Die Unterschiede zw. dem Bosn./Bosniak., Kroat, Serb.
Differences between Bosnian, Croatian and Serbian Language
Wissenschaftsdisziplinen
Sprach- und Literaturwissenschaften (100%)
Keywords
-
Bosnisch/Bosniaksich,
Phonetik,
Kroatisch,
Lexik,
Serbisch,
Grammatik
Das Ziel des Projektes besteht darin, auf Basis repräsentativen Materials und in einer tief gehenden wissenschaftlichen Analyse die systemimmanenten phonetisch-phonologischen, orthografischen, orthoepischen, lexikalischen, idiomatischen, morphologischen und syntaktischen Unterschiede zwischen dem Bosnischen/Bosniakischen, Kroatischen und Serbischen (B, K, S) zu eruieren und zu erklären. Die Arbeit am Projekt soll in fünf Forschungslinien erfolgen. Im Rahmen der ersten Linie wird Material für das zu entwickelnde Parallelkorpus des B, K, S zusammengetragen, das die gesamte funktionell-stilistische Varietät genannter Sprachen repräsentiert. Die zweite Linie steht mit der ersten in direktem Zusammenhang und hat die Anlegung einer lexikalischen und grammatikalischen Datenbank zum Ziel, auf deren Grundlage ein korrelatives Wörterbuch und eine korrelative Grammatik ausgearbeitet werden. Die dritte Linie bildet die Mitarbeit von 58 WissenschaftlerInnen aus elf Staaten (Bosnien-Herzegowina, Deutschland, Frankreich, Kroatien, Norwegen, Österreich, Polen, Serbien und Montenegro, Slowenien, Ukraine und USA), wobei jährlich bestimmte thematische Einheiten individuell bearbeitet werden: im ersten Jahr (a) die allgemeinen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Differenzierung des B, K, S und (b) die phonetisch-phonologischen, orthoepischen und orthografischen Unterschiede zwischen dem B, K, S; im zweiten Jahr die lexikalischen, idiomatischen und derivativen Unterschiede zwischen dem B, K, S und im dritten Jahr die grammatikalischen Unterschiede. Die Ergebnisse der Forschungen dieser dritten Projektlinie werden auf jährlich in Graz abzuhaltenden dreitätigen Symposien erörtert und in einer entsprechenden Monographie im Rahmen einer Reihe des Verlagshauses LIT Verlag Wien mit dem Titel "Slawische Sprachkorrelationen" herausgegeben. Die Themen stellen sich dabei wie folgt dar: Band 2006/1: Die Unterschiede zwischen verwandten Sprachen; Band 2 - 2007/2: Die phonetisch- phonologischen, orthoepischen und orthografischen Unterschiede zwischen dem Bosnischen/Bosniakischen, Kroatischen und Serbischen; Band 2008/3: Die lexikalischen, idiomatischen und derivativen Unterschiede zwischen dem Bosnischen/Bosniakischen, Kroatischen und Serbischen; Band 2009/4: Die morphologischen und syntaktischen Unterschiede zwischen dem Bosnischen/Bosniakischen, Kroatischen und Serbischen. Die vierte Forschungslinie hat die Ausarbeitung eines Spracherkennungsprogramms des B, K, S und eines Programms "BKS- Voice" zum Ziel. Die fünfte Forschungslinie bildet schließlich die Projektmitarbeit von Studierenden (im Sinne einer Karriereentwicklung), denen die Behandlung einzelner Themen in Form von Diplomarbeiten und Dissertationen, eine Mitarbeit am Korpus, an der Datenbank, den Publikationen und den jährlichen Symposien zukommt. Im Verlaufe des vierten Jahres werden nach Abschluss des dreijährigen Projektes einige Publikationen erfolgen: Lemmatisierter Online-"Gralis BKS-Korpus"; Korrelatives Wörterbuch (in einer gedruckten und einer Online- Version); Korrelative Grammatik; drei nationale Monografien in den Staaten, in denen B, K, S gesprochen wird (Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Serbien und Montenegro): Die Unterschiede zwischen dem Bosnischen/Bosniakischen, Kroatischen und Serbischen - die bosnische/bosniakische Sichtweise (in Sarajevo), die kroatische Sichtweise (in Zagreb), die serbische Sichtweise (in Beograd oder Novi Sad). Auf Grund der Tatsache, dass am Projekt zahlreiche Mitarbeitende aus verschiedenen Instituten, Fakultäten, Universitäten und Staaten beteiligt sein werden, stellt es eine Form einer a) internationalen Zusammenarbeit von WissenschaftlerInnen aus elf Staaten, b) österreichischen interuniversitären Zusammenarbeit (Graz, Innsbruck), c) Zusammenarbeit von Fakultäten der Karl-Franzens-Universität Graz (Geisteswissenschaftliche Fakultät, Rechtswissenschaftliche Fakultät), d) institutsübergreifenden Zusammenarbeit (im Rahmen der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz: Institut für Slawistik, Institut für allgemeine Sprachwissenschaft, Institut für Romanistik und Institut für Translationswissenschaft) dar.
Das Ziel des Projektes bestand darin, auf Basis repräsentativen Materials und in einer tief gehenden wissenschaftlichen Analyse die systemimmanenten phonetisch-phonologischen, orthographischen, orthoepischen, lexikalischen, idiomatischen, morphologischen und syntaktischen Unterschiede zwischen dem Bosnischen/Bosniakischen, Kroatischen und Serbischen (B, K, S) zu eruieren und zu erklären. Die Arbeit am Projekt erfolgte in fünf Forschungslinien. Im Rahmen der ersten Linie wurde Material für das Parallelkorpus des B, K, S zusammengetragen (Gralis-Korpus), das die gesamte funktionell-stilistische Varietät genannter Sprachen repräsentiert. Die zweite Linie stand mit der ersten in direktem Zusammenhang und hatte die Anlegung einer lexikalischen und grammatikalischen Datenbank zum Ziel, auf deren Grundlage ein korrelatives Wörterbuch und eine korrelative Grammatik ausgearbeitet werden. Die dritte Linie bildete die Mitarbeit von 58 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus 14 Staaten, wobei jährlich bestimmte thematische Einheiten individuell bearbeitet wurden: im ersten Jahr (a) die allgemeinen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Differenzierung des B, K, S und (b) die phonetisch-phonologischen, orthoepischen und orthographischen Unterschiede zwischen diesen Sprachen; im zweiten Jahr die lexikalischen, idiomatischen und derivativen Unterschiede zwischen dem B, K, S und im dritten Jahr die grammatikalischen Unterschiede. Die Ergebnisse der Forschungen dieser dritten Projektlinie wurden auf jährlich in Graz abgehaltenen dreitätigen Symposien erörtert und in einer Publikationen im Rahmen der Reihe "Slawische Sprachkorrelationen" des LIT Verlages in Münster herausgegeben. Die vierte Forschungslinie hatte die Ausarbeitung eines Spracherkennungsprogramms mit der Bezeichnung "BKS-Voice" zum Ziel. Die fünfte Forschungslinie bildete schließlich die Projektmitarbeit von Studierenden (im Sinne einer Karriereentwicklung), denen die Behandlung einzelner Themen in Form von Diplomarbeiten und Dissertationen, eine Mitarbeit am Korpus, an der Datenbank, den Publikationen und den jährlichen Symposien zukam. Im Verlaufe des vierten Jahres erfolgten nach Abschluss des dreijährigen Projektes einige Publikationen: vier nationale Monographien in den Staaten, in denen B, K, S gesprochen wird (Bosnien und Herzegowina, Kroatien und Serbien /zwei Publikationen/). Auf Grund der Tatsache, dass am Projekt zahlreiche Mitarbeitende aus verschiedenen Instituten, Fakultäten, Universitäten und Staaten beteiligt waren, stellte es eine Form einer a) internationalen Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus 14 Staaten, b) österreichischen interuniversitären Kooperation (Graz, Innsbruck) und c) institutsübergreifenden Zusammenarbeit (im Rahmen der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz: Institut für Slawistik, Zentrum für Informationsmodellierung in den Geisteswissenschaften, Institut für Romanistik) dar.
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