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Sozialer Wandel in Österreich

Social Change in Austria

Wolfgang Schulz (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P16603
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.11.2003
  • Projektende 31.10.2005
  • Bewilligungssumme 227.645 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Soziologie (100%)

Keywords

    Social Change, Social Participation, Work, Quality Of Life, Family, Values

Abstract Endbericht

Diese Untersuchung steht in einer österreichischen Forschungstradition, die es ermöglicht, sowohl österreich- spezifische Entwicklungen der vergangenen 17 Jahre festzustellen als auch einen Vergleich mit Entwicklungen in anderen europäischen Ländern durchzufürhen. Selbst in der internationalen Forschung gibt es nur wenige Longitudinalstudien des sozialen Wandels, in denen Verhalten, Normen und Werte zentraler Lebensbereiche erforscht werden. Diese Forschung wird auf repräsentativen und umfassenden Datensätzen basieren (sozialwissenschaftliche Bevölkerungsumfragen, Vergleichsdaten aus österreichischen Erhebungen der Jahre 1986, 1993 und 2003). Das Forschungsprogramm verfolgt folgende Ziele: - es wird der Wandel in den Bereichen Arbeit, Familie, Freizeit, soziale und politische Partizipation und Lebensqualität diagnostiziert - es werden zentrale Einflußfaktoren, im besonderen strukturelle Diskontinuitäten in der Arbeitswelt, auf die oben skizzierten Lebensbereiche analysiert - folgend spezifischen Hypothesen werden die Interdependenzen zwischen den Lebensbereichen herausgearbeitet um neue Strukturen und Prozesse sichtbar zu machen - es werden grundlegende Informationen für Sozialpolitik und Wohlfahrtsplanung zur Verfügung gestellt. Einige zentrale Forschungsfragen sind unter anderem: Arbeit und Beschäftigung: Die Langzeitbeobachtung ermöglicht es, divergierende Hypothesen zu prüfen, z.B. ob sich geschlechtsspezifische und gruppenspezifische Disparitäten verstärkt haben oder ob Ungleichheiten tendentiell geringer wurden. Familie und Ehe: Waren es vor allem junge, gut gebildete und urbane Schichten, die den Wertewandel forciert haben, so könnte dieser nun auch andere soziale Gruppen erfaßt haben; oder haben sich die "neuen Lebensformen" vornehmlich in bestimmten Segmenten der Bevölkerung etabliert, auf die sie auch weiterhin beschränkt bleiben? Soziale und politische Teilnahme: Setzt sich in diesem Bereich eine Polarisierung, die schon früher entstanden ist, fort: Desinteresse und Politikverdrossenheit, geringe Identifikation mit politischen Parteien bei bestimmten sozialen Schichten einerseits, und Offenheit für neue politische Themen und neue politische Ausdrucksformen andererseits. Die Strategie dieser Forschung liegt darin, daß divergente Theorien in den verschiedenen Lebensbereichen geprüft und Wechselbeziehungen zwischen diesen Bereichen untersucht werden.

Das Projekt untersucht Veränderungen der Sozialstruktur, des Verhaltens der Menschen und ihrer Einstellungen und Werte über einen Zeitraum von zwei Jahrzehnten. Die Datenbasis sind drei große repräsentative Bevölkerungsumfragen an jeweils ca.2000 ÖsterreicherInnen (1986, 1993 und 2004). Der Übergang vom 20. ins 21. Jahrhundert ist von tiefgehenden Veränderungen begleitet, besonders hervorzuheben ist die kontinuierlich steigende Bildung der Bevölkerung und die zunehmende Erwerbstätigkeit der Frau. Die Verbreitung des Computers hat die Arbeitswelt drastisch verändert, neue Informationstechnologien haben sich rasant verbreitet. Unter diesen strukturellen Bedingungen konnten folgende Wandlungsprozesse festgestellt werden: Die stärksten Veränderungen haben in der Privatsphäre stattgefunden. Die Zahlen der unverheirateten Paare, der Geschiedenen und damit auch der Alleinerzieherinnen haben deutlich zugenommen, so dass die klassischen Zyklen des Familienlebens mit der Realität immer weniger übereinstimmen. Diese Veränderungen spiegeln sich im Einstellungs- und Wertewandel: Traditionelle Geschlechtsrollen verlieren weiterhin an Akzeptanz, dagegen sind Berufswunsch der Frau bei gleichzeitigem Kinderwunsch, sowie Toleranz im sexuellen Bereich charakteristisch. Die Berufssphäre ist durch zunehmende Unsicherheit, schlechtere Arbeitsbedingungen und mehr Stress gekennzeichnet. Trotz der starken Veränderungen ist die subjektive Bedeutung des Lebensbereichs Arbeit weitgehend unverändert geblieben. Trotz Bildungsexpansion haben die erreichten Bildungsabschlüsse für soziale Positionierung an Bedeutung gewonnen. Obwohl die subjektive Lebensqualität heute höher ist als vor 2 Jahrzehnten, lassen sich Polarisierungstendenzen erkennen. Es haben soziodemographische Merkmale, vor allem Einkommen, wieder stärkeren Einfluss auf die Lebensqualität gewonnen. Die Bedeutung der zentralen Faktoren für Lebensqualität, nämlich Selbstverwirklichung, sozialer und intimer Beziehungen, ist aber gleich geblieben. Immer mehr ÖsterreicherInnen entfernen sich von traditionellen und religiösen Glaubensvorstellungen. Institutionen steht man generell kritischer gegenüber; Autoritarismus und Obrigkeitsgläubigkeit haben abgenommen, die affektive Parteibindung wird seltener. Bei einer Abwägung der Vor- und Nachteile der Mitgliedschaft in der Europäischen Union stehen negative Bewertungen im Vordergrund: Steigen der Kriminalität, Transitproblem, Verschlechterung der ökologischen Standards und der Sozialstandards. Hervorzuheben ist, dass die Akzeptanz des Sozialstaats seit den 80er Jahren unverändert geblieben ist.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%
Nationale Projektbeteiligte
  • Alfred Grausgruber, assoziierte:r Forschungspartner:in
  • Max Haller, Universität Graz , assoziierte:r Forschungspartner:in

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