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Tiefe Hirnstimulation / neuropsychologische Funktionen

Deep brain stimulation / cognitive and behavioural functions

François Alesch (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P16789
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 15.12.2003
  • Projektende 15.12.2007
  • Bewilligungssumme 110.302 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Klinische Medizin (50%); Psychologie (50%)

Keywords

    Deep Brain Stimulation, Cognition, Subthalamic Nucleus, Behaviour, Parkinson´s disease, Quality Of Life

Abstract Endbericht

Die tiefe Hirnstimulation des Nucleus subthalamicus stellt ein etabliertes neurochirurgisches Verfahren zur Behandlung von Patienten mit Morbus Parkinson, die medikamentös nicht mehr ausreichend therapierbar sind, dar. Die tiefe Hirnstimulation ist ein reversibles und adaptives Verfahren, das die Kardinalsymptome der Parkinson- Krankheit effektiv beeinflusst. Die Hochfrequenzstimulation führt zu einer funktionellen Ausschaltung des stimulierten Nucleus subthalamicus, der bei Morbus Parkinson pathologisch überaktiv ist. Theoretische Grundlage ist das Modell der Basalganglien-thalamo-kortikalen Regelkreise. Während die Auswirkungen der tiefen Hirnstimulation auf die motorischen Funktionen der Patienten hinreichend belegt sind, fehlen umfangreiche Untersuchungen über den Einfluss der tiefen Hirnstimulation auf neuropsychologische Funktionen. Die Mehrzahl der durchgeführten Studien fand eine Verringerung der Wortflüssigkeit. Zu Verschlechterungen der exekutiven Funktionen, des verbalen und visuospatialen Gedächtnisses gibt es inkonsistente Befunde. Einige Studien berichteten von Verbesserungen des Arbeitsgedächtnisses und der psychomotorischen Verarbeitungsgeschwindigkeit. Die tiefe Hirnstimulation scheint nicht zu einer generellen Verschlechterung der kognitiven Leistungen zu führen, aber sie kann einen negativen Einfluss auf spezifische exekutive Funktionen, das verbale sowie das visuospatiale Gedächtnis haben. Ein höheres Risiko zu einer deutlichen postoperativen kognitiven Verschlechterung wurde für Patienten über 69 Jahre sowie für bereits präoperativ kognitive beeinträchtigte Personen berichtet. Bei einzelnen Patienten wurden postoperativ Verhaltensänderungen wie Apathie, Manie, Suizidgedanken oder Verschlechterung einer bestehenden Depression beobachtet. Die Mehrzahl der bisher durchgeführten Studien bezieht sich auf kleine Patientenzahlen und kurze Test-Retest Intervalle. Verschlechterungen einzelner kognitiver Funktionen könnten auch mit dem Krankheitsverlauf zusammenhängen, die berichteten Verbesserungen zwischen den Testabständen könnten auf Übungseffekten beruhen. Um die Auswirkungen systematisch zu untersuchen, ist der Vergleich der Ergebnisse der Patienten mit tiefer Hirnstimulation mit denen einer Kontrollgruppe von Parkinsonpatienten über den Zeitverlauf notwendig. Auch liegen bisher keine systematischen Studien zum Zusammenhang zwischen der anatomischen Elektrodenposition sowie der Stimulationsparameter und neuropsychologische Funktionen vor. Die vorliegende Studie hat vier Hauptziele: 1. die systematische Untersuchung der Effekte der tiefen Hirnstimulation auf neuropsychologische Funktionen bei 30 Patienten mit Morbus Parkinson unter Einbeziehung einer parallelisierten Kontrollgruppe von 30 medikamentös behandelten Parkinson-Patienten, 2. die Evaluierung des Einflusses der anatomischen Elektrodenposition und der Stimulationsparameter auf neuropsychologische Funktionen, 3. die Untersuchung der Auswirkungen der tiefen Hirnstimulation auf die Aktivitäten des täglichen Lebens der Patienten sowie deren Lebensqualität, 4. die Erhebung des Einflusses der Therapie auf die Pflegebelastung und die Lebensqualität der Angehörigen. Nach einer präoperativen neuropsychologischen Basiserhebung werden die Patienten und ihre Angehörigen bis zu einem Jahr in bestimmten Zeitabständen nachuntersucht. In gleichen Zeitabständen werden diese Testungen bei einer parallelisierten Kontrollgruppe durchgeführt. Das Assessment beinhaltet neuropsychologische Tests und Selbstbeschreibungsskalen.

