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Freie Deontische Logik

Free Deontic Logic

Edgar Morscher (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P17392
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.06.2004
  • Projektende 30.06.2006
  • Bewilligungssumme 103.047 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Mathematik (70%); Philosophie, Ethik, Religion (30%)

Keywords

    Deontic Logic, Free Logic, Logic of Norms, Free Deontic Logic, Paradoxes, Deontic

Abstract Endbericht

In diesem Projekt geht es um die Entwicklung eines formalen Systems der deontischen Logik. Im Unterschied zum Standardzugang zur deontischen Logik werden in diesem Projekt aber nicht normative Satzoperatoren verwendet, sondern normative Prädikate. Georg Henrik von Wrightder Begründer der modernen deontischen Logik - hat in seinem bahnbrechenden Aufsatz "Deontic Logic" (1951) ein formales System mit normativen Prädikaten entwickelt. Dennoch blieben deontische Logiken mit normativen Prädikaten eine Seltenheit. In von Wrights System werden normative Prädikate auf Handlungstypen wie z.B. `Mord`, `Rauchen` - das sind Allgemeinnamen - angewandt. Man kann dann relativ leicht Folgendes ausdrücken: Mord ist verboten`, Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden nicht erlaubt`. In der Ethik und in der Jurisprudenz will man jedoch nicht nur von Handlungstypen sagen, sie seien erlaubt, verboten oder geboten, sondern auch von individuellen Handlungen. Beispiele dafür sind: `Der Mörder von Rabin soll strafrechtlich verfolgt werden`; oder Die Hinrichtung von Ethel Rosenberg auf dem elektrischen Stuhl am 19. Juni 1953 ist verboten`. Von Wrights System lässt die Formalisierung solcher ethisch bzw. juristisch relevanter Sätze nicht zu. Im Rahmen des beantragten Projekts wollen wir daher normative Prädikate nicht auf Allgemeinnamen anwenden, welche Handlungstypen beschreiben, sondern auf singuläre Namen, welche Handlungstoken - das sind individuelle Handlungen - beschreiben. Dabei zeigt sich zunächst, dass alles, was in von Wrights System ausgedrückt werden kann, auch in diesem neuen System ausgedrückt werden kann, falls eine Prädikatenlogik erster Ordnung mit Identität zur Anwendung gebracht wird. In normativen Kontexten sind nicht nur Handlungstoken von Interesse, die in der Vergangenheit liegen. Man möchte auch über Handlungstoken, die in der Zukunft liegen, rational diskutieren und sie normativ bewerten. Beispiele dafür sind: Die Hinrichtung von N.N. am 25. Juli 2004 in Peking/China ist verboten`, oder Die Abtreibung des Embryos von Frau N.N. in zwei Tagen ist verboten`. Um das auf natüliche Art und Weise zu erreichen, bietet sich eine freie Logik an, denn in einer freien Logik sind leere singuläre Namen erlaubt. Es handelt sich hier um den ersten Versuch einer Anwendung der freien Logik auf das Gebiet der deontischen Logik. Die Hauptaufgabe des Projektes ist die Entwicklung einer freien deontischen Logik mit normativen Prädikaten. Dabei sind verschiedene Fragen in einer zufriedenstellenden Weise zu beantworten: Läßt sich auf diese Weise ein System der deontischen Logik in Analogie zu den Standardsystemen entwickeln? Wie sieht ein formales System dieser Art aus? Kann eine adäquate Semantik für ein System dieser Art entwickelt werden? Wie sieht diese aus? Können die Paradoxien der deontischen Logik in diesem System vermieden werden?

Georg Henrik von Wright präsentierte in seinem bahnbrechenden Aufsatz Deontic Logic (Mind 1951) eine deontische Logik, die einem modernen Standard entsprach. Von Wrights deontische Logik basierte auf dem normativen Grundbegriff `Erlaubt`. Allerdings ließ von Wrights eigene Auffassung über diesen Grundbegriff offen, ob es sich dabei um ein Prädikat oder um einen Satzoperator handelt. Die meisten Forscher auf dem Gebiet der deontischen Logik interpretierten den Grundbegriff als Satzoperator. Das Hauptziel dieses Projektes war es, eine deontische Logik mit normativen Prädikaten zu entwickeln. Dieses Ziel wurde auf zwei Arten erreicht: Zunächst wurde eine formales System (namens: LAN) entwickelt. In LAN werden normative Prädikate auf Namen von konkreten, individuellen aber eventuell möglichen Handlungen angewandt. In einem weiteren Schritt wurde LAN zu LAN* erweitert; in LAN* können Handlungstypen formal behandelt werden. Sowohl LAN als auch LAN* haben eine Prädikatenlogik erster Stufe als Hintergrundlogik. Als Grundlage von LAN wurde ein Alternativenkalkül eingeführt, der grundlegende Prinzipien einer Handlungslogik ausdrückt. Die Axiome beschreiben - informell gesprochen -, dass ein kognitiver Agent die Möglichkeit hat, zwischen (mindestens) zwei Alternativen wählen zu können und, dass ein kognitiver Agent genau eine Handlung ausführt. Als normatives Grundprädikat wird Erlaubt verwendet. Das normative Axiom drückt aus, dass unter den Alternativen mindestens eine erlaubt ist. Das scheint eine vernünftige Forderung an jede moralische Situation zu sein. LAN ist, relativ zu der dafür entwickelten Semantik, korrekt und vollständig. LAN unterliegt einigen syntaktischen Einschränkungen, die sich gerade in Bezug auf Handlungstypen als problematisch heraustellten. Deswegen haben wir den ursprünglichen Kalkül LAN zu LAN* erweitert. Dabei haben wir Prinzipien angegeben, die aus individuellen Handlungen Handlungstypen abstrahieren. Ein weiteres normatives Prädikat Erlaubt wurde eingeführt, das auf Namen von Handlungstypen und Situation relativiert ist. Das zusätzliche normative Axiom bringt (in Analogie zu LAN) zum Ausdruck, dass es in jeder Situation mindestens einen erlaubten Handlungstyp gibt. In einem weiteren Schritt wurde LAN dahingehend modifiziert, um eine explizite Definition von moralischen Dilemmata zu geben. Dabei wurde eine Logik samt Semantik entwickelt, in der ein Modell inklusive der Definition von einem moralischen Dilemma gegeben werden kann. Es war ursprünglich geplant, zur Thematik des Projekts einen internationalen workshop mit Beteiligung ausländischer Fachleute zu veranstalten. Leider ließ sich dieser Plan aus Gründen, auf die wir keinen Einfluß hatten, nicht innerhalb der Laufzeit des Projekts realisieren. Es ist geplant, diese internationale Konferenz in nächster Zukunft nachzuholen.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Salzburg - 100%

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