 30.04.2005
  • Bewilligungssumme 142.674 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (10%); Kunstwissenschaften (80%); Philosophie, Ethik, Religion (10%)

Keywords

    BUCHMALEREI, HANDSCHRIFTENKUNDE, LEHRBÜCHERMEISTER, BOOK ILLUMINATION, CODICOLOGY, MASTER OF THE SCHOOL BOOKS

Abstract Endbericht

Im Übergang vom dritten zum vierten Viertel des 15. Jahrhunderts wurden für den jungen Maximilian I. (geboren 1459; 1493-1519) drei aufwendig dekorierte Lehrbücher angefertigt, die heute in der Österreichischen Nationalbibliothek verwahrt werden. Die drei `Schulbücher`, ein Schriftmusterbuch mit Gebeten und Versen sowie zwei Grammatiken, wurden von einem Buchmaler ausgestattet, der in der Forschung nach diesen Codices als `Lehrbüchermeister` bezeichnet wird. Mittlerweile konnte das Oeuvre dieses Malers auf mehr als 30 Handschriften ausgeweitet werden; darunter auffallend zahlreich Gebetbücher, Breviere und Missalien für hochgestellte Auftraggeber. Etwa 20 weitere Codices sind seinem stilistischen Umfeld zuzuschreiben; ihr Verhältnis zur engeren Werkgruppe ist noch zu präzisieren. Diese äußerst günstige Überlieferungssituation soll in dem Projekt benützt werden, um aus dem umfangreichen Werk den Werdegang dieses Malers zu rekonstruieren. Insbesondere sind die bislang nicht geklärte künstlerische `Herkunft` und die stilistische Entwicklung eines der wichtigsten Buchmaler der Spätgotik in Österreich darzustellen. Darüber hinaus soll am Beispiel des Lehrbüchermeisters exemplarisch erläutert werden für welche Auftraggeberschicht bzw. Besteller die Buchmaler der Zeit gearbeitet haben. Zur Erhellung der Arbeitsweise wird zu untersuchen sein, inwieweit der Künstler mit Schreibern und anderen prominenten Buchmalern der Zeit zusammengearbeitet bzw. wie und ob er in einen Werkstattbetrieb eingebunden war. Als methodische Grundlagen dienen dem Projekt die von der österreichischen Forschung wesentlich mitgestalteten, mittlerweile international anerkannten Richtlinien zur Katalogisierung mittelalterlicher illuminierter Handschriften. Sie basieren auf einer interdisziplinär orientierten, umfassenden Darstellung, die alle Aspekte des Überlieferungsträgers berücksichtigt. Die kunsthistorischen Fragestellungen sind mit den Methoden der vergleichenden Kunstwissenschaft zu beantworten. Sie beruhen auf einer eingehenden Stilanalyse sowie auf motivgeschichtlichen und bildinhaltlichen Untersuchungen. Das Werk des Lehrbüchermeisters befindet sich an einer `Bruchstelle` in der Entwicklung der spätgotischen Malerei, formgeschichtlich, weil zahlreiche neuere stilistische Anregungen aufgenommen werden, und ausstattungstypologisch, indem sich die Einflüsse der Tafelmalerei und des Buchdrucks bemerkbar machen.

Der Lehrbüchermeister, benannt nach den von ihm ausgemalten Schulbüchern für den Erzherzog und späteren Kaiser Maximilian I., war der führende Wiener Buchmaler der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Wie im vorliegenden Projekt festgestellt werden konnte, muß dieser Miniator seine Ausbildung im Wien der 40er Jahre des 15. Jahrhunderts beim sogenannten Mosemeister erhalten haben, einem bisher unbeachteten Wiener Buchmaler, dessen Stil und Unterzeichnung (erstmals mit Infrarot-Reflectographie untersucht) für den Lehrbüchermeister maßgeblich geworden sind. Aber auch die im späteren Werk von verschiedenen anderen in Wien tätigen Buchmalern übernommenen Eigenheiten weisen auf eine frühe Schulung und Tätigkeit in Wien. Einträge in datierten Handschriften, die Überprüfung der Wasserzeichen und stilistische Untersuchungen grenzen die Aktivität des Lehrbüchermeisters auf die zwanzig Jahre zwischen ca. 1450 und 1469 ein. Als Auftraggeber konnten ausschließlich Angehörige der Wiener Universität, Chorherren von Stift Klosterneuburg und der Hof Kaiser Friedrichs III. mit seinem unmittelbaren Umkreis sowie der ungarische König Corvinus (für Wien) ausgemacht werden, eine Tatsache, die auf eine vorwiegend in Wien und Klosterneuburg ausgeübte Tätigkeit schließen läßt, worauf auch die wenigen erhaltenen originalen Bucheinbände (meist der Wiener Buchbinder Mathias und sein Umkreis) weisen. Hochinteressante Ergebnisse lieferte auch die Untersuchung des sekundären Buchschmucks und die Überprüfung der in den Handschriften nachweisbaren Schreiber. So lassen sich in den Handschriften des Wiener Universitätsumkreises ausschließlich dort tätige Schreiber und nur dort nachweisbares Fleuronnée finden, während in Klosterneuburg wiederum Klosterneuburger Schreiber und Floratoren tätig waren. Bei einigen für Friedrich III. und seinen Umkreis ausgeführten Handschriften entstammen die Schreiber der kaiserlichen Kanzlei. Es hat also den Anschein, als ob der Lehrbüchermeister insgesamt wenig mit der eigentlichen Buchherstellung in Beziehung stand, sondern vielmehr nur zur Ausschmückung von vor Ort ausgeführten Handschriften hinzugezogen wurde, eine für das Spätmittelalter nicht untypische Arbeitsaufteilung. Eine eigentliche Werkstatt hat er wohl nicht unterhalten. In seinen frühen Jahren arbeitet er gelegentlich mit zwei anderen in Wien tätigen Miniatoren zusammen, die früh einsetzende und bis weit in die siebziger Jahre wirkende Nachfolge übernimmt zwar sein Formenrepertoire, arbeitet aber auf deutlich niedrigerem Niveau und niemals mit dem Lehrbüchermeister in einem Codex. Nach dem Ausscheiden des Lehrbüchermeisters übernehmen - wie nachgewiesen werden konnte - andere, von auswärts stammende Buchmaler die Aufträge der Klientel unseres Miniators. Erste Ergebnisse der Projektes wurden bereits im Faksimilekommentar zum Abecedarium Maximilians Ende 2004 publiziert. Die Monographie zum Lehrbüchermeister wird bald zur Drucklegung gelangen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 50%
  • Österreichische Nationalbibliothek - 50%

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