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Glas aus Ephesos

Glass from Ephesos

Claudia Lang-Auinger (ORCID: 0000-0003-0804-6065)
  • Grant-DOI 10.55776/P16450
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.08.2003
  • Projektende 30.11.2005
  • Bewilligungssumme 65.202 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (100%)

Keywords

    Glas, Ephesos, Handel, Antike, Hellenismus, Römische Kaiserzeit

Abstract Endbericht

Das vorliegende Projekt beinhaltet die wissenschaftliche Aufarbeitung hellenistischer und römischer Glasfunde aus stratifizierten Schichten von verschiedenen Grabungsplätzen in Ephesos. Aufgrund der gezielt durchgeführten archäologischen Untersuchungen der letzte Jahre, insbesondere der Auswertung der Feinkeramik sowie der Münzserien konnte eine Reihe neuer Erkenntnisse gewonnen werden, vor allem was die zeitliche Einordnung der archäologischen Befunde betrifft. Zur Verfügung stehen nun gut datierte Fundkomplexe aus dem Hanghaus 2, von der Tetragonos Agora sowie vom Staatsmarkt. Neben anderen Fundgattungen sollen nun auch die Glasfunde aus diesen Grabungen einer wissenschaftlichen Aufarbeitung unterzogen werden. Die Datierung der zu bearbeitenden Funde umfasst einen Zeitraum vom späten Hellenismus bis in die jüngere römische Kaiserzeit (1. Jh.v. - 3. Jh.n.Chr.). In einem ersten Arbeitsschritt werden die Glasgefäße typologisch gegliedert und auf ihre Funktion untersucht. Weiters erfolgt eine Analyse der formtypologischen Entwicklung sowie ein Vergleich von Glas-, Metall- und Keramikgefäßen. Für diese Interpretation eignen sich insbesondere die Ausstattungsfunde aus dem Hanghaus 2, die einen Einblick über die Zusammensetzung eines charakteristischen römischen Hausrates im 3. Jh.n.Chr. geben. Abschließend sollen die Glasfunde überregional eingeordnet und auf ihren Stellenwert in der Produktion von Glasgefäßen im östlichen Mittelmeerraum untersucht werden. Dabei spielt die herausragende Bedeutung der einstigen Großstadt Ephesos, die auch eine Drehscheibe zwischen Ost und West darstellte, eine wichtige Rolle. Ziel des Projektes ist es, im Rahmen der laufenden Publikationsprojekte Tetragonos Agora, Hanghaus 2 und Staatsmarkt umfassende Studien zu erstellen sowie darüber hinaus eine monographische Aufarbeitung der Gefäße mit spezieller Fokussierung auf glasspezifische Fragestellungen vorzubereiten.

Ziel dieses Projektes war die wissenschaftliche Aufarbeitung hellenistischer und römischer Glasfunde aus stratifizierten Schichten von verschiedenen Grabungsplätzen in Ephesos im Rahmen der laufenden Publikationsvorhaben am Institut für Kulturgeschichte der Antike an der Österr. Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Österr. Archäologischen Institut. Aufgrund der gezielt durchgeführten archäologischen Untersuchungen der letzte Jahre, insbesondere der Auswertung der Feinkeramik und Münzserien, konnten neue Erkenntnisse zur Datierung einzelner Nutzungs- und Bauphasen der bisher ergrabenen Gebäudekomplexe und Anlagen gewonnen werden. Zur Verfügung stehen geschlossene Fundkomplexe aus dem Hanghaus 2, von der Tetragonos Agora sowie vom Staatsmarkt, welche die wissenschaftliche Vorlage weiterer Fundgattungen - insbesondere auch der Glasfunde - aus diesen datierten Schichten in sinnvoller Weise ermöglichten. Darüber hinaus war die wissenschaftliche Aufarbeitung sämtlicher Ausstattungsfunde der Wohneinheiten 1 und 2 des Hanghauses 2 vorgesehen, d. h. aller Glasfunde, die in der letzten Wohnphase unmittelbar vor der Zerstörung des Gebäudekomplexes durch ein Erdbeben im 3. Viertel des 3. Jhs. n. Chr. in Gebrauch standen. Auf diese Weise sollten - in Zusammenarbeit mit den Bearbeitern anderer Materialgruppen - neue Einblicke in Funktion und Zusammensetzung eines römischen Hausrates des 3. Jhs. gewonnen werden. Von insgesamt 250 katalogisierten Gefäßfragmenten aus Hanghaus 2 konnten nahezu 100 Objekte den Ausstattungsfunden der Wohneinheiten 1 und 2 zugeordnet werden, welche um die Mitte des 3. Jhs. in Verwendung standen: In erster Linie fand sich darunter Speise- und Trinkgeschirr - Teller, Schalen, Becher und Flaschen - das den damaligen Bewohnern des Hanghauses zum alltäglichen Gebrauch diente, aber auch reich verziertes Tafelgeschirr und kostbare Einzelstücke aus intensiv gefärbtem, zum Teil auch mehrfarbigem Glas in Millefiori-Technik, unter anderem kunstvoll geschliffene Schalen und Serviertabletts, die ursprünglich in den prunkvoll ausgestatteten Räumlichkeiten des Hanghauses als wertvolle Zier- und Sammelobjekte aufgestellt waren. Zudem fanden sich zahlreiche Fragmente von aufwendig hergestelltem Glasgeschirr, die sich als Bestandteile von Tafelgeschirr-Ensembles erwiesen: Sowohl für die 2. Hälfte des 1. Jhs. als auch für das beginnende 3. Jh. lassen sich jeweils Service-Ensembles mit charakteristischen Verzierungsformen belegen - insbesondere Schliffrillen- und Facetten-Verzierung in flavischer sowie Falten- und Fadenverzierungen ab severischer Zeit. Aufschlußreich erwies sich in diesem Zusammenhang auch ein Vergleich von Glas-, Metall- und Keramikgefäßen, deren formale Abhängigkeit und gegenseitige Beeinflussung in der Produktion immer wieder deutlich wurde.

Forschungsstätte(n)
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften - 100%

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