Die tiefe Hirnstimulation des Nucleus subthalamicus stellt ein etabliertes neurochirurgisches Verfahren zur Behandlung von Patienten mit Morbus Parkinson, die medikamentös nicht mehr ausreichend therapierbar sind, dar. Die tiefe Hirnstimulation ist ein reversibles und adaptives Verfahren, das die Kardinalsymptome der Parkinson- Krankheit effektiv beeinflusst. Die Hochfrequenzstimulation führt zu einer funktionellen Ausschaltung des stimulierten Nucleus subthalamicus, der bei Morbus Parkinson pathologisch überaktiv ist. Theoretische Grundlage ist das Modell der Basalganglien-thalamo-kortikalen Regelkreise. Während die Auswirkungen der tiefen Hirnstimulation auf die motorischen Funktionen der Patienten hinreichend belegt sind, fehlen umfangreiche Untersuchungen über den Einfluss der tiefen Hirnstimulation auf neuropsychologische Funktionen. Die Mehrzahl der durchgeführten Studien fand eine Verringerung der Wortflüssigkeit. Zu Verschlechterungen der exekutiven Funktionen, des verbalen und visuospatialen Gedächtnisses gibt es inkonsistente Befunde. Einige Studien berichteten von Verbesserungen des Arbeitsgedächtnisses und der psychomotorischen Verarbeitungsgeschwindigkeit. Die tiefe Hirnstimulation scheint nicht zu einer generellen Verschlechterung der kognitiven Leistungen zu führen, aber sie kann einen negativen Einfluss auf spezifische exekutive Funktionen, das verbale sowie das visuospatiale Gedächtnis haben. Ein höheres Risiko zu einer deutlichen postoperativen kognitiven Verschlechterung wurde für Patienten über 69 Jahre sowie für bereits präoperativ kognitive beeinträchtigte Personen berichtet. Bei einzelnen Patienten wurden postoperativ Verhaltensänderungen wie Apathie, Manie, Suizidgedanken oder Verschlechterung einer bestehenden Depression beobachtet. Die Mehrzahl der bisher durchgeführten Studien bezieht sich auf kleine Patientenzahlen und kurze Test-Retest Intervalle. Verschlechterungen einzelner kognitiver Funktionen könnten auch mit dem Krankheitsverlauf zusammenhängen, die berichteten Verbesserungen zwischen den Testabständen könnten auf Übungseffekten beruhen. Um die Auswirkungen systematisch zu untersuchen, ist der Vergleich der Ergebnisse der Patienten mit tiefer Hirnstimulation mit denen einer Kontrollgruppe von Parkinsonpatienten über den Zeitverlauf notwendig. Auch liegen bisher keine systematischen Studien zum Zusammenhang zwischen der anatomischen Elektrodenposition sowie der Stimulationsparameter und neuropsychologische Funktionen vor. Die vorliegende Studie hat vier Hauptziele: 1. die systematische Untersuchung der Effekte der tiefen Hirnstimulation auf neuropsychologische Funktionen bei 30 Patienten mit Morbus Parkinson unter Einbeziehung einer parallelisierten Kontrollgruppe von 30 medikamentös behandelten Parkinson-Patienten, 2. die Evaluierung des Einflusses der anatomischen Elektrodenposition und der Stimulationsparameter auf neuropsychologische Funktionen, 3. die Untersuchung der Auswirkungen der tiefen Hirnstimulation auf die Aktivitäten des täglichen Lebens der Patienten sowie deren Lebensqualität, 4. die Erhebung des Einflusses der Therapie auf die Pflegebelastung und die Lebensqualität der Angehörigen. Nach einer präoperativen neuropsychologischen Basiserhebung werden die Patienten und ihre Angehörigen bis zu einem Jahr in bestimmten Zeitabständen nachuntersucht. In gleichen Zeitabständen werden diese Testungen bei einer parallelisierten Kontrollgruppe durchgeführt. Das Assessment beinhaltet neuropsychologische Tests und Selbstbeschreibungsskalen.

Forschungsstätte(n)
  • Medizinische Universität Wien - 100%

Research Output

  • 28 Zitationen
  • 1 Publikationen
Publikationen
  • 2008
    Titel Long-term effects of STN DBS on mood: psychosocial profiles remain stable in a 3-year follow-up
    DOI 10.1186/1471-2377-8-43
    Typ Journal Article
    Autor Kaiser I
    Journal BMC Neurology
    Seiten 43
    Link Publikation

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