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Österreich und die Kommunistische Internationale, 1918-1938

Austria and The Communist International, 1918-1938

Finbarr Mcloughlin (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P15712
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.2002
  • Projektende 31.12.2004
  • Bewilligungssumme 181.613 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (90%); Politikwissenschaften (10%)

Keywords

    Austria, Communism, Communist International, Vienna, Espionage, Subversion

Abstract Endbericht

Vier Wissensnchaftler mit engen Beziehungen zum Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien und mehrjährigen Erfahrungen in russisches Archiven versuchen in einem Projekt, verschiedene Hauptaspekte der Geschichte Österreichs und der Kommunistischen Internationale (KI) zu erforschen: Zunächst soll die Frage behandelt werden, welchen Einfluß das neue Rußland auf die Entwicklung der Ersten Österreichischen Republik ausgeübt hat und in welcher Hinsicht die Ereignisse in Wien während der 1920er und 1930er Jahre die Taktik der Kominternzentrale in Moskau und die Politik Moskaus mitgeprägt haben, vor allem in bezug auf ihre Geheimoperationen im Westen. Fest steht, daß die KI-Führung die politischen Unruhen in Österreich genau verfolgte und sich mehrmals von diesen beeinflußen ließ: erstens, in den Jahren 1918-20, als Österreich von kurzlebigen Sowjetrepubliken umzingelt war und dessen eigene Arbeiterschaft einen radikalen Bewußtseinsprozeß durchlief, eine Gesamtentwicklung, die zu Verhandlungen zwischen der Kommunistischen und Sozialistischen Internationale führte, an den österreichische Sozialdemokraten führend beteiligt waren; zweitens, wie die KI die Ereignisse des 15. Juli 1927 in Wien mißdeutete und das Massaker an Zivilisten als Rechtfertigung anführte, um den Sektionen einen ultralinken Kurs ab 1928/29 aufzuzwingen; drittens, wie die KI die Febuarkämpfe 1934 anfänglich falsch einschätzte, um jedoch später das österreichische `Beispiel` anzuführen und unter dem neuen Generalsekretär Georgii Dimitrov einen versöhnlicheren Kurs gegenüber der Sozialdemokratie und später gegenüber dem liberalen Bürgertum unter der Losung `Volksfront` zu propagieren; viertens, wie die KPÖ in Moskau und innerhalb der KI an Prestige gewann und wie ihre Untergrundtätigkeit in Österreich (1933-38) die antifaschistische Programmatik der KI beinflußte. Neben diesen in drei Epochen gegliederte Untersuchung werden noch drei unterschätzte Phänomene behandelt: 1)Wien als zeitweilige Basis für die Zentralkomitees von KPen, die im Heimatland verboten waren und die nun teilweise von Moskauer Emissären geleitet wurden; 2) Wien als wichtige `rezidentura` für die sowjetischen Geheimdienste NKVD und GRU, sowie für die Kommunikationsdienst der KI (OMS); 3) die Reaktion der bürgerlichen österreichischen Regierungen auf die Aktivitäten der Moskauer Zentralinstanzen, ihrer nachgeordneten Stellen, ihrer Mitarbeiter und Sympathisanten, vor allem im Bereich der polizelichen Beobachtung und Strafverfolgung. Mit den Ergebnissen dieses Projektes wird die österreichische Forschung in der Lage sein, an die Standards der internationalen Kommunismusforschung anzuknüpfen und einen wesentlichen Beitrag zur Darstellung der österreichischen Republik zu leisten.

Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse scheint der Titel "Internationaler Kommunismus in Österreich, 1919-38" passender. Hannes Leidinger und Verena Moritz untersuchten den Zeitraum 1918-27, v.a. die Etablierung diplomatischer Beziehungen zwischen Österreich und Sowjetrussland and die dadurch entstandenen Spannungen zwischen Sowjetdiplomaten und von Wien aus operierenden Bevollmächtigten der Komintern. Auch die Bedeutung von Wien als ein Koordinationspunkt für die illegalen KPen des Donau- und Balkanraums, und als Operationsbasis der sowjetischen Geheimdienste, wurde analysiert, wobei der Rolle vom Polizeipräsidenten Schober als "Bolschewismusbekämpfer" hervorgehoben wird. Die Gründung eines Büros der Komintern in Wien wird in seiner Tragweite im Vergleich zum Westbüro der Komintern in Berlin untersucht, ebenso die Tätigkeit ausländischer Kommunisten in Wien sowie die durch ihre Präsenz hervorgerufene öffentliche Debatte über politisches Asyl. Einen weiteren Untersuchungsgegenstand bildeten die innerparteileichen Differenzen der KI-Sektionen Südost- und Osteuropas: ob die Konflikte im Lande oder in Moskau entstanden, und wie sie in Beziehungen zur allgemeinen Politik Moskaus, Verbündete in nationalistischen und Bauernkreisen solcher Länder zu gewinnen, zu setzen sind. Bei seiner Behandlung der Periode 1927-38 hatte Barry McLoughlin mit veränderten politischen Rahmenbedingungen zu tun: der Rechtsruck in der österreichischen Innenpolitik sowie die Etablierung der stalinistischen Herrschaft in der UdSSR. Nach 1927 verlor die KPÖ an Bedeutung und wurde 1930-31 von KPD- Emissären (im Auftrag der Komintern) geführt. Die Befürchtung, dass die KPD von der Weimarer Behörden verboten werden könnte, führte 1930 zur Gründung einer geheimen Radiostation in Wien, um Weisungen und Geldmittel auch an die KI-Sektionen der benachbarten Länder weiterzuleiten. Anders als bis 1927, wurden alle illegalen Aktivitäten der Sowjets aus der Botschaft ausgelagert - an Agenten, die in Wien mit falschen Identitäten lebten und von ausgesuchten KPÖ-Mitgliedern in den folgenden Bereichen unterstützt wurden: Beschaffung von Reisepässen, Kurier-und Abschirmdienst für ausländische KPen, Spionageeinsätze im nahen Ausland und Attentate auf "Abtrünnige". Nach dem Bürgerkrieg 1934 gewann die 1933 verbotene KPÖ an Mitgliedern, innerhalb der Komintern an Einfluss: Die Sowjetunion, wegen der aggressiven Außenpolitik Hitlers ab 1936 alarmiert, hoffte auf die Legalisierung der KPÖ, damit diese für die Unabhängigkeit Österreichs offen agieren könnte.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichisches Staatsarchiv - 50%
  • Universität Wien - 50%
Internationale Projektbeteiligte
  • Aleksander Chubarian, Russian Academy of Science - Russland

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