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Ästhetische Kunstgriffe als Mittel politischer Emanzipation

Aesthetic tricks as a means of political emancipation

Anna Maria Schober-De Graaf (ORCID: 0000-0002-6561-2724)
  • Grant-DOI 10.55776/P15814
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2003
  • Projektende 28.02.2006
  • Bewilligungssumme 124.938 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (50%); Geschichte, Archäologie (20%); Kunstwissenschaften (20%); Soziologie (10%)

Keywords

    Political Emancipation, Public Intervention, Aestetic Form, Montage, Alienation, Parody, History Of Perception, Avant-Garde Movement

Abstract Endbericht

Das Projekt untersucht ein zentrales Phänomen der Moderne, das auch in die Postmoderne hinein reicht, hier aber eine Neuformulierung erfährt. Dieses Phänomen zeigt sich in den Praktiken verschiedener Avantgarde- Bewegungen des 20. Jahrhunderts, die bestimmte ästhetische Taktiken - etwa die Montage-Technik, die Verfremdung oder Parodie - einsetzen, um eine von Gewohnheit abgestumpfte Wahrnehmung aufzufrischen, sich von "falschen" Vorstellungen und Ideologien zu befreien und eine "wahrere", "gerechtere" oder "emanzipiertere" Schau der Dinge zu erreichen. Solch unterschiedliche Bewegungen wie die Surrealisten, die Situationisten, das Expanded Cinema oder die sogenannten "Punks" waren Vertreter dieser Praxis. Innerhalb dieses größeren Rahmens verfolgt das vorliegende Projekt zwei spezifische Ziele. Das erste besteht darin, eine Genealogie des Konzeptes zu verfassen, das besagt, der ästhetische Kunstgriff der Montage, der Verfremdung und der Parodie hätte einen politischen Effekt; sowie eine Anwendungs-Geschichte dieses Konzeptes im 20. Jahrhundert zu schreiben, wobei drei soziale Gruppen für eine detaillierte Analyse herausgegriffen werden: die dadaistische Kino- und Ausstellungs- Praxis der 1910er und 1920er Jahre; die Expanded-Cinema-Bewegung der 1960er und 1970er Jahre in Wien; die Künstlerkollektive FIA, ŠKART, OTPOR, LedArt and Magnet in den Gebieten des ehemaligen Yugoslawien während der Kriege (1989-2000). In jeder dieser Fallstudien liegt das Augenmerk nicht auf den isolierten ästhetischen Prozeduren sondern auf der Untersuchung eines engen Netzwerkes zwischen Avantgarde-Gruppen und breiteren sozialen Bewegungen - etwa die Beziehung dadaistischer Gruppen mit der anarchistischen Bewegung oder jener zwischen dem Expanded Cinema und den Studenten- und Cineastenbewegungen der 60er und 70er Jahre. Das zweite Ziel besteht in der Erklärung der Permanenz des Auftretens dieser politisch orientierten Avantgarde- Praktiken aus dem Kontext einer Geschichte der Wahrnehmung seit dem 19. Jahrhundert heraus. Das Projekt erklärt die massive Präsenz von Avantgarde-Praktiken im 20. Jahrhundert demnach mit dem Verweis auf eine Transformation der Wahrnehmung, die mit den neuen Formen der Wareninszenierung genauso einher geht wie mit den neuen Medien Fotografie und Film oder den neuen Formen der Kommunikation, des Transportes und der Produktion. Es wird dargestellt, dass dieser Wandel hin zu einer Aufwertung des Auges, des Sehens und des sichtbaren Zeichens überhaupt geführt hat. Mit dem Verfolgen dieser Ziele versucht das Projekt auch, neue Resultate auf der Ebene der kulturwissenschaftlichen Methodik zu erreichen: die Frage nach der sozialen und politischen Bewertung ästhetischer Interventionen wird neu formuliert.

Mit welchen Argumenten und in welcher Form greifen Künstler, Künstlerinnen sowie politisch Aktive heute, nach der "dekonstruktiven Wende" der 1970er und 1980er Jahre, die Avantgarde-Tradition auf? Zu welchen Abwandlungen und Innovationen kommt es dabei und wie werden Kunst und Politik sowie der öffentliche Raum durch solche Praktiken transformiert? In der Beantwortung dieser Fragen zeichnet das Projekt die "Erfindung" einer Tradition der Avantgarde quer durch verschiedene Milieus der Moderne und Postmoderne nach. Der Schwerpunkt liegt auf Beispielen im 20. Jahrhundert: Der Berliner Dadaismus um 1920 findet ebenso Berücksichtigung wie die Bewegungen des europäischen Expanded Cinema und der brasilianischen New Objectivity der 1960er Jahre oder aktuelle Aneignungen in den Ländern des ehemaligen Ostblocks seit 1989. Verbindungslinien werden aber auch zu Konzepten der Romantik und zu einer mit den Umwälzungen der Französischen Revolution einhergehenden neuen Form des In-der-Welt-Seins gezogen. Das Projekt stellt eine Genealogie der ästhetischen Tricks der Parodie, der Ironie, der Montage oder der Verfremdung dar, die sowohl Konnotationslinien und Ähnlichkeiten zwischen den verschiedensten Narrationen aufzeigt, als auch Abgrenzungen und Brüche. Auf diese Weise wird eine Beharrlichkeit avantgardistischer Praktiken demonstriert: Dabei wird deutlich, dass ästhetische Tricks seit dem 18. Jahrhundert wiederholt als besonders geeignet angesehen wurden, um eine von Gewohnheit abgestumpfte Wahrnehmung aufzufrischen, sich von "falschen" Vorstellungen und Ideologien zu befreien und eine "wahrere", "gerechtere", "authentischere" oder "emanzipiertere" Schau der Dinge zu erreichen. Zugleich wird über einzelne, "vergrößert" dargestellte Fallbeispiele aber auch herausgearbeitet, dass sich avantgardistische Praktiken stets milieuspezifisch different ausbilden und das allgemeinere "avantgardistische Narrativ", an dem sie partizipieren, auch abwandeln und umdeuten. Vor allem im Umgang mit dem Publikum und in der Behandlung der kontingenten Effekte der eigenen Handelns können in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Veränderungen im Agieren künstlerischer und politischer Gruppierungen festgestellt werden. Besondere Aufmerksamkeit kommt der Geschichte der politischen Beurteilung der Ironie, der Parodie, der Montage oder der Verfremdung zu. Entgegen gängiger Sichtweisen, für die solche Praktiken eine politisch "subversive" oder "transgressive" Wirkung gleichsam in sich tragen, wird eine diskursanalytische Lesart vorgestellt, die zeigt, wie ästhetische Tricks auf stets unkalkulierbare und zwiespältige Weise in einen Streit um den Umbau der Gesellschaft involviert sind. Einzelne Fallstudien untersuchen, wie avantgardistische Praktiken am Hervorbringen einer je aktuellen Hegemonie der Bilder beteiligt sind. Die dabei verhandelten Themen reichen von "Dadaismus und Demokratie" über "Pornographie und Avantgarde" bis hin zu "Neo-Avantgarde und Marketing".

Forschungsstätte(n)
  • Ludwig Boltzmann Gesellschaft - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Ernesto Laclau, University at Buffalo State University of New York - Vereinigte Staaten von Amerika

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