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Panafrikanische und ältere Entwicklung in Tansania

Panafrican and older evolution in Tanzania

Eckard Wallbrecher (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P15599
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 19.07.2002
  • Projektende 31.12.2005
  • Bewilligungssumme 311.876 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geowissenschaften (100%)

Keywords

    PANAFRIKANISCHE OROGENESE, USAGARAN, GONDWANA, STRUKTURGEOLOGIE, OSTAFRIKA, PETROLOGIE

Abstract Endbericht

Die Existenz des Superkontinentes Gondwana` auf der südlichen Halbkugel während paläozoischer Zeit (von ca. 550 Ma bis ca. 250 Ma) ist gesicherte Erkenntnis der Erdgeschichte. Dieser Superkontinent muß während der panafrikanischen Orogenese (700 - 550 Ma) aus mehreren Kontinentfragmenten West- und Ostgondwanas zusammengefügt worden sein. Die Absicht unseres Projektes ist, die Kinematik, den zeitlichen Ablauf und die petrologische Entwicklung dieser Kollision im zentralen und südlichen Tansania zu untersuchen Unsere früheren Arbeiten im südlichen Kenia deuten auf die Existenz eines östlichen Terrans mit Eigenschaften eines Kontinentalrandes, eines zentralen ozeanischen Terrans mit MORB-Gesteinen und einer ausgeprägten N-S streichenden sinistralen Blattverschiebungszone, sowie eines westlichen Terrans, das als ehemaliges Akkretionsprisma gedeutet werden kann. Inselbögen und das Akkretionsprisma entstanden durch Subduktion des ozeanischen Terrans. Das sinistrale Blattverschiebungssystem deutet auf eine schiefe Konvergenz der westlichen und östlichen Gondwanafragmente hin. Eine Fortsetzung dieser Terrane konnte im centralen Tansania nachgewiesen werden. Sm-Nd-Alter an Granaten aus migmatitischen Orthogneisen Südkenias zeigen Domänen mit drei verschiedenen Altersgruppen: (1) Alter um 585 Ma im westlichen Terran. (2) Ein Alter von 550 Ma im zentralen und östlichen Terran. (3) Ein Alter von %30 Ma für die Scherzone. Große Störungssysteme könnten diese verschieden alten Domänen zusammengebracht haben, deshalb benötigen wir weitere Informationen über die Rolle von Störungen beim Zusammenfügen älterer und jüngerer Terrane. Unsere gegenwärtige Kenntnis über Großstrukturen in Ostafrika lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: Im Norden hat eine N-S gerichtete Deckenstapelung unter hohen Temperaturen in tiefen Krustenniveaus stattgefunden, während im zentralen Teil Tansanias relativ kalte westvergente Überschiebungen stattfanden. Die Wurzel dieser Decken ist im östlichen Bereich zu suchen. Blattverschiebungen brachten dann Domänen verschiedenen Alters zusammen. Die wichtigsten offenen Fragen sind: Wie ist juvenile Kruste im Orogengürtel verteilt? Welche Terrane sind in den Pan-Afrikanischen Gürtel eingearbeitet? Wie alt ist das initiale Rifting (d.h. das Auseinanderbrechen des älteren Superkontinentes Rodinia? Enthält der pan-afrikanische Gürtel Dehnungsstrukturen (Öffnung Rodinias)? West-Ost Einengungen, die einen regionalen Trend abnehmender Temperaturen in Richtung auf den Kraton zeigen? Große strike-slip Störungen? Wie ist die Nachbarschaft verschieden alter Domänen zu erklären? Welches geodynamische Modell erklärt sowohl die Uasagaran als auch die pan-afrikanische Gebirgsbildung?

