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Heuristiken für riskante Entscheidungen

Heuristics for risky choice

Eduard Brandstätter (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P18907
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.06.2006
  • Projektende 31.07.2008
  • Bewilligungssumme 92.778 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Psychologie (100%)

Keywords

    Entscheiden, Heuristiken, Begrenzte Rationalität, Kognitive Modellierung, Risiko

Abstract Endbericht

Die Erwartens-Nutzens (EN) Theorie nimmt bis heute eine vorherrschende Stellung im Rahmen der Entscheidungsforschung ein. Die Theorie basiert auf der Annahme, dass Personen sich so entscheiden würden, als ob sie Wahrscheinlichkeiten mit Nutzen multiplizierten. Zahlreiche Experimente widerlegten jedoch die EN- Theorie als adäquates Modell zur Beschreibung menschlicher Entscheidungen (z.B. Allais, 1953, Kahneman u. Tversky, 1979). Um diese Inkongruenzen zu erklären, kamen Alternativen zur EN-Theorie auf (z.B. die kumulative Prospekt Theorie), welche jedoch den Kern der EN-Theorie, die Multiplikation von Erwartung und Wert, behielten. Um die Entscheidungsanomalien der EN-Theorie vorherzusagen, entwickelten Brandstätter, Gigerenzer, und Hertwig (2005) eine einfache, sequentielle Heuristik, die Prioritätsheuristik, welche auf die Multiplikation von Erwartung und Wert verzichtet. Die Überprüfung der Heuristik an 260 Entscheidungsproblemen aus vier verschiedenen Datensätzen ergab, dass die Prioritätsheuristik reale Entscheidungen besser vorhersagte als (a) andere Heuristiken, und (b) Alternativen zur EN-Theorie (z.B. die kumulative Prospekt Theorie). Das beantragte Projekt verfolgt vier Ziele: (i) die direkte Überprüfung der kognitiven Prozesse durch Verfahren der Prozess-Registrierung wie Mouse-Lab (Payne, Bettman u. Johnson, 1993) und durch Protokolle des lauten Denkens (Ericsson u. Simon, 1984), (ii) Varianten der Prioritätsheuristik aufzudecken, welche interindividuelle Unterschiede vorhersagen, (iii) die Untersuchung der kognitiven Prozesse, die in Situationen ablaufen, in denen die Prioritätsheuristik falsche Vorhersagen machte, und (iv) die Überprüfung der Heuristik in realen Lebenssituationen. Insgesamt versuchen die geplanten Studien, die Prioritätsheuristik als Prozessmodell zu bestätigen und den Geltungsbereich der Heuristik zu eruieren.

Die Erwartens-Nutzens (EN) Theorie nimmt bis heute eine vorherrschende Stellung im Rahmen der Entscheidungsforschung ein. Die Theorie basiert auf der Annahme, dass Personen sich so entscheiden würden, als ob sie Wahrscheinlichkeiten mit Nutzen multiplizierten. Zahlreiche Experimente widerlegten jedoch die EN- Theorie als adäquates Modell zur Beschreibung menschlicher Entscheidungen (z.B. Allais, 1953, Kahneman u. Tversky, 1979). Um diese Inkongruenzen zu erklären, kamen Alternativen zur EN-Theorie auf (z.B. die kumulative Prospekt Theorie), welche jedoch den Kern der EN-Theorie, die Multiplikation von Erwartung und Wert, behielten. Um die Entscheidungsanomalien der EN-Theorie vorherzusagen, entwickelten Brandstätter, Gigerenzer, und Hertwig (2005) eine einfache, sequentielle Heuristik, die Prioritätsheuristik, welche auf die Multiplikation von Erwartung und Wert verzichtet. Die Überprüfung der Heuristik an 260 Entscheidungsproblemen aus vier verschiedenen Datensätzen ergab, dass die Prioritätsheuristik reale Entscheidungen besser vorhersagte als (a) andere Heuristiken, und (b) Alternativen zur EN-Theorie (z.B. die kumulative Prospekt Theorie). Das beantragte Projekt verfolgt vier Ziele: (i) die direkte Überprüfung der kognitiven Prozesse durch Verfahren der Prozess-Registrierung wie Mouse-Lab (Payne, Bettman u. Johnson, 1993) und durch Protokolle des lauten Denkens (Ericsson u. Simon, 1984), (ii) Varianten der Prioritätsheuristik aufzudecken, welche interindividuelle Unterschiede vorhersagen, (iii) die Untersuchung der kognitiven Prozesse, die in Situationen ablaufen, in denen die Prioritätsheuristik falsche Vorhersagen machte, und (iv) die Überprüfung der Heuristik in realen Lebenssituationen. Insgesamt versuchen die geplanten Studien, die Prioritätsheuristik als Prozessmodell zu bestätigen und den Geltungsbereich der Heuristik zu eruieren.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Linz - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Ralph Hertwig, Max-Planck-Gesellschaft - Deutschland

Research Output

  • 759 Zitationen
  • 6 Publikationen
Publikationen
  • 2014
    Titel Behavioral Decision Studies
    DOI 10.1002/9781118445112.stat03598
    Typ Book Chapter
    Autor Brandstätter E
    Verlag Wiley
  • 2012
    Titel The Cognitive Processes Underlying Risky Choice
    DOI 10.1002/bdm.1752
    Typ Journal Article
    Autor Brandstätter E
    Journal Journal of Behavioral Decision Making
    Seiten 185-197
  • 2008
    Titel Behavioral Decision Studies
    DOI 10.1002/9780470061596.risk0519
    Typ Book Chapter
    Autor Brandstätter E
    Verlag Wiley
  • 2008
    Titel Risky Choice With Heuristics: Reply to Birnbaum (2008), Johnson, Schulte-Mecklenbeck, and Willemsen (2008), and Rieger and Wang (2008)
    DOI 10.1037/0033-295x.115.1.281
    Typ Journal Article
    Autor Brandstätter E
    Journal Psychological Review
    Seiten 281-289
    Link Publikation
  • 2009
    Titel Interpreting test results
    DOI 10.1016/j.paid.2008.09.025
    Typ Journal Article
    Autor Brandstätter E
    Journal Personality and Individual Differences
    Seiten 183-186
  • 2006
    Titel The Priority Heuristic: Making Choices Without Trade-Offs
    DOI 10.1037/0033-295x.113.2.409
    Typ Journal Article
    Autor Brandstätter E
    Journal Psychological Review
    Seiten 409-432
    Link Publikation

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