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Ferrum Noricum Hüttenberg, Archäoprospektion

Ferrum Noricum Hüttenberg, archaeoprospection

Walter Prochaska (ORCID: 0000-0003-3047-2976)
  • Grant-DOI 10.55776/P16071
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.02.2003
  • Projektende 31.10.2006
  • Bewilligungssumme 85.275 €

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Naturwissenschaften (50%); Geowissenschaften (50%)

Keywords

    Ferrum Noricum, Carinthia, Archaeprospection, Field survey, Geochemistry, Geophysics

Abstract Endbericht

Das Ziel des Prospektionsprojektes besteht darin, eine repräsentative Auswahl von verhüttungsspezifischen Fundstellen durch konsequente Anwendung einer neu entwickelten, spezifischen Erkundungsmethodik (Prospektionsmodell) nach Anzahl, Art und Struktur als Planungsgrundlage und Interpretationsbeitrag für die archäologische Forschung zu erschließen. Als Hauptverfahren kommen geophysikalische Messungen mit mehreren Methoden (Geomagnetik, Geoelektrik, Elektromagnetik, Gesteinsphysik) und Geochemie (Spurenelemente in Bodenproben, Erzen und Schlacken) nach einem speziell für montanarchäometrische Forschungen entwickelten Ansatz zur Anwendung. Neben der Prospektion von Fundstätten ergeben sich aus dem interdisziplinären Ansatz besondere Problemstellungen im Rahmen der Erarbeitung typologischer Charakteristiken für Erze und Schlacken, der Suche nach den antiken Bergbauen oder im Verflächen von punktuell an Ausgrabungsstellen ermittelten Erkenntnissen in nicht grabungstechnisch erschließbare Areale. Als zusätzliche Problemstellung verfolgt die Prospektion ein übergeordnetes Ziel, indem durch die Anwendung einer speziellen, raumgreifenden geophysikalischen Methodik (Suchprofilierung) der Versuch unternommen wird, die äußeren Grenzen des zumindest einige km überdeckenden norisch-römischen Montanbezirkes im Görtschitztal auszuloten und exemplarisch ein im Raum Möselhof-Raffelsdorf zu vermutendes römisches Verhüttungszentrum flächendeckend zu erfassen. Das Gesamtziel dieser Aktivitäten bildet eine erste orientierende Verbreitungskarte des Ferrum Noricum im Gebiet Hüttenberger Erzberg - Görtschitztal, die sowohl als übergeordnete Forschungsgrundlage, als auch als Impuls für eine nachhaltig wirksame Erschließung des regionalen Kulturgutpotentials (Archäotopmanagement, Bildungstourismus u.a.) gesehen wird.

Als im Jahr 15 v. Chr. Norikum Teil des römischen Imperiums wurde, erlebte die Eisenproduktion im Raum Hüttenberg eine plötzliche Steigerung. Die Kernzone der von dem Begriff "Ferrum Noricum" umrissenen historischen Montanlandschaft erstreckt sich über ein etwa 20 km großes Gebiet im Görtschitztal, zwischen Hüttenberg/Knappenberg/Lölling im Norden und Klein Sankt Paul/Magdalensberg im Süden. Diese Region, zumindest jedoch größere Bereiche im unmittelbaren Umfeld des Hüttenberger Erzberges, blicken nachweislich auf eine 2500-jährige Tradition der industriellen Eisengewinnung zurück, die erst in der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts zu Ende gegangen ist. Die Aufgabe des gegenständlichen Projektes war die geophysikalische Vorerkundung und Kartierung ausgewählter Gebiete für die unmittelbar anschließenden archäologischen Grabungen, die in einem selbständigen FWF Projekt (Ferrum Noricum Hüttenberg, Archäologie, Projektnummer P16069) durchgeführt wurden. Die gewonnenen Ergebnisse sind zum Teil im Geozentrum Hüttenberg ausgestellt, wie z.B. ein während der Grabung geborgener Schmelzofen. Bei der Archäoprospektion wurden Standardmethoden der Geophysik eingesetzt. Die Hauptmethoden waren die Geomagnetik (Messungen der Totalintensität und des Vertikalgradienten des Erdmagnetfeldes), die Elektromagnetik (Leitfähigkeitsmessung des Untergrundes in verschiedenen Tiefen) und die Geoelektrik (geologische Strukturerkundung durch Bestimmung des spezifischen elektrischen Widerstandes). Weiters wurden verschiedene Gesteinsparameter, wie z.B. die Rein- und Raumdichte oder die magnetische Suszeptibilität (Magnetisierbarkeit) bestimmt. Durch diesen Einsatz von geophysikalischen Methoden bei der Prospektion konnten 5 römische Schmelzöfen im Messgebiet Semlach/Eisner exakt lokalisiert werden. Die Struktur der einzelnen Öfen mit den anliegenden Schmiedeessen konnte deutlich von den mächtigen Schlackenhalden differenziert werden. Die archäologische Grabung, die im Anschluss an diese Prospektionsarbeiten durchgeführt wurde, bestätigte die außerordentliche Präzision der geophysikalischen Vorerkundung. Als weiteres Bodendenkmal wurden auch Reste von Mauern lokalisiert, was auf das Vorhandensein eines größeren Verhüttungszentrums aus spätrömischer Zeit schließen lässt. Die Untersuchungen dieser Anomalien sind Gegenstand eines für 2008 geplanten Projektes.

Forschungsstätte(n)
  • Montanuniversität Leoben - 100%

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