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Die Mosaiken des Hanghauses 2 von Ephesos

The Mosaics of terrace-house 2 in Ephesus

Werner Jobst (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P15790
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.07.2002
  • Projektende 30.06.2005
  • Bewilligungssumme 153.802 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    Mosaics, Domestic Space, Roman housing, Roman art, Asia Minor, Ephesus

Abstract Endbericht

Das beantragte Forschungsprojekt hat die Untersuchung der Mosaiken des ephesischen Hanghauses 2 zum Inhalt. Bereits in den Siebzigerjahren ist die Bedeutung dieses Wohnkomplexes (Insula) für die kleinasiatische Wohnbauforschung erkannt worden. 1977 wurden die bis damals freigelegten Mosaiken des Hauses ebenso wie die Wandmalerei in zwei Monographien veröffentlicht. Im Zuge der folgenden Grabungskampagnen sind die beiden Wohneinheiten (WE) 6 und 7 auf der untersten Hangterrasse vollständig aufgedeckt worden: Bei beiden handelt es sich - wie bei den übrigen fünf Häusern der Insula - um mehrstöckige Peristylhäuser, die eine reiche Wand- und Bodenausstattung aufweisen. Die Mosaikböden dieser WE liegen großteils in situ, es existieren aber auch zahlreiche Fragmente aus Obergeschoßen, die in Kisten gelagert worden sind. Ziel des Projekts ist die Gesamtbearbeitung der HH2-Mosaiken als Grundlage für die weitere Mosaikenforschung in Westkleinasien. Die Mosaiken werden ihrer Rolle als Teile der Hausausstattung entsprechend im Zusammenhang mit der umgebenden Architektur untersucht, somit nicht als isolierte Kunstwerke aufgefaßt. Das betrifft nicht nur die unpublizierten Böden der WE 6 und 7 sowie die Fragmente, sondern auch die bekannten Mosaiken der WE 1 bis 5, zumal diese im Lichte der jüngsten Forschungen zur Chronologie des Hanghauses hinsichtlich ihrer Datierungen einer Überprüfung bedürfen. Ein vorrangige Fragestellung bei der Bearbeitung der Mosaiken ist, ob sich Gesetzmäßigkeiten bei der Verteilung der Pavimente auf die einzelnen Räume einer WE erkennen lassen, ob dekorative Ensembles (Bezüge zur Wandausstattung) vorhanden sind und ob aus der Dekoration eines Raumes seine Wertigkeit bzw. Funktion abgelesen werden kann. Gerade die Untersuchung von Raumfunktionaliät stellt heute einen Schwerpunkt der archäologischen Wohnbauforschung dar, zumal in der Antike keine klaren Abgrenzungen/Beschränkungen wie Wohn-, Schlaf-, Speise- oder Kinderzimmer existierten. Ein zweiter Schwerpunkt ist die Untersuchung der Beziehung der Hanghausmosaiken zur Mosaikenproduktion Italiens und Griechenlands. Gemeinsamkeiten in Motivwahl und Musterkombinationen lassen Schlüsse auf die Romanisierung des privaten Lebensbereichs der städtischen Oberschicht in Ephesos, der Hauptstadt der Provinz Asia zu. Die Forschungsergebnisse werden für jede Wohneinheit gesondert vorgelegt. Zusätzlich soll ein Motivkatalog als nützliches Manual für jede weitere Beschäftigung mit römischen Mosaiken erstellt werden.

Anläßlich der Wiederaufnahme der archäologischen und bauhistorischen Untersuchungen des Hanghauses 2 von Ephesos in den 1990er Jahren bot sich die einmalige Gelegenheit, die Mosaiken im architektonischen Kontext und in Auseinandersetzung mit den anderen Ausstattungselementen zu untersuchen. Dadurch wurde es möglich, genauere, außerhalb einer rein stilistischen Argumentation liegende Datierungskriterien für die Mosaiken zu erarbeiten und sie als integrale Bestandteile der Architektur zu bewerten. Da die Mosaiken aus dem Hanghaus 2 eine Hauptreferenz für kaiserzeitliche Mosaiken Westkleinasiens sind, ist damit ein wesentlicher Beitrag für die einschlägige Forschung auf diesem Sektor geleistet worden. Die Mosaiken des Hanghauses sind zwischen dem frühen 1. und dem dritten Viertel des 3. Jhs. n. Chr. entstanden. In diesem Zeitraum lassen sich vier große Bauphasen der Insula fassen, denen die etwa 70 Mosaikböden zuzuordnen sind. Formal, stilistisch und technisch ist ab dem frühen 1. Jh. eine deutliche Beeinflussung durch die italische Mosaikkunst festzustellen: Seit dieser Zeit wurden im Hanghaus Mosaiken mit geometrischem Schwarzweißdekor und weißen Außenzonen ("Musterteppiche") verlegt. Im Laufe des 2. und im 3. Jhs. wurde der Schwarzweißkontrast durch Farben bereichert sowie die weißen Außenstreifen durch schwarze Ornamente belebt. Stellenweise wurden ab dem mittleren 2. Jh. figürliche Bildfelder eingefügt, die in ihrer Thematik - mythologische Szenen, Szenen aus dem Amphitheater - dem gängigen Repertoire kaiserzeitlicher römischer Wohnbauten entsprachen. Gemeinsam mit den Darstellungen der gläsernen Wand- und Gewölbemosaiken, der Wandmalerei und der Skulpturenausstattung dienten sie der Veranschaulichung der Bildung und der Wertvorstellungen einer gehobenen urbanen Bevölkerungsschicht.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 100%

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