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Werke, Texte und Interpretationen

Works, Texts and Interpretation

Maria Elisabeth Reicher (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P16981
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.10.2004
  • Projektende 30.09.2006
  • Bewilligungssumme 103.047 €

Wissenschaftsdisziplinen

Philosophie, Ethik, Religion (100%)

Keywords

    Ontology, Interpretation, Text, Intention, Literary Work, Meaning

Abstract Endbericht

Gegenstand dieses Projekts sind einige eng zusammenhängende Probleme betreffend die Ontologie von literarischen Werken, Texten und Bedeutungen, sowie die Natur der literarischen Interpretation. Eines der Hauptziele ist es, den Begriff des Texts in ontologischer Hinsicht zu klären. Zentral sind die folgenden Fragen: Was für eine Art von Gegenstand ist ein Text? Welche Identitätsbedingungen gelten für Texte? Welche Beziehung besteht zwischen einem literarischen Werk und seinem Text? In der gegenwärtigen Literaturtheorie ist die begriffliche Unterscheidung zwischen literarischem Werk einerseits und Text andererseits geläufig. Manche Theoretiker nehmen an, dass ein literarisches Werk von seinem Text verschieden ist; andere behaupten, dass Werk und Text identisch sind. Ein immer wieder diskutiertes Beispiel ist Jorge Louis Borges` Geschichte "Pierre Menard, Author of The Quixote". Der Inhalt der Geschichte wird meist etwa wie folgt beschrieben: Pierre Menard, ein Bürger des 20. Jahrhunderts, schreibt den Text von Cervantes` "Don Quixote" nieder, aber aufgrund der Unterschiede der kulturellen und historischen Kontexte von Menard und Cervantes ist das, was in Menard beim Schreiben vorgeht, verschieden von dem, was in Cervantes beim Schreiben vorgegangen sein muss. Manche Theoretiker behaupten, dass Menard ein neues Werk geschaffen habe (allerdings ein Werk, dessen Text mit Cervantes` Werk identisch ist). Andere leugnen, dass Menard ein neues Werk geschaffen habe, und zwar gerade aufgrund der Identität von Menards Text mit Cervantes` Text. Tatsächlich ist aber nicht einmal klar, ob Menards Text wirklich mit Cervantes` Text identisch ist. Ohne klare Identitätsbedingungen für Texte lässt sich das nicht entscheiden. Angenommen, Menards Text enthält Wörter, die im 16. Jahrhundert eine andere Bedeutung hatten als sie im 20. Jahrhundert haben. Ist sein Text dennoch identisch mit Cervantes` Text? Eine der Fragen, die dieser Debatte zugrunde liegen, ist, ob Texte (bzw. Werke) überhaupt eine feste und objektive Bedeutung haben (unabhängig von den Interpretationen etwaiger Rezipienten), eine Bedeutung, die durch Interpretation rekonstruiert werden soll - oder ob die Bedeutung durch Interpretation erst entsteht. Falls es so etwas wie eine objektive Bedeutung eines Werks bzw. Texts gibt, erhebt sich die Frage, wodurch diese Bedeutung konstituiert wird: durch die Intentionen der Autoren, durch linguistische Konventionen, oder durch etwas anderes?

Die zentrale Frage dieses Projekts lautete, sehr allgemein formuliert: Können Interpretationshypothesen wahr oder falsch sein, und wenn ja, unter welchen Bedingungen ist eine Interpretationshypothese wahr? In dieser allgemeinen Formulierung handelt es sich um eine Grundlagenfrage sämtlicher Geistes- bzw. Kulturwissenschaften. In diesem Projekt ging es aber speziell um die Interpretation von literarischen Texten, insbesondere um die Interpretation von fiktionalen literarischen Texten. In dieser spezielleren Ausformung handelt es sich um eine Grundlagenfrage der Literaturwissenschaften. Diese bezieht ihre Relevanz unter anderem aus einer Diskussion, die in den späten 60er- Jahren durch Roland Barthes` These vom "Tod des Autors" losgetreten wurde und in jüngster Zeit verstärkt wieder aufgeflammt ist. Die These vom Tod des Autors besagt, in ihrer radikalsten Variante, dass Texte, unabhängig von konkreten Lektüren, überhaupt keine Bedeutung haben, insbesondere keine, die durch die Autor/innen festgelegt wären. Vielmehr entstehe Bedeutung erst "im Kopf" der Leser/innen. Texte seien bloß Gebilde, die sozusagen als "Requisiten" stets neuer "Bedeutungsgenerierungen" in den Köpfen der Leser/innen verwendet werden können. Im Lichte dieser Auffassung ist es offenbar unsinnig, die Frage nach der Wahrheit oder Richtigkeit einer Interpretation zu stellen. Denn Wahrheit bedeutet, etwas salopp ausgedrückt, "Übereinstimmung mit der Wirklichkeit". Eine Interpretationshypothese wäre demnach wahr bzw. richtig, wenn sie der tatsächlichen (objektiv, also leserunabhängig, existierenden) Bedeutung des Textes entsprechen würde. Wenn es aber keine objektive Bedeutung gibt, dann können Interpretationen allenfalls mehr oder weniger originell, fruchtbar, intersubjektiv nachvollziehbar u. Ä. sein, nicht aber wahr oder falsch. Bereits diese Darstellung des Problems macht deutlich, dass die Beantwortung der Frage nach der objektiven Richtigkeit von Interpretationen letztlich von der Beantwortung ontologischer Fragen abhängt - das sind Fragen, die, unter anderem, die Existenz und die wesentlichen Eigenschaften bestimmter Arten von Gegenständen betreffen. In diesem Fall geht es speziell darum, welche Art von Gegenständen einerseits Texte und andererseits (literarische) Werke sind, insbesondere, ob die Existenz von Texten und (literarischen) Werken die Existenz objektiver Bedeutungen impliziert. Das Ergebnis des Projekts lautet, sehr kurz gesagt, dass ein Text mehr ist als bloß eine Konfiguration von Lauten bzw. Gebilden aus Druckerschwärze oder Tinte etc. Ein Text ist vielmehr ein Zeichengebilde mit einer bestimmten konventionellen Bedeutung in einer bestimmten Sprache. Bereits auf dieser Ebene kommen Autorintentionen ins Spiel, weil es von den Autorintentionen abhängt, ob ein bestimmtes Gebilde etwa eine Wortfolge der englischen, der deutschen oder einer anderen Sprache ist. Ein (literarisches) Werk wiederum ist ein komplexes Gebilde, bestehend aus einem Text (im eben explizierten Sinn), sowie einer "dargestellten Welt" und einer weiteren Komponente, die man als "die Schicht der intendierten Bedeutungserlebnisse" bezeichnen könnte.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Graz - 100%

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