Das Forschungsprojekt wurde im Ostafrikanischen Orogen in Tanzania durchgeführt, ein Gebirgszug, der sich entlang der gesamten Ostafrikanischen Küste nord-süd-verlaufend erstreckt. Dieser Gebirgszug entstand vor 550 - 700 Millionen Jahren im Zeitalter des `Jungproterozoikums` und führte zur Bildung des Superkontinents `Gondwana` auf der südlichen Erdhalbkugel. Dieser Superkontinent wurde aus Kontinentfragmenten West- und Ostgondwanas zusammengefügt im Zuge dieser Gebirgsbildung, die `Pan-Afrikanische Orogenese` genannt wird. In Tanzania befinden sich wichtige Nahtzonen dieses Großkontinents, die durch komplizierte tektonische Prozesse über lange, weit zurückliegende Zeiträume hinweg gebildet wurden und daher nur schwer zu rekonstruieren sind. Das Auseinanderhalten dieser Pan-Afrikanischen Strukturen von vorhergehenden oder nachfolgenden tektonischen Prozessen sowie das Verständnis der räumlichen und zeitlichen Geschichte dieses Gebirges war Hauptziel des Projekts. Dazu war es nötig in den unterschiedlichsten Maßstäben zu arbeiten. Mithilfe von Satellitenbildern und digitalen Höhenmodellen wurde es möglich, im Gebirgsmaßstab große Störungszonen und dazwischen liegende unterschiedliche tektonische Bereiche rasch erkennbar zu machen und zu charakterisieren. Als sehr aufschlussreich erwies sich eine Kompilation von bereits vorhandenen geologischen Karten des Arbeitsgebietes zu einer digitalen tektonischen Übersichtskarte, die eine Einteilung in tektonische `Schlüsselgebiete` mit unterschiedlichen Strukturen in diesem Gebirgszug ermöglichte. Der mittlere Maßstab des Arbeitsgebietes (m bis km) wurde im Laufe der 3 Projektjahre durch 5 Geländeaufenthalte abgedeckt an denen 8 Geologen und Petrologen des Instituts für Erdwissenschaften (Universität Graz) gemeinsam mit tanzanischen Kollegen (Universität Dar es Salaam) zusammengearbeitet haben. Etwa 1500 Gesteinsproben wurden in Tanzania genommen sowie Messungen vor Ort durchgeführt. Die Bearbeitung der Proben ermöglichte eine genaue Gliederung der Verformungs- sowie Druck- und Temperaturgeschichte, die die einzelnen Bereiche des Gebirges in der tiefen Erdkruste prägten. Dies konnte hauptsächlich anhand von Mikroskopie der hergestellten Gesteinsdünnschliffe erfolgen. Von zahlreichen Proben wurden chemische Daten aber auch Altersdaten mittels radioaktiven Isotopen gewonnen - eine aufwendige Technik, die jedoch notwendige Informationen über das Alter des Gesteins liefert. Die Kombination unterschiedlichster Techniken führte zu einem Datenpool, der es ermöglichte, ein Modell der Entstehung des Ostafrikanischen Orogens zu erstellen. Die Ergebnisse wurden auf vielen internationalen Tagungen präsentiert und sind Publikationen in anerkannten Fachzeitschriften zu entnehmen. Das erdwissenschaftliche Institut der Universität Graz sicherte sich durch ihr Know-how die Anerkennung der internationalen Kollegen und eine wichtige Stellung auf diesem Gebiet der Grundlagenforschung.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Peter Neumayr, University of Western Australia - Australien
  • Alfred Kröner, Johannes Gutenberg-Universität Mainz - Deutschland
  • Norbert Opiyo-Akech, University of Nairobi - Kenya
  • Sospeter Muhongo, International Council for Science - Südafrika

Research Output

  • 1585 Zitationen
  • 11 Publikationen
Publikationen
  • 2021
    Titel The Southern Part of the Arabian–Nubian Shield in Kenya and Tanzania
    DOI 10.1007/978-3-030-72995-0_3
    Typ Book Chapter
    Autor Fritz H
    Verlag Springer Nature
    Seiten 63-80
  • 2023
    Titel Fold interference pattern and crustal decoupling in northern Tanzania
    DOI 10.1016/j.jafrearsci.2023.104940
    Typ Journal Article
    Autor Fritz H
    Journal Journal of African Earth Sciences
    Seiten 104940
    Link Publikation
  • 2011
    Titel Late Cryogenian–Ediacaran history of the Arabian–Nubian Shield: A review of depositional, plutonic, structural, and tectonic events in the closing stages of the northern East African Orogen
    DOI 10.1016/j.jafrearsci.2011.07.003
    Typ Journal Article
    Autor Johnson P
    Journal Journal of African Earth Sciences
    Seiten 167-232
  • 2007
    Titel Two orogens – One shear belt: 1Ga of repeated deformation along the Central Tanzanian Shear Belt
    DOI 10.1016/j.jsg.2007.06.004
    Typ Journal Article
    Autor Tenczer V
    Journal Journal of Structural Geology
    Seiten 1632-1649
  • 2007
    Titel SHRIMP U–Pb zircon and Sm–Nd garnet ages from the granulite-facies basement of SE Kenya: evidence for Neoproterozoic polycyclic assembly of the Mozambique Belt
    DOI 10.1144/0016-76492005-081
    Typ Journal Article
    Autor Hauzenberger C
    Journal Journal of the Geological Society
    Seiten 189-201
  • 2006
    Titel Anorthosites in the Eastern Granulites of Tanzania—New SIMS zircon U–Pb age data, petrography and geochemistry
    DOI 10.1016/j.precamres.2006.03.004
    Typ Journal Article
    Autor Tenczer V
    Journal Precambrian Research
    Seiten 85-114
  • 2005
    Titel Central Tanzanian tectonic map: A step forward to decipher Proterozoic structural events in the East African Orogen
    DOI 10.1029/2005tc001796
    Typ Journal Article
    Autor Fritz H
    Journal Tectonics
    Link Publikation
  • 2009
    Titel Hot granulite nappes — Tectonic styles and thermal evolution of the Proterozoic granulite belts in East Africa
    DOI 10.1016/j.tecto.2009.01.021
    Typ Journal Article
    Autor Fritz H
    Journal Tectonophysics
    Seiten 160-173
  • 2008
    Titel Geochemistry of basement rocks from SE Kenya and NE Tanzania: indications for rifting and early Pan-African subduction
    DOI 10.1007/s00531-008-0345-9
    Typ Journal Article
    Autor Bauernhofer A
    Journal International Journal of Earth Sciences
    Seiten 1809-1834
  • 2014
    Titel Termination of the Southern Irumide Belt in Tanzania: Zircon U/Pb geochronology
    DOI 10.1016/j.precamres.2014.09.021
    Typ Journal Article
    Autor Hauzenberger C
    Journal Precambrian Research
    Seiten 144-162
  • 2013
    Titel Orogen styles in the East African Orogen: A review of the Neoproterozoic to Cambrian tectonic evolution
    DOI 10.1016/j.jafrearsci.2013.06.004
    Typ Journal Article
    Autor Fritz H
    Journal Journal of African Earth Sciences
    Seiten 65-106
    Link Publikation

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