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Demokratisierung des Wissens

Democratization of Knowledge

Günther Sandner (ORCID: 0000-0002-5891-760X)
  • Grant-DOI 10.55776/P18875
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.05.2006
  • Projektende 31.07.2008
  • Bewilligungssumme 112.413 €

Wissenschaftsdisziplinen

Geschichte, Archäologie (10%); Philosophie, Ethik, Religion (50%); Politikwissenschaften (40%)

Keywords

    History of Sciences, Democratic Theory, Scientific Cultures, Austro-Marxism, Pictorial Statistics, Adult Education

Abstract Endbericht

Die Demokratisierung des Wissens war das vermutlich wichtigste Ziel des österreichischen Wissenschaftlers Otto Neurath (1882-1945). Sein Ziel war es, die Grenzen zwischen der Wissenschaft und den BürgerInnen, zwischen den ExpertInnen und "gewöhnlichen" Menschen, zu überwinden. Neuraths Konzept bestand aus zwei Elementen: der Schriftsprache und der Bildersprache. Zum einen wirkte er in der Arbeiter- oder Erwachsenenbildung und verfasste eine Reihe von populären Artikeln und Büchern. Zum anderen entwickelte er die Wiener Methode der Visualisierung und Bildstatistik (bzw. ISOTYPE1 ), mit der soziales, wirtschaftliches und politisches Wissen auf leicht verständliche Art und Weise vermittelt werden sollte. Otto Neurath wurde von verschiedenen Wissenschaftskulturen beeinflusst. Jene, die ihn am stärksten prägten - die österreichische, die deutsche und die englische Wissenschaftskultur -, werden charakterisiert, um ihre Verbindungslinien zu Neurath`s Werk aufzuzeigen zu können. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt dabei auf dem Stellenwert, den das Konzept der Popularisierung in den jeweiligen Wissenschaftskulturen hatte bzw. welche Formen der Popularisierung existierten. Darauf aufbauend wird analysiert werden, wie diese Wissenschaftskulturen mit Neuraths Aktivitäten interagierten und korrespondierten. Es soll gezeigt werden, welche Übereinstimmungen, aber auch welche Widersprüche und Brüche existierten und wie die Begegnung Neuraths mit diesen Wissenschaftskulturen sein Projekt der Wissensdemokratisierung beeinflusste und veränderte. Die Arbeit stützt sich in erster Linie auf Neuraths Publikationen (Bücher, Artikel, Broschüren etc.), die Texte jener WissenschaftlerInnen, die sein Projekt (zu Neuraths Lebzeiten) kommentierten und beurteilten, sowie auf Neuraths umfangreiche Korrespondenzen. Darüber hinaus werden Archivmaterialien, die eine Rekonstruktion seiner Aktivitäten in den betreffenden Ländern ermöglichen, analysiert. Schließlich wird Neuraths Projekt der Wissensdemokratisierung, die Art und Weise wie er die Beziehung zwischen ExpertInnen und BürgerInnen behandelte, im Rahmen bestimmter Demokratietheorien wie insbesondere deliberativer und partizipatorischer Ansätzen diskutiert. Das Projekt verfolgt einen komparativen Ansatz innerhalb der Wissenschaftssoziologie und -geschichte sowie der Politischen Theorie. Darüber hinaus sind neue biographische Erkenntnisse zu Otto Neurath zu erwarten. Die Frage, wie der Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit im Lichte einer fortgeschrittenen Differenzierung und Spezialisierung organisiert werden kann, hat seit den Zeiten von Otto Neurath wohl an Bedeutung gewonnen. Die Frage, inwieweit sein Ansatz auch im Rahmen gegenwärtiger Debatten hilfreich sein könnte, wird am Ende des Forschungsprozesses diskutiert. 1 ISOTYPE = International System Of Typographic Pictorial Education.

Die Demokratisierung des Wissens war das vermutlich wichtigste Ziel des österreichischen Wissenschaftlers Otto Neurath (1882-1945). Sein Ziel war es, die Grenzen zwischen der Wissenschaft und den BürgerInnen, zwischen den ExpertInnen und "gewöhnlichen" Menschen, zu überwinden. Neuraths Konzept bestand aus zwei Elementen: der Schriftsprache und der Bildersprache. Zum einen wirkte er in der Arbeiter- oder Erwachsenenbildung und verfasste eine Reihe von populären Artikeln und Büchern. Zum anderen entwickelte er die Wiener Methode der Visualisierung und Bildstatistik (bzw. ISOTYPE1 ), mit der soziales, wirtschaftliches und politisches Wissen auf leicht verständliche Art und Weise vermittelt werden sollte. Otto Neurath wurde von verschiedenen Wissenschaftskulturen beeinflusst. Jene, die ihn am stärksten prägten - die österreichische, die deutsche und die englische Wissenschaftskultur -, werden charakterisiert, um ihre Verbindungslinien zu Neuraths Werk aufzuzeigen zu können. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt dabei auf dem Stellenwert, den das Konzept der Popularisierung in den jeweiligen Wissenschaftskulturen hatte bzw. welche Formen der Popularisierung existierten. Darauf aufbauend wird analysiert werden, wie diese Wissenschaftskulturen mit Neuraths Aktivitäten interagierten und korrespondierten. Es soll gezeigt werden, welche Übereinstimmungen, aber auch welche Widersprüche und Brüche existierten und wie die Begegnung Neuraths mit diesen Wissenschaftskulturen sein Projekt der Wissensdemokratisierung beeinflusste und veränderte. Die Arbeit stützt sich in erster Linie auf Neuraths Publikationen (Bücher, Artikel, Broschüren etc.), die Texte jener WissenschaftlerInnen, die sein Projekt (zu Neuraths Lebzeiten) kommentierten und beurteilten, sowie auf Neuraths umfangreiche Korrespondenzen. Darüber hinaus werden Archivmaterialien, die eine Rekonstruktion seiner Aktivitäten in den betreffenden Ländern ermöglichen, analysiert. Schließlich wird Neuraths Projekt der Wissensdemokratisierung, die Art und Weise wie er die Beziehung zwischen ExpertInnen und BürgerInnen behandelte, im Rahmen bestimmter Demokratietheorien wie insbesondere deliberativer und partizipatorischer Ansätzen diskutiert. Das Projekt verfolgt einen komparativen Ansatz innerhalb der Wissenschaftssoziologie und -geschichte sowie der Politischen Theorie. Darüber hinaus sind neue biographische Erkenntnisse zu Otto Neurath zu erwarten. Die Frage, wie der Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit im Lichte einer fortgeschrittenen Differenzierung und Spezialisierung organisiert werden kann, hat seit den Zeiten von Otto Neurath wohl an Bedeutung gewonnen. Die Frage, inwieweit sein Ansatz auch im Rahmen gegenwärtiger Debatten hilfreich sein könnte, wird am Ende des Forschungsprozesses diskutiert. 1 ISOTYPE = International System Of Typographic Pictorial Education.

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