Österreichische Literaturzeitschriften 1970-2000. Ein Handbuch
Literary magazines in Austria 1970-2000. A hanbook
Wissenschaftsdisziplinen
Andere Geisteswissenschaften (10%); Sprach- und Literaturwissenschaften (90%)
Keywords
-
Zeitschriftenforschung,
Literaturvermittlung,
Lexikographie,
Literaturkritik,
Literaturwissenschaft (20.Jh.),
Medien
Das Projekt versteht sich als Beitrag zur Erforschung der literarischen Zeitschriften in Österreich einschließlich Südtirols für den Zeitraum 1970 bis 2000. Während sich für die Zeit zwischen 1945 bis 1970 verschiedene einschlägige Bibliographien und Einzeluntersuchungen nachweisen lassen, fehlen vergleichbare Nachschlagewerke und monographischen Untersuchungen für den gesamten jüngeren Zeitraum beinahe zur Gänze. Dies ist um so bemerkenswerter, als sich die Zeitschriftenlandschaft im Verlaufe der vergangenen dreißig Jahre nahezu vollständig verändert hat. So ist die absolute Zahl der in dieser Zeit in Österreich erscheinenden Literaturzeitschriften zwar im wesentlichen stabil - sie liegt bei ca. 70 bis 100 Titeln im Jahr. Ihre Überlebenszeit aber ist aus vielerlei Gründen in den letzten Jahren immer kürzer geworden: nur mehr 3 - 5% von ihnen reichen mit ihrem Ersterscheinungsjahr noch in die siebziger Jahre zurück. Projektziel ist die vollständige Dokumentation und genaue Beschreibung aller während dieses Zeitraums erschienenen Periodika in Form eines Lexikons. Dahinter verbirgt sich zum einen die Überzeugung, unabhängig davon, welche Öffentlichkeit sie derzeit noch erreichen, dass die Literatur- und Kulturzeitschriften eines Landes auch heute noch, neben den Feuilletonbeilagen der Tages- und Wochenzeitungen, den einschlägigen audiovisuellen Sendungen der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten und neben den sogenannten `Neuen Medien`, einer der ganz wichtigen, nicht zuletzt weil in der Regel sehr unmittelbaren, Reflektoren des jeweils zeitgenössischen Kultur- und Literaturverständnisses sind, jenseits aller literaturwissenschaftlichen Analysen aus der Distanz. Eine zweite Überzeugung, die sich aus dieser ableitet, hat Wendelin Schmidt-Dengler einmal pointiert so formuliert: "Eine Geschichte der österreichischen Literatur nach 1945 ist nur zu schreiben, wenn man von den Zeitschriften ausgeht." Eine Veröffentlichung der Ergebnisse des Projektes soll in zweierlei Form erfolgen: Als traditionelles Handbuch, inhaltlich untergliedert in einen dokumentarischen und in einen lexikografischen Teil und als Internetpublikation, zum einen wegen der prinzipiellen Offenheit des Mediums für quantitative Ergänzungen über die Dauer des Projekts hinaus und zum anderen wegen der Möglichkeiten, als Hypertextmedium den einzelnen Artikeln beispielsweise digitale Abbildungen der Titelblätter oder auch Besprechungen hinzuzufügen. Forschungsstätte ist die besondere Einrichtung "Innsbrucker Zeitungsarchiv" / IZA, Teil des Instituts für deutsche Sprache, Literatur und Literaturkritik der Universität Innsbruck, derzeit `Marie Curie Training Site` der EU für multimediale Literaturkritik und Literaturvermittlung.
Das Projekt versteht sich als Beitrag zur Erforschung der literarischen Zeitschriften in Österreich einschließlich Südtirols für den Zeitraum 1970 bis 2000. Während sich für die Zeit zwischen 1945 bis 1970 verschiedene einschlägige Bibliographien und Einzeluntersuchungen nachweisen lassen, fehlen vergleichbare Nachschlagewerke und monographischen Untersuchungen für den gesamten jüngeren Zeitraum beinahe zur Gänze. Dies ist um so bemerkenswerter, als sich die Zeitschriftenlandschaft im Verlaufe der vergangenen dreißig Jahre nahezu vollständig verändert hat. So ist die absolute Zahl der in dieser Zeit in Österreich erscheinenden Literaturzeitschriften zwar im wesentlichen stabil - sie liegt bei ca. 70 bis 100 Titeln im Jahr. Ihre Überlebenszeit aber ist aus vielerlei Gründen in den letzten Jahren immer kürzer geworden: nur mehr 3 - 5% von ihnen reichen mit ihrem Ersterscheinungsjahr noch in die siebziger Jahre zurück. Projektziel ist die vollständige Dokumentation und genaue Beschreibung aller während dieses Zeitraums erschienenen Periodika in Form eines Lexikons. Dahinter verbirgt sich zum einen die Überzeugung, unabhängig davon, welche Öffentlichkeit sie derzeit noch erreichen, dass die Literatur- und Kulturzeitschriften eines Landes auch heute noch, neben den Feuilletonbeilagen der Tages- und Wochenzeitungen, den einschlägigen audiovisuellen Sendungen der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten und neben den sogenannten `Neuen Medien`, einer der ganz wichtigen, nicht zuletzt weil in der Regel sehr unmittelbaren, Reflektoren des jeweils zeitgenössischen Kultur- und Literaturverständnisses sind, jenseits aller literaturwissenschaftlichen Analysen aus der Distanz. Eine zweite Überzeugung, die sich aus dieser ableitet, hat Wendelin Schmidt-Dengler einmal pointiert so formuliert: "Eine Geschichte der österreichischen Literatur nach 1945 ist nur zu schreiben, wenn man von den Zeitschriften ausgeht." Eine Veröffentlichung der Ergebnisse des Projektes soll in zweierlei Form erfolgen: Als traditionelles Handbuch, inhaltlich untergliedert in einen dokumentarischen und in einen lexikografischen Teil und als Internetpublikation, zum einen wegen der prinzipiellen Offenheit des Mediums für quantitative Ergänzungen über die Dauer des Projekts hinaus und zum anderen wegen der Möglichkeiten, als Hypertextmedium den einzelnen Artikeln beispielsweise digitale Abbildungen der Titelblätter oder auch Besprechungen hinzuzufügen. Forschungsstätte ist die besondere Einrichtung "Innsbrucker Zeitungsarchiv" / IZA, Teil des Instituts für deutsche Sprache, Literatur und Literaturkritik der Universität Innsbruck, derzeit `Marie Curie Training Site` der EU für multimediale Literaturkritik und Literaturvermittlung.
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