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Vokale Mehrstimmigkeit auf dem Balkan und im Mittelmeerraum

Multipart singing on the Balkans and in the Mediterranean

Gerlinde Haid (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P16167
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2003
  • Projektende 30.09.2006
  • Bewilligungssumme 153.993 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Kunstwissenschaften (90%); Soziologie (10%)

Keywords

    Mehrstimmigkeit, Europäische Volksmusik, Vokalmusik, Balkan, Mittelmeerraum, Kunstmusik

Abstract Endbericht

Die Mehrstimmigkeit stellt eines der reizvollsten Phänomene in der europäischen Volksmusik dar. Sie ist deshalb seit langem ein bevorzugter Forschungsgegenstand, besonders im nationalen Rahmen. Regionale Studien, die über die politischen Grenzen hinweg gehen, sind jedoch selten und sporadisch. Die regionalen und die politischen Grenzen in Europa sind aber in der Regel nicht dieselben. Daher ergibt sich ein großer und bis jetzt nur ansatzweise erforschter Bereich europäischer Volksmusik. Die Gründung eines "Forschungszentrums europäischer Mehrstim-migkeit" in Form eines internationalen Netzwerkes von Spezialisten scheint deshalb gerade in einer Zeit der Suche nach Merkmalen europäischer Identität mehr als notwendig geworden zu sein. Die gründliche Untersuchung der vielfältigen Charakteristika europäischer mehrstimmiger Mu-sik, kann auf Grund der großen Vielfalt nur durch Konzentration auf bestimmte Themen und Gebiete erfolgen. Demgemäß wird der erste Schritt den Besonderheiten vokaler Mehrstimmig-keit auf dem Balkan und im Mittelmeerraum gelten. Der Untersuchung des Umganges der VolkssängerInnen mit Zeit, Raum, Improvisation, Klang, Stimme (im physikalischen und mu-sikalischen Sinn) usw. sowie dem Vergleich mit der geistlichen Musik und mit der Kunstmusik in Europa in geschichtlicher Perspektive und im gegenwärtigen Kontext kommt dabei eine be-sondere Bedeutung zu. Die zu erwartenden neuen Erkenntnisse könnten zur Neubewertung vie-ler Aspekte der Geschichte europäischer mehrstimmiger Musik führen.

Die Mehrstimmigkeit, eines der reizvollsten Phänomene in der europäischen Volksmusik, ist seit langem ein bevorzugter Forschungsgegenstand, besonders im nationalen Rahmen. Regionale Studien, die über die politischen Grenzen hinweg gehen, waren bislang selten und sporadisch. Die regionalen und die politischen Grenzen in Europa sind aber in der Regel nicht dieselben. Daher ergab sich ein großer und bis dato nur ansatzweise erforschter Bereich europäischer Volksmusik. Das führte zur Gründung eines "Forschungszentrums europäischer Mehrstimmigkeit" mit Sitz in Wien in Form eines internationalen Netzwerkes von Spezialisten, das gerade in einer Zeit der Suche nach Merkmalen europäischer Identität mehr als notwendig geworden war. Die gründliche Untersuchung der vielfältigen Charakteristika dieser Musik kann auf Grund der großen Vielfalt nur durch Konzentration auf bestimmte Themen und Gebiete erfolgen. Demgemäß wurde beschlossen, zunächst die Besonderheiten vokaler Mehrstimmigkeit auf dem Balkan und im Mittelmeerraum ins Zentrum der Untersuchungen zu stellen. Die Erkenntnis, dass diese Traditionen in den Mittelmeerregionen Afrikas und des Nahen Ostens nicht vorkommen, erleichterte die Entscheidung sich auf den südeuropäischen Raum zu konzentrieren. Die Einbeziehung der Balkanländer im Projekt war darüber hinaus grundlegend, um sie als Bestandteil Europas wahrzunehmen, was noch nicht selbstverständlich ist. Der zum ersten Mal gewonnener Überblick brachte neue Erkenntnisse, die sowohl regionale Traditionen, als auch ganze Gebiete umfassen. So hat zum Beispiel die Wichtigkeit der religiösen Musik für die Mehrstimmigkeit im Westen keine Entsprechung im Osten, bedingt auch durch die politischen Verhältnissen und die jeweilige Rolle der Kirchen. Die überragende Bedeutung der Bruderschaften für die westliche` Mehrstimmigkeit erklärt auch, warum hier vor allem Männer als Liedträger aufscheinen, während es im Osten vielfach Frauen sind. Andererseits gehört das "harmonische", "westliche" Chorsingen schon längst zu mehreren Traditionen auf dem Balkan. Im Gegenzug sind besondere dissonante, für die mehrstimmigen Traditionen auf dem Balkan typische, Klänge auch beispielsweise in Traditionen Mittelitaliens verankert. Die Einbeziehung der Sänger- und Sängerinnengruppen im Projekt durch Auftritte und Zusammenkünfte war unter anderem wichtig, um sich auch mit unterschiedlichen Vorstellungen der Traditionsträger bezüglich der Mehrstimmigkeit auseinander zu setzen. Dies ist einer der Wege, die viel versprechenden Perspektiven zur Neubewertung verschiedener Aspekte der Geschichte europäischer mehrstimmiger Musik zu eröffnen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität für Musik und darstellende Kunst Wien - 100%

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