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Das Gewaltmonopol des Staates

the State´s Monopoly of the Legitimate Violence

Hannes Wimmer (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P16356
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.04.2003
  • Projektende 31.03.2007
  • Bewilligungssumme 108.305 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (30%); Geschichte, Archäologie (10%); Politikwissenschaften (60%)

Keywords

    Monopoly on Violence, Violence in History, State Theory, Failed States, Police History, Terrorism

Abstract Endbericht

Das Gewaltmonopol zählt zu den wesentlichen Merkmalen moderner Staatlichkeit; darüber besteht in der Scientific Community weitgehend Konsens. Um so erstaunlicher ist daher die Tatsache, dass es dazu so wenig Literatur gibt: Die Entstehung, Wirkungsweise, institutionellen Änderungen des Gewaltmonopols sowie dessen enorme Bedeutung für Modernisierungsprozesse der Gesellschaft blieben weitgehend unbeachtet. Das Projekt beginnt im ersten Teil historisch mit dem Problem der physischen Gewalt in der spätmittelalterlichen Gesellschaft, verfolgt die Konstitution des modernen Staates im 17. Jahrhundert in Gestalt des Militärs, und zwar als Folge der "militärischen Revolution", untersucht den Fortbestand "traditionaler" Formen der Sozialkontrolle bzw. der Sanktionen für Rechtsbruch und Normverstöße sowie schließlich den entscheidenden Schritt in der "Geschichte des Gewaltmonopols": die Umstellung von Militär auf Polizei.Der zweite Teil des Projekts geht der Frage nach, wie es um das Gewaltmonopol des Staates in den Ländern der Staatengemeinschaft der gegenwärtigen Weltgesellschaft bestellt ist: Afrika erlebte einen dramatischen Verfall des postkolonialen Staates - bis hin zum vollständigen Staatskollaps! Hier entstanden sogar regelrechte "Gewaltmärkte". Neuerdings wird auch für Lateinamerika eine schleichende "Kolumbianisierung" der Länder des Kontinents diagnostiziert. Auch in Asien existieren Regionen, in denen es kein staatliches Gewaltmonopol gibt - "staatsfreie Räume" -, Afghanistan ist hiefür nur eines der prominenten Beispiele. - Sogar für die westlichen Industrieländer wird eine Erosion des Gewaltmonopols behauptet; Indikatoren dafür gibt es in der Tat, allerdings hauptsächlich für die USA.Der drittel Teil des Projekts konzentriert sich auf das Phänomen des "internationalen Terrorismus". Zum einen haben terroristische Organisationen offenbar vornehmlich dort ihre organisatorischen Basen, wo es überhaupt keinen Staat gibt bzw. wo das Gewaltmonopol bis zur Unkenntlichkeit zurückgenommen ist. Zum andern ist spätestens seit den "Ereignissen des 11. September" klar, dass die Politik der westlichen Demokratien das enorme Gefährdungspotential vor allem seitens der "islamistischen Gruppen" weithin unterschätzt hat. Experten befürchten sogar den Einsatz von Massenvernichtungswaffen, das sei nur noch eine Frage der Zeit!In Anlehnung an einen bekannten Gewaltforscher lässt sich die Grundhypothese des Projekts folgendermaßen zusammenfassen: Das Gewaltmonopol des Staates befindet sich weltweit in einer Krise und mit ihm der Kern dessen, was moderne Staatlichkeit ausmacht.

Das Gewaltmonopol zählt zu den wesentlichen Merkmalen moderner Staatlichkeit; darüber besteht in der Scientific Community weitgehend Konsens. Um so erstaunlicher ist daher die Tatsache, dass es dazu so wenig Literatur gibt: Die Entstehung, Wirkungsweise, institutionellen Änderungen des Gewaltmonopols sowie dessen enorme Bedeutung für Modernisierungsprozesse der Gesellschaft blieben weitgehend unbeachtet. Das Projekt beginnt im ersten Teil historisch mit dem Problem der physischen Gewalt in der spätmittelalterlichen Gesellschaft, verfolgt die Konstitution des modernen Staates im 17. Jahrhundert in Gestalt des Militärs, und zwar als Folge der "militärischen Revolution", untersucht den Fortbestand "traditionaler" Formen der Sozialkontrolle bzw. der Sanktionen für Rechtsbruch und Normverstöße sowie schließlich den entscheidenden Schritt in der "Geschichte des Gewaltmonopols": die Umstellung von Militär auf Polizei.Der zweite Teil des Projekts geht der Frage nach, wie es um das Gewaltmonopol des Staates in den Ländern der Staatengemeinschaft der gegenwärtigen Weltgesellschaft bestellt ist: Afrika erlebte einen dramatischen Verfall des postkolonialen Staates - bis hin zum vollständigen Staatskollaps! Hier entstanden sogar regelrechte "Gewaltmärkte". Neuerdings wird auch für Lateinamerika eine schleichende "Kolumbianisierung" der Länder des Kontinents diagnostiziert. Auch in Asien existieren Regionen, in denen es kein staatliches Gewaltmonopol gibt - "staatsfreie Räume" -, Afghanistan ist hiefür nur eines der prominenten Beispiele. - Sogar für die westlichen Industrieländer wird eine Erosion des Gewaltmonopols behauptet; Indikatoren dafür gibt es in der Tat, allerdings hauptsächlich für die USA.Der drittel Teil des Projekts konzentriert sich auf das Phänomen des "internationalen Terrorismus". Zum einen haben terroristische Organisationen offenbar vornehmlich dort ihre organisatorischen Basen, wo es überhaupt keinen Staat gibt bzw. wo das Gewaltmonopol bis zur Unkenntlichkeit zurückgenommen ist. Zum andern ist spätestens seit den "Ereignissen des 11. September" klar, dass die Politik der westlichen Demokratien das enorme Gefährdungspotential vor allem seitens der "islamistischen Gruppen" weithin unterschätzt hat. Experten befürchten sogar den Einsatz von Massenvernichtungswaffen, das sei nur noch eine Frage der Zeit!In Anlehnung an einen bekannten Gewaltforscher lässt sich die Grundhypothese des Projekts folgendermaßen zusammenfassen: Das Gewaltmonopol des Staates befindet sich weltweit in einer Krise und mit ihm der Kern dessen, was moderne Staatlichkeit ausmacht.

Forschungsstätte(n)
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