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Die Versorgung der Kriegsopfer des Ersten Weltkrieges

Assistance for victims of World War I in Austria

Bertrand Perz (ORCID: 0000-0002-3577-6197)
  • Grant-DOI 10.55776/P18484
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.03.2006
  • Projektende 31.03.2008
  • Bewilligungssumme 242.074 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (60%); Rechtswissenschaften (10%); Soziologie (30%)

Keywords

    Kriegsopfer, Fürsorge, Sozialstaat, Opfer, Erster weltkrieg, Medizingeschichte

Abstract Endbericht

Das geplante Projekt, in dem qualitative und quantitative Methoden gleichermaßen zur Anwendung kommen, hat die Geschichte der österreichischen Kriegsopferfürsorge nach dem Ersten Weltkrieg zum Inhalt. Neben der konkreten historischen Ausprägung dieses Versorgungssystems sollen vor allem seine staats- und sozialpolitischen sowie symbolischen Implikationen analysiert werden. Die Untersuchung umfasst den Zeitraum vom Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie bis zum "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich. Mit dem Ersten Weltkrieg nimmt die Studie den ersten großen Krieg des 20. Jahrhunderts in den Blick. In geografischer Hinsicht umfasst sie das Gebiet des heutigen Österreichs. Wo es möglich ist, werden auch Vergleiche mit anderen Staaten - insbesondere Deutschland - gezogen. Die hohen Opferzahlen - nicht zuletzt induziert durch die allgemeine Wehrpflicht (in Österreich-Ungarn 1868 eingeführt) - machten den Ersten Weltkrieg zum Wendepunkt für die Kriegsopferfürsorge. Das bis dahin bestehende und noch subsidiär organisierte und daher stark auf privater Wohltätigkeit aufbauende Versorgunggssystem versagte in dieser Situation sehr rasch. Der neue Kleinstaat Deutsch-Österreich war gezwungen, ein eigenes neues Versorgungsssystem zu entwickeln, dessen Kernstück das 1919 erlassene "Invalidenentschädigungsgesetz" war. Dieses erklärte erstmals die Wiedererlangung der Erwerbsfähigkeit und die Reintegration der verletzten Soldaten in das Zivilleben und nicht paternalistische Fürsorge zum zentralen Anliegen. Ziel des Projektes ist es, die Kriegsopferversorgung - neben einer umfassenden inhaltlichen Darstellung - als paradigmatisch für folgende Themenbereiche zu analysieren: a) die Entwicklung staatlicher Sozialfürsorge, b) die staatliche Verwaltung von Leid, c) den Übergang bzw. die Verschränkung von Kriegs- und Zivilgesellschaft, d) die Bedeutung des Opfers in der (und für die) Gesellschaft. Zentrale Fragestellungen des Projektes sind daher folgende: In welcher Weise nahm der Staat seine Rolle als "Fürsorgeleister" wahr? Wie gestalteten sich die Interaktionen zwischen Staat und Kriegsopferverbänden? Gelang es letzteren, die Kriegsopfer mit einer gemeinsamen Identität auszustatten und sie politisch zu mobilisieren? Welchen administrativen und medizinischen Kategorisierungsbemühungen waren die Kriegsopfer selbst ausgesetzt? Wer bemaß den "Wert" ihres Leides? Wie schwer wog das Leid der Hinterbliebenen - der "Kriegerwitwen", "Kriegerwaisen" und "Kriegereltern" - gegenüber jenem der Versehrten? Den Hintergrund der Überlegungen bildet ein - zwischen Staat und Individuum verhandeltes - Konzept des "Gebens und Nehmens": Der kriegführende Staat verlangt demnach seinen Soldaten Opfer ab und verleiht ihnen, die dadurch ihrerseits zu Opfern werden, im Gegenzug Entschädigung und Status. Das physische Opfer wird gleichermaßen materiell wie symbolisch vergolten. Es wird zu überprüfen sein, ob und in welchem Ausmaß dieses Konzept auch für die spezifische Situation Österreichs nach dem Ersten Weltkrieg galt.

Das geplante Projekt, in dem qualitative und quantitative Methoden gleichermaßen zur Anwendung kommen, hat die Geschichte der österreichischen Kriegsopferfürsorge nach dem Ersten Weltkrieg zum Inhalt. Neben der konkreten historischen Ausprägung dieses Versorgungssystems sollen vor allem seine staats- und sozialpolitischen sowie symbolischen Implikationen analysiert werden. Die Untersuchung umfasst den Zeitraum vom Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie bis zum "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich. Mit dem Ersten Weltkrieg nimmt die Studie den ersten großen Krieg des 20. Jahrhunderts in den Blick. In geografischer Hinsicht umfasst sie das Gebiet des heutigen Österreichs. Wo es möglich ist, werden auch Vergleiche mit anderen Staaten - insbesondere Deutschland - gezogen. Die hohen Opferzahlen - nicht zuletzt induziert durch die allgemeine Wehrpflicht (in Österreich-Ungarn 1868 eingeführt) - machten den Ersten Weltkrieg zum Wendepunkt für die Kriegsopferfürsorge. Das bis dahin bestehende und noch subsidiär organisierte und daher stark auf privater Wohltätigkeit aufbauende Versorgunggssystem versagte in dieser Situation sehr rasch. Der neue Kleinstaat Deutsch-Österreich war gezwungen, ein eigenes neues Versorgungsssystem zu entwickeln, dessen Kernstück das 1919 erlassene "Invalidenentschädigungsgesetz" war. Dieses erklärte erstmals die Wiedererlangung der Erwerbsfähigkeit und die Reintegration der verletzten Soldaten in das Zivilleben und nicht paternalistische Fürsorge zum zentralen Anliegen. Ziel des Projektes ist es, die Kriegsopferversorgung - neben einer umfassenden inhaltlichen Darstellung - als paradigmatisch für folgende Themenbereiche zu analysieren: 1. die Entwicklung staatlicher Sozialfürsorge, 2. die staatliche Verwaltung von Leid, 3. den Übergang bzw. die Verschränkung von Kriegs- und Zivilgesellschaft, 4. die Bedeutung des Opfers in der (und für die) Gesellschaft. Zentrale Fragestellungen des Projektes sind daher folgende: In welcher Weise nahm der Staat seine Rolle als "Fürsorgeleister" wahr? Wie gestalteten sich die Interaktionen zwischen Staat und Kriegsopferverbänden? Gelang es letzteren, die Kriegsopfer mit einer gemeinsamen Identität auszustatten und sie politisch zu mobilisieren? Welchen administrativen und medizinischen Kategorisierungsbemühungen waren die Kriegsopfer selbst ausgesetzt? Wer bemaß den "Wert" ihres Leides? Wie schwer wog das Leid der Hinterbliebenen - der "Kriegerwitwen", "Kriegerwaisen" und "Kriegereltern" - gegenüber jenem der Versehrten? Den Hintergrund der Überlegungen bildet ein - zwischen Staat und Individuum verhandeltes - Konzept des "Gebens und Nehmens": Der kriegführende Staat verlangt demnach seinen Soldaten Opfer ab und verleiht ihnen, die dadurch ihrerseits zu Opfern werden, im Gegenzug Entschädigung und Status. Das physische Opfer wird gleichermaßen materiell wie symbolisch vergolten. Es wird zu überprüfen sein, ob und in welchem Ausmaß dieses Konzept auch für die spezifische Situation Österreichs nach dem Ersten Weltkrieg galt.

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