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Genauere und effizientere Freie Energieberechnungen

Towards more accurate and efficient free energy simulations

Stefan Boresch (ORCID: 0000-0002-2793-6656)
  • Grant-DOI 10.55776/P19100
  • Förderprogramm Einzelprojekte
  • Status beendet
  • Projektbeginn 01.09.2006
  • Projektende 31.08.2010
  • Bewilligungssumme 257.418 €

Wissenschaftsdisziplinen

Biologie (30%); Chemie (40%); Informatik (30%)

Keywords

    Binding Affinity, Thermodynamic Integration, Free Energy Perturbation, Umbrella Sampling, Conformational Sampling, Conformational Substrates

Abstract Endbericht

Freie Energieunterschiede entscheiden ob (bio)chemische Reaktionen, wie z.B. das Binden eines Liganden, stattfinden können. Techniken zur Berechnung von Freien Energieunterschieden, die auf Monte Carlo oder Molekulardynamik (MD) Simulationen beruhen (oft als Freie Energierechnungen (FER) bezeichnet) sind ein wichtiges Werkzeug in der computerunterstüzten Chemie und Molekularbiologie geworden. FER wurden z.B. erfolgreich zur Untersuchung von Freien Solvatationsenergien, der Thermodynamik von Ligandenbindung, von Effekten von Punktmutationen in Proteinen, sowie von konformationellen Gleichgewichten verwendet. Während der letzten Jahre wurden viele methodische Probleme gelöst und einige Forschungsgruppen publizierten Resultate von FER mit noch nie dagewesener Präzision. Wenn allerdings die den FER zugrundeliegenden MD (oder Monte Carlo) Simulationen nicht alle relevanten Bereiche des Konformationsraums samplen, erhält man nach wie vor unpräzise oder sogar unrichtige Ergebnisse. In diesem Projekt schlagen wir eine systematische Untersuchung von Methoden(kombinationen) zur Verbesserung von Sampling in FER vor. Einerseits planen wir die Eignung existierender Techniken zu testen, insbesondere die Nichtgleichgewichtsarbeitsmethoden, die auf Jarzynksi-Identität beruhen, Replika-Exchange in Temperatur und/oder Kopplungsparameterraum, sowie Methoden, die den Kopplungsparameter als zusätzlichen Freiheitsgrad behandeln. Andererseits möchten wir Methoden untersuchen, die bis jetzt noch nie gemeinsam mit FER verwendet wurden, wie z.B. Self-guided Langevin Dynamik, die Accelerated MD Methode von Hamelberg et al. und Replica- Exchange Varianten, die Sampling lokal verbessern. Als Basis dient das weitverbreitete Programmpaket CHARMM. Als erstes müssen die nicht verfügbaren Methoden implementiert werden. Alle Methoden werden dann mittels einer Serie von Benchmarkproblemstellungen von immer größer werdender Komplexität, beginnend mit vier- und fünfatomigen Spielsystemen bis hin zu FER der Affinität von Peptidliganden zu SH2-Domänen, verglichen. Als Projektresultate möchten wir robuste und effiziente Implementierungen von Methoden, die Techniken zur Samplingverbesserung (Samplingbeschleunigung) mit FER kombinieren, zur Verfügung stellen. Zusätzlich möchten wir in der Lage sein, konkrete Empfehlungen zur Methodenwahl (basierend auf den Konvergenzeigenschaften und der Effizienz) zu geben.

Freie Energieunterschiede entscheiden ob (bio)chemische Reaktionen, wie z.B. das Binden eines Liganden, stattfinden können. Techniken zur Berechnung von Freien Energieunterschieden, die auf Monte Carlo oder Molekulardynamik (MD) Simulationen beruhen (oft als Freie Energierechnungen (FER) bezeichnet) sind ein wichtiges Werkzeug in der computerunterstüzten Chemie und Molekularbiologie geworden. FER wurden z.B. erfolgreich zur Untersuchung von Freien Solvatationsenergien oder der Thermodynamik von Ligandenbindung verwendet. Während der letzten Jahre wurden viele methodische Probleme gelöst und einige Forschungsgruppen publizierten Resultate von FER mit noch nie dagewesener Präzision. Nichtsdestotrotz bleiben FER eine der aufwendigsten Simulationsmethoden. Der erste Schwerpunkt des Projekts lag daher auf der Effizienzverbesserung derartiger Rechnungen. Einerseits optimierten wir drei in FER verwendete Standardtechniken und präsentierten einen sorgfältigen Leistungsvergleich. Andererseits untersuchten wir Möglichkeiten Simulationsprogramme zu verwenden, die auf dem Grafikprozessor moderner Arbeitsplatzrechner anstatt der CPU laufen um von der extremen Rechenleistung dieser Prozessoren zu profitieren. Durch die Ermöglichung von FER auf der GPU können freie Energiedifferenzen auf Standardhardware in wenigen Stunden anstatt von Tagen berechnet werden. Weitere Ergebnisse betreffen Bennett`s acceptance ratio Methode (BAR) zur Berechnung von freien Energieunterschieden. Dies ist nicht nur eine der effizientesten Methoden, sondern kann auch zur Berechnung "atypischer" freier Energieunterschiede verwendet werden, wie z.B. freie Energieunterschiede die bei der Änderung von Kraftfeldparametern auftreten. Darüber hinaus kombinierten wir BAR mit sogenannten "Biasing" Potentialen, eine Technik, die wir als NBB ("Non-Boltzmann-Bennett") bezeichnen. NBB hat diverseste Anwendungen, die vom Überwinden konformationeller Barrieren bis hin zur Kraftfeldoptimierung reichen. Erwähnenswert sind noch die Ergebnisse von Modellrechnungen im Zuge des Projekts: Es wird oft angenommen, dass die Solvationseigenschaften von Proteinen angenähert durch die Beiträge der einzelnen Aminosäuren beschrieben werden können, und diese wiederum durch die Eigenschaften ihrer Seitenkettenanaloga approximiert werden können. Unsere Rechnungen zeigen, dass dies nicht stimmt, und erklären die unterschiedlichen Solvatationseigenschaften von Aminosäuren und Seitenkettenanaloga.

Forschungsstätte(n)
  • Universität Wien - 100%

Research Output

  • 442 Zitationen
  • 7 Publikationen
Publikationen
  • 2013
    Titel Absolute Hydration Free Energies of Blocked Amino Acids: Implications for Protein Solvation and Stability
    DOI 10.1016/j.bpj.2012.12.008
    Typ Journal Article
    Autor König G
    Journal Biophysical Journal
    Seiten 453-462
    Link Publikation
  • 2011
    Titel Avoiding the van der Waals endpoint problem using serial atomic insertion
    DOI 10.1002/jcc.21829
    Typ Journal Article
    Autor Boresch S
    Journal Journal of Computational Chemistry
    Seiten 2449-2458
  • 2009
    Titel Unorthodox uses of Bennett's acceptance ratio method
    DOI 10.1002/jcc.21255
    Typ Journal Article
    Autor König G
    Journal Journal of Computational Chemistry
    Seiten 1712-1718
  • 2009
    Titel Hydration Free Energies of Amino Acids: Why Side Chain Analog Data Are Not Enough
    DOI 10.1021/jp902638y
    Typ Journal Article
    Autor Ko¨Nig G
    Journal The Journal of Physical Chemistry B
    Seiten 8967-8974
  • 2010
    Titel Efficiency of alchemical free energy simulations. II. Improvements for thermodynamic integration
    DOI 10.1002/jcc.21712
    Typ Journal Article
    Autor Bruckner S
    Journal Journal of Computational Chemistry
    Seiten 1320-1333
  • 2010
    Titel Efficiency of alchemical free energy simulations. I. A practical comparison of the exponential formula, thermodynamic integration, and Bennett's acceptance ratio method
    DOI 10.1002/jcc.21713
    Typ Journal Article
    Autor Bruckner S
    Journal Journal of Computational Chemistry
    Seiten 1303-1319
  • 2010
    Titel Non-Boltzmann sampling and Bennett's acceptance ratio method: How to profit from bending the rules
    DOI 10.1002/jcc.21687
    Typ Journal Article
    Autor König G
    Journal Journal of Computational Chemistry
    Seiten 1082-1090

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