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Archäologische Forschungen in der Weststadt von Limyra

Archaeological Research in the Lower Town of Limyra

Thomas Marksteiner (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P15688
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.06.2002
  • Projektende 30.11.2005
  • Bewilligungssumme 221.000 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (70%); Sprach- und Literaturwissenschaften (30%)

Keywords

    Archäologie, Architektur, Urbanistik, Byzantinistik

Abstract Endbericht

In den 80er Jahren des 20. Jhs in der nördlichen Weststadt angelegte, kleinflächige Sondagen boten einen ersten Beleg für frühe Siedlungstätigkeit auf dem Gebiet der ostlykischen Metropole Limyra. In diesem Bereich haben sich im Schutz einer klassischen Befestigungsmauer und unter deren Hinterfüllung bis in das späte 8. bzw. frühe 7. Jh. v. Chr. zurückreichende stratigraphische Horizonte ungestört erhalten. Ausschnittweise freigelegte Mauerzüge erlaubten aber keinerlei Schlüsse über die Struktur und Ausdehnung dieser Niederlassung in vorklassischer Zeit. Das Ziel des vorliegenden Projektes ist es, mittels einer Flächengrabung im Norden der Weststadt die Kenntnis eines zentralen Bereiches der Unterstadt von Limyra zu vertiefen und wichtige Aspekte der Stadtgeschichte zu erforschen. Es sollen bauliche Strukturen der spätgeometrischen und der archaischen Zeit freigelegt und einer Analyse zugänglich gemacht werden, um Fragen der Bautypologie und zur Struktur der Niederlassung während dieser frühen Perioden einer Klärung zuzuführen. Von den Grabungsarbeiten werden auch Aufschlüsse bezüglich einer Interpretation der hochklassischen Befestigungsmauer als Palast- oder Siedlungsmauer erwartet, die wiederum Rückschlüsse auf die Struktur der Gesamtniederlassung erlauben und die Grundlage für deren typologische Zuweisung bieten werden. Auch soll die für eine Einschätzung der urbanistischen Entwicklung Limyras bedeutsame Frage geklärt werden, inwieweit die Südabschnitte der klassischen Befestigungslinie in hellenistischer Zeit weiterbestanden oder ob in dieser Periode eine Erweiterung des Mauerringes in die Ebene erfolgte. Im Rahmen des Projektes wird auch die Frage der Datierung der zweiten, turmverstärkten Phase der Weststadtmauer wiederaufgenommen werden. Im Zuge der Auseinandersetzung mit dieser Befestigungsmauer ist deren wissenschaftliche Dokumentation in Form einer photogrammetrischen Aufnahme und einer Beschreibung vorgesehen. Besondere Bedeutung wird der Bearbeitung der Funde beigemessen. Aus den Grabungen ist stratifiziertes Fundmaterial aus den frühen Phasen der Stadtgeschichte zu erwarten, sowie reiches früh- und hochklassisches Material aus den Schüttstraten hinter der klassischen Befestigungsmauer. Eine Analyse insbesondere der Keramik und der Fundmünzen sollte es erlauben, eine chronologische Sequenz für einen zentralen Bereich der Stadt zu erstellen. Auf diese Weise kann u. a. der Frage nach einer Fundlücke in frühmittelalterlicher Zeit nachgegangen werden. Von einer systematischen wissenschaftlichen Bearbeitung des vorhellenistischen Keramikmaterials werden wichtige Neuerkenntnisse erwartet. Hier sind nebst Fragen des Imports griechischer und anatolischer Ware vor allem das Formen- und Dekorspektrum der lokalen Keramik zu nennen. Mittels vergleichender Untersuchungen könnte die Grundlage für den Versuch einer analytischen Standortbestimmung der vorperserzeitlichen Kultur Ostlykiens erarbeitet werden.

Das Weststadtprojekt erlaubte es, die Siedlungsgeschichte eines zentralen Bereiches der lykischen Stadt Limyra zu erforschen. Die Baubefunde und Funde reichen von mittelalterlicher Zeit bis in das 8 Jh. v. Chr., vielleicht sogar bis in prähistorische Zeit. Im Zentrum der Grabungstätigkeit stand der Bereich hinter der klassischen Stadtbefestigung. Dort wurden teils gut erhaltene, weil bei der Errichtung der Stadtbefestigung zugeschüttete, Bauten des 7. bis 4. Jhs. v. Chr. freigelegt. Es handelt sich wahrscheinlich um einfache Wohnbauten. Im Zuge der Grabungsarbeiten konnte festgestellt werden, dass der Wehrgang und die Treppen der Befestigung in Holz ausgeführt waren. Auch zeigte sich, dass das Haupttor der Stadt an beiden Seiten von weit vorspringenden Bastionen gerahmt war. Die Datierung der Befestigungsanlage konnte auf die Zeit um 380 v. Chr. präzisiert werden. Die durch die sorgfältige Abtragung vorhellenistischen Schichten gewonnenen Keramikfunde erlauben es, erstmals für diese Region der antiken Welt eine Gefäßtypologie und Chronologie zu erstellen. Insbesondere für die Zeit zwischen dem Beginn und dem Ende des 4. Jhs. wurde eine dichte Schichtfrequenz beobachtet Neben dem gut datierbaren Import aus dem griechischen Raum fanden sich zahlreiche lokal hergestellte Gefäße. Eines von diesen weist figürliche Bemalung auf, die meisten sind mit einfachem Streifen- Wellenlinien- und Kreisdekor versehen. Nach Beendigung der Fundauswertung wird es möglich sein, die lokale Ware durch die Importe zu datieren. Auf der Terrasse hinter der Befestigungsmauer wurden auf kleiner Fläche die Reste einer hellenistischen Verbauung freigelegt. Römische Strukturen waren in diesem Bereich in frühbyzantinischer Zeit anlässlich der Errichtung einer Befestigungsmauer vollständig zerstört und abgeräumt worden. Eine Deponie römischer Keramik wurde als Mauerhinterfüllung im Vorfeld der klassischen Befestigungslinie freigelegt. Die späten Perioden sind im baulichen Befund reich vertreten. Ein an die Befestigung angesetztes Gebäude wurde zur Gänze freigelegt. Es lag an einer Pforte in der Stadtmauer und öffnete sich auf einen kleinen Platz. Ausweislich mehrerer großer Vorratsgefäße dürfte der Bau wirtschaftliche Funktion gehabt haben, eine weiterführende Interpretation wird jedoch durch den Befund nicht getragen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

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