In vitro-Untersuchungen zu Gentoxischen Effekten von UMTS
In vitro Studies into a Genotoxic Action of UMTS
Wissenschaftsdisziplinen
Biologie (20%); Gesundheitswissenschaften (80%)
Keywords
-
Electromagnetic Field,
Comet Assay,
Oxidative Dna Damage,
Antioxidant
Wie in vitro-Studien an humanen Fibroblasten gezeigt haben, erhoeht eine Exposition gegenüber hochfrequenten elektromagnetischen Feldern (verschiedene GSM-Signale) die Rate der DNA-Strangbrueche. Von UMTS-Signalen herruehrende hochfrequente elektromagnetische Felder haben wahrscheinlich in aehnlicher Weise genotoxische Eigenschaften. Wie Schaedigungen der DNA und andere biologische Effekte durch elektromagnetische Felder ausgeloest werden, wird kontrovers diskutiert. UMTS (Universal Mobile Telecommunication System) wurde kuerzlich als neuer Standard für den Mobilfunk in Europa definiert. Bis jetzt gibt es keine Informationen, ob die hierbei verwendeten Signale biologische Effekte ausloesen oder genotoxische Eigenschaften besitzen. Fuer die sichere Verwendung dieser neuen Technologie wichtige Kenngroessen wie die niedrigste biologisch wirksame Dosis und der Mechanismus, über den UMTS genotoxische Effekte hervorruft, sollen im Rahmen dieses Projekts ermittelt werden. Das Ziel unseres Forschungsvorhabens ist die Bestimmung der UMTS-induzierten DNA-Schaedigung (DNA- Strangbrueche, oxidierte Purine und Pyrimidine, Micronuclei) bei humanen Fibroblasten in vitro unter Verwendung von Comet Assay, Micronucleus Test und Schwesterchromatid-Austausch. Der Einfluss von Feldintensitaet, Expositionszeit und anderen Expositionsparametern auf das Ausmass der DNA-Schaedigung soll untersucht werden. Um eine kausale Beteiligung von reaktiven Sauerstoffspezies an der UMTS-bedingten Entstehung von DNA-Strangbruechen und oxidierten Basen zu klaeren, werden die Zellen mit Radikalfaengern (Antioxidantien, SOD/catalase mimetics, Melatonin) oder radikal-erzeugenden Substanzen (Photosensitizer Ro19-8022) inkubiert.
Wie in vitro-Studien an humanen Fibroblasten gezeigt haben, erhoeht eine Exposition gegenüber hochfrequenten elektromagnetischen Feldern (verschiedene GSM-Signale) die Rate der DNA-Strangbrueche. Von UMTS-Signalen herruehrende hochfrequente elektromagnetische Felder haben wahrscheinlich in aehnlicher Weise genotoxische Eigenschaften. Wie Schaedigungen der DNA und andere biologische Effekte durch elektromagnetische Felder ausgeloest werden, wird kontrovers diskutiert. UMTS (Universal Mobile Telecommunication System) wurde kuerzlich als neuer Standard für den Mobilfunk in Europa definiert. Bis jetzt gibt es keine Informationen, ob die hierbei verwendeten Signale biologische Effekte ausloesen oder genotoxische Eigenschaften besitzen. Fuer die sichere Verwendung dieser neuen Technologie wichtige Kenngroessen wie die niedrigste biologisch wirksame Dosis und der Mechanismus, über den UMTS genotoxische Effekte hervorruft, sollen im Rahmen dieses Projekts ermittelt werden. Das Ziel unseres Forschungsvorhabens ist die Bestimmung der UMTS-induzierten DNA-Schaedigung (DNA- Strangbrueche, oxidierte Purine und Pyrimidine, Micronuclei) bei humanen Fibroblasten in vitro unter Verwendung von Comet Assay, Micronucleus Test und Schwesterchromatid-Austausch. Der Einfluss von Feldintensitaet, Expositionszeit und anderen Expositionsparametern auf das Ausmass der DNA-Schaedigung soll untersucht werden. Um eine kausale Beteiligung von reaktiven Sauerstoffspezies an der UMTS-bedingten Entstehung von DNA-Strangbruechen und oxidierten Basen zu klaeren, werden die Zellen mit Radikalfaengern (Antioxidantien, SOD/catalase mimetics, Melatonin) oder radikal-erzeugenden Substanzen (Photosensitizer Ro19-8022) inkubiert.
- Günter Speit, Universität Ulm - Deutschland
- Maria Dusinska, Climate and Environmental Research Institute - Norwegen
Research Output
- 77 Zitationen
- 1 Publikationen
-
2008
Titel Radiofrequency electromagnetic fields (UMTS, 1,950 MHz) induce genotoxic effects in vitro in human fibroblasts but not in lymphocytes DOI 10.1007/s00420-008-0305-5 Typ Journal Article Autor Schwarz C Journal International Archives of Occupational and Environmental Health Seiten 755-767