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Regeln der Debatte und Gründe der Niederlage im alten Indien

Rules of Debate and Grounds for Defeat in Ancient India

Ernst Prets (ORCID: 0000-0002-0142-0942)
  • Grant-DOI 10.55776/P18721
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.02.2006
  • Projektende 31.03.2008
  • Bewilligungssumme 132.383 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Mathematik (10%); Philosophie, Ethik, Religion (30%); Sprach- und Literaturwissenschaften (60%)

Keywords

    South Asian Studies, Epistemology, Dialectics, History of Indian Philosophy, Indian Logic, History of Indian Medicine

Abstract Endbericht

Von frühester Zeit an wurden in Indien wichtige Fragen und kontroversielle Lehren in öffentlichen Diskussionen erörtert. Im Laufe der Geschichte hört man immer wieder von solchen Disputationen, in denen große Lehrer ihre Auffassungen vertraten und ihre jeweiligen Gegner im Redewettkampf besiegten. Diese Diskussionspraxis zog die Entwicklung verschiedener Ansätze nach sich, wie solche Disputationen abzuhalten und nach welchen Regeln sie durchzuführen waren, wann ein Disputant als Sieger oder Verlierer aus dem Redewettkampf hervorgehen würde. Es entstanden vermutlich Regelzusammenstellungen, die in der Folge zu Handbüchern der Debatte ausgearbeitet wurden, aber uns nicht überliefert sind. Erhalten sind uns jedoch zwei Quellen, nämlich der Debattenabschnitt eines der bedeutendsten frühen medizinischen Werke, der Carakasamhita (ca. 2. Jh. n.Chr.), sowie das erste und fünfte Kapitel des Grundtextes der philosophischen Schule des Nyaya, des Nyayasutra, aus denen man sich ein anschauliches Bild davon machen, wie derartige Handbücher oder Leitfäden ausgesehen haben mögen. Das Projekt wird sich in erster Linie mit dem Vergleich der Definitionen und Beispiele des Debattenabschnittes der Carakasamhita auf der Basis ausgewählter Manuskripte mit den die Debattenlehre betreffenden Abschnitten des Nyayasutra gemeinsam mit seinem frühesten erhaltenen Kommentar, Paksilasvamins Nyayabhasya (5. Jh. n.Chr.), beschäftigen. Hauptziel des Projektes ist es, erstmals eine auf den Manuskripten beruhende genaue historische Studie und einen Vergleich dieser frühesten Quellen zu den Regeln der Debatte und den Gründen einer Niederlage in der Debatte zu erarbeiten. Die Studie soll auch die Systematik der frühen Beweisführung und ihrer Scheinformen berücksichtigen, die den Ausgangspunkt der späteren logischen Spekulationen der verschiedenen philosophischen Schulen Indiens darstellen. Ferner soll im Projekt auch ein historischer Überblick über die Interpretationen der Gründe einer Niederlage in der Debatte in der Schule des Nyaya vom fünften bis zum elften Jahrhundert erarbeitet werden, der die vier Hauptkommentare sowie auch die weiteren Werke der Nyayatradition berücksichtigen wird, wobei vor allem auch besonderes Augenmerk auf die Fragmente der "verlorenen" Lehrer der Schule des Nyaya gerichtet sein wird. Zusätzlich zu den genannten Projektzielen, wird auch angestrebt, die Interpretationen von Cakrapanidatta`s Ayurvedadipika, dem einzigen erhaltenen Kommentar zur Debattenlehre in der Carakasamhita, mit Hinblick darauf zu untersuchen, welche erkenntnistheoretische und logische Kenntnis über Schule und Entwicklung des Nyaya ein Mediziner des zwölften Jahrhunderts besaß.

Von frühester Zeit an wurden in Indien wichtige Fragen und kontroversielle Lehren in öffentlichen Diskussionen erörtert. Im Laufe der Geschichte hört man immer wieder von solchen Disputationen, in denen große Lehrer ihre Auffassungen vertraten und ihre jeweiligen Gegner im Redewettkampf besiegten. Diese Diskussionspraxis zog die Entwicklung verschiedener Ansätze nach sich, wie solche Disputationen abzuhalten und nach welchen Regeln sie durchzuführen waren, wann ein Disputant als Sieger oder Verlierer aus dem Redewettkampf hervorgehen würde. Es entstanden vermutlich Regelzusammenstellungen, die in der Folge zu Handbüchern der Debatte ausgearbeitet wurden, aber uns nicht überliefert sind. Erhalten sind uns jedoch zwei Quellen, nämlich der Debattenabschnitt eines der bedeutendsten frühen medizinischen Werke, der Carakasamhita (ca. 2. Jh. n.Chr.), sowie das erste und fünfte Kapitel des Grundtextes der philosophischen Schule des Nyaya, des Nyayasutra, aus denen man sich ein anschauliches Bild davon machen, wie derartige Handbücher oder Leitfäden ausgesehen haben mögen. Das Projekt wird sich in erster Linie mit dem Vergleich der Definitionen und Beispiele des Debattenabschnittes der Carakasamhita auf der Basis ausgewählter Manuskripte mit den die Debattenlehre betreffenden Abschnitten des Nyayasutra gemeinsam mit seinem frühesten erhaltenen Kommentar, Paksilasvamins Nyayabhasya (5. Jh. n.Chr.), beschäftigen. Hauptziel des Projektes ist es, erstmals eine auf den Manuskripten beruhende genaue historische Studie und einen Vergleich dieser frühesten Quellen zu den Regeln der Debatte und den Gründen einer Niederlage in der Debatte zu erarbeiten. Die Studie soll auch die Systematik der frühen Beweisführung und ihrer Scheinformen berücksichtigen, die den Ausgangspunkt der späteren logischen Spekulationen der verschiedenen philosophischen Schulen Indiens darstellen. Ferner soll im Projekt auch ein historischer Überblick über die Interpretationen der Gründe einer Niederlage in der Debatte in der Schule des Nyaya vom fünften bis zum elften Jahrhundert erarbeitet werden, der die vier Hauptkommentare sowie auch die weiteren Werke der Nyayatradition berücksichtigen wird, wobei vor allem auch besonderes Augenmerk auf die Fragmente der "verlorenen" Lehrer der Schule des Nyaya gerichtet sein wird. Zusätzlich zu den genannten Projektzielen, wird auch angestrebt, die Interpretationen von Cakrapanidatta`s Ayurvedadipika, dem einzigen erhaltenen Kommentar zur Debattenlehre in der Carakasamhita, mit Hinblick darauf zu untersuchen, welche erkenntnistheoretische und logische Kenntnis über Schule und Entwicklung des Nyaya ein Mediziner des zwölften Jahrhunderts besaß.

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