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Tote-Körper-Politik in Altamerika und im dynastischen Europa

Dead-body politics in ancient America and dynastic Europe

Estella Weiss-Krejci (ORCID: )
  • Grant-DOI 10.55776/P18949
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.04.2006
  • Projektende 31.08.2009
  • Bewilligungssumme 166.677 €
  • Projekt-Website

Wissenschaftsdisziplinen

Andere Geisteswissenschaften (20%); Geschichte, Archäologie (20%); Philosophie, Ethik, Religion (5%); Soziologie (55%)

Keywords

    Politics, Exhumation, Burials, Counter-Reformation, Exenteration, Maya

Abstract Endbericht

Tote Körper können als wichtige politische Symbole fungieren. Am Beispiel des postkommunistischen Osteuropas hat Katherine Verdery aufgezeigt, wie Tote in Zeiten massiver politischer und sozialer Veränderungen in Prozessen der Umstrukturierung der Welt eingesetzt werden. Dieses Projekt wendet die Idee über den Gebrauch toter Körper auf andere Regionen und Zeitperioden an. Im 7. und 8. Jahrhundert n. Chr. im Mayagebiet und vom 16. bis zum 18. Jahrhundert im katholischen Europa gehen fundamentale politische und soziale Veränderungen mit signifikanten Manipulationen toter Körper einher. Die Hauptcharakteristiken des Mayagebiets sind die Wiederaufstellung und Wiederbestattung alter Monumente und Knochen als auch Änderungen in den Bestattungsriten. In Europa stellen die katholischen Reformer alte Schreine wieder her und fördern Exenteration und die getrennte Bestattung von Eingeweiden und Herzen von Bischöfen, Königen und anderen Adeligen an speziellen Orten. Die Einführung neuer Rituale (z.B. die Verehrung des Heiligen Herzens) und die Assoziation von Königen mit heiligen und göttlichen Symbolen schafft eine neue Beziehung zwischen der Religion und den Herrschern. Eine ähnliche Ritualisierung findet wahrscheinlich auch im Mayagebiet statt. Der Vergleich der Manipulation von Toten in diesem Prozess in zwei unterschiedlichen Regionen und über eine Zeitperiode von jeweils ungefähr zwei Jahrhunderten könnte signifikante Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufdecken helfen.

Tote Körper können als wichtige politische Symbole fungieren. Am Beispiel des postkommunistischen Osteuropas hat Katherine Verdery aufgezeigt, wie Tote in Zeiten massiver politischer und sozialer Veränderungen in Prozessen der Umstrukturierung der Welt eingesetzt werden. Dieses Projekt wendet die Idee über den Gebrauch toter Körper auf andere Regionen und Zeitperioden an. Im 7. und 8. Jahrhundert n. Chr. im Mayagebiet und vom 16. bis zum 18. Jahrhundert im katholischen Europa gehen fundamentale politische und soziale Veränderungen mit signifikanten Manipulationen toter Körper einher. Die Hauptcharakteristiken des Mayagebiets sind die Wiederaufstellung und Wiederbestattung alter Monumente und Knochen als auch Änderungen in den Bestattungsriten. In Europa stellen die katholischen Reformer alte Schreine wieder her und fördern Exenteration und die getrennte Bestattung von Eingeweiden und Herzen von Bischöfen, Königen und anderen Adeligen an speziellen Orten. Die Einführung neuer Rituale (z.B. die Verehrung des Heiligen Herzens) und die Assoziation von Königen mit heiligen und göttlichen Symbolen schafft eine neue Beziehung zwischen der Religion und den Herrschern. Eine ähnliche Ritualisierung findet wahrscheinlich auch im Mayagebiet statt. Der Vergleich der Manipulation von Toten in diesem Prozess in zwei unterschiedlichen Regionen und über eine Zeitperiode von jeweils ungefähr zwei Jahrhunderten könnte signifikante Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufdecken helfen.

Forschungsstätte(n)
  • Bundesland Steiermark - 100%
Internationale Projektbeteiligte
  • Takeshi Inomata, The University of Arizona - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Robert J. Sharer, University of Pennsylvania - Vereinigte Staaten von Amerika
  • Simon Martin, University of Pennsylvania - Vereinigte Staaten von Amerika